Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Donnerstag, 21. September 2017

Verschwörungen - wurde Tron ermordet, weil er eine funktionierende Verschlüsselung erfand?

Vor einigen Jahren beschäftige mich ein Fall, über den ich zufällig im Internet gestolpert war. Zu finden auf http://www.tronland.net/
Heute grub ich diese Geschichte zufällig wieder aus, weil ich einen gespeicherten, alten Blogansah, nachdem ich ordentlich meinen PC aufgeräumt hatte. Ich besuchte die Seite. Es gibt sie noch, sie scheint aber jetzt doch eher verwaist zu sein.
Damals schrieb ich in mein Internet-Tagebuch.
Ich habe meinen letzten hier geposteten und nun gelöschten Versuch nicht aufgegeben. Aber ich möchte ihm ein neues Gesicht verleihen, weil er ab jetzt in eine neue Richtung geht.

Beginn am 30.7.2008 Konzentration auf das Bild von Boris B., bzw. auf die Person. Ein Mordopfer?

Da ich immer wieder in Foren, usw. stöbere, finde ich auch immer wieder seltsame Sachen. Schon zum 2. Mal fand ich nun eine Seite über Boris F. der mit ziemlicher Sicherheit ermordet wurde. Beim 1. Mal habe ich nicht weiter geschaut, diesmal schon. Wenn stimmt - und das ist anzunehmen - was die Eltern behaupten, wurde er ermordet und die deutschen Behörden verhindern eine Aufklärung.

Dieser Artikel besteht daher aus zwei Teilen. Aus einem bei dem es um eine Verschwörung geht. Sowie aus einem zweiten, bei dem es um meine Konzentrationsversuche geht.
Von da an konzentrierte ich mich auf das Foto des jungen Mannes. Die Sache interessierte mich und ich wollte Antworten auf die Fragen, die seine Familie und seine Freunde stellten. Da ich keinerlei Beziehungen habe und niemanden kenne der mir Antworten hätte geben können, versuchte ich es mit Konzentration. Es wurde ein Psi-Versuch. Immer wieder mache ich kleinere Versuche, die bisher aber leider meistens fast nichts gebracht haben. Nach relativ kurzer Zeit beendete ich sie dann auch wieder, mangels echtem Interesse. Oder weil ich es einfach nicht mehr weiter durchhalten konnte.
Von technischen Dingen verstehe ich nichts. Damit habe ich mich nie beschäftigt. Deshalb kann ich über die technischen Details dieser Erfindung, um welche es vermutlich damals gegangen ist, so gut wie nichts sagen. Warum ich mir diesen Fall ausgesucht habe, weiß ich nicht. Vielleicht weil der Charakter des Mannes, so wie er beschrieben wird, ein wenig dem meinen ähnelt.
Als ich mich auf Tron konzentrierte, wusste ich natürlich noch nicht, dass dessen Erfindung im Jahr 2015 in einem Museum ausgestellt werden würde. http://sdtb.de/technikmuseum/startseite/ Man kann also unbesehen davon ausgehen, dass es sich eine wichtige Erfindung handelt. Eine Erfindung, die manchen Geheimdiensten vielleicht nicht passte, weil sie störend wäre. Beispielsweise wenn jemand sich gegen Internet-Angriffe schützen möchte. Ein abhörsicheres Telefon wäre vielleicht auch unangenehm. Wie man weiß sind den Geheimdiensten schon lange diverse Sicherheitslücken bekannt. Statt diese aber schließen zu lassen, was eigentlich ihre Pflicht gewesen wäre, hielt man sie geheim - um sie für eigene Einbrüche nützen zu können. Mit dem Effekt, dass kriminelle Eindringlinge diese Lücken auch nutzen konnten.

Tron wurde einiges unterstellt, was er nicht gemacht hatte. Typisch für Leute, die das Ansehen einer Person untergraben wollen. In diesem Fall geht es aber gar nicht um die Person an sich. Es hätte auch jeden anderen treffen können, die sich als unbequem herausstellte. Was für eine Verschwörung spricht, sind die vielen Ungereimtheiten. Die sprechen für sich. Jeder Mensch der bei Verstand ist, muss das erkennen. Dass die Polizei es nicht erkannte, spricht auch für sich. Ein Zeuge berichtete auch von einem Anwerbeversuch durch den BND. Tron war also durchaus eine interessante Person, in den Augen von Geheimdiensten. Mit Stimmen kann man nämlich einiges anfangen. Beispielsweise Menschen ins Gefängnis schicken, indem man ihre Stimme fälscht und sie auf diese Weise etwas scheinbar sagen lässt, was sie um Kopf und Kragen bringt.

Der Analysator ist also in der Lage die fuer die Tonerzeugung wichtigen Parameter des Kehlkopfes, Rachen- und Mundraumes zu ermitteln. Mit diesen Daten kann man aber auch eine Stimme simulieren. Nicht beim BKA, aber bei anderen Diensten duerfte es seit Anfang der 90er Jahre damit moeglich gewesen sein Stimmen zu faelschen. Seit Mitte der 90er duerfte dies mit einem Echtzeit-Uebersetzer technisch sogar fuer Privatleute moeglich sein. Zur gleichen Zeit gab es in den USA schon ein System das in ein Flugzeug passte und gleich noch Live TV Bilder des Sprechers generieren konnte.

Wer Böses im Schilde führt, möchte sich nicht gerne stören lassen. In erster Linie wird es aber darum gehen, dass Geheimdienste Telefongespräche gerne abhören können wollen. Das Beispiel zeigt jedoch, dass man nicht glauben sollte, man hätte sowieso nichts zu verbergen, deshalb dürfen alle mithören was man anderen am Telefon erzählt.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft weigerten sich offenbar, eine andere als die Selbstmordtheorie zu verfolgen. Es gab zahlreiche Zeitungsartikel, die diesen Fall aufgriffen. Sogar im österreichischen Standard erschien ein Artikel. Unterschwellig geben die meisten Reporter den Eltern und den Freunden Recht. Tron hing nämlich an einem Gürtel, welcher mit Sicherheit nicht ihm gehörte, sondern einem viel dickeren Menschen. Dieser Gürtel wurde nie auf Spuren untersucht. Die Akte wurde einfach geschlossen. Überhaupt ist die ganze Sache eine Farce. Es tauchte die Frage auf, ob die Leiche einige Tage gekühlt worden sein könnte. Die Antwort von der Staatsanwaltschaft lautete:
Die Untersuchung des Mageninhalts (und damit die Frage ob Boris F. am 17.10. starb und bis 20.10. gekühlt wurde) hält man nicht für relevant. Denn es "würden sich daraus keine Hinweise auf konkrete Täter ergeben". Damit bleibt das Verfahren eingestellt. Das ist direkt Kabarett reif. Um festzustellen ob jemand Selbstmord begangen hat, oder ob er ermordet wurde ist es nicht relevant, ob er zwischendurch in der Gefrietruhe lag. Kann ja sein, dass ein Selbstmörder sich zwischendurch abkühlen lässt, um sich dann wieder an den Baum zu hängen!?! Hier zeigt sich das hässliche Gesicht der Staatsmacht überdeutlich. Auch wenn etwas noch so unlogisch ist, muss man es für wahr halten, weil denken nicht gestattet wird. Wau Holland wollte das Projekt weiter führen: "Noch 98 hat sich Wau Holland vorgenommen, das Cryptofon zur Produktionsreife zu bringen. Technisch war das kein grosses Problem. Er bekam aber bald deutlich andere Zeichen als Boris. Gesundheit und Leben von Mitarbeitern seien in Gefahr. Er musste das Projekt schliesslich einstellen." Er starb 2001 an einem Schlaganfall. 

Alles in allem kann mangetrost von einer Verschwörung sprechen und nicht von einer Verschwörungstheorie. 

Das ist sozusagen die Vorgeschichte, welche erklärt, weshalb ich mich auf Boris F., also Tron konzentriert habe. Ich werde das jetzt wieder eine Weile tun um zu sehen, ob sich etwas Neues in meinen Träumen ergibt. Wer sich nur mit Verschwörungen und nicht mit Parapsychologie beschäftigt, braucht ab hier nicht mehr weiter zu lesen.

Meine damaligen Träume waren neutral, bis auf wenige Ausnahmen. Eine direkt Antwort auf meine Fragen gab es nicht, ob ich zu Tron einen direkten Kontakt herstellte, ist unklar, aber möglich. Es gab einmal ein gespenstisches Ereignis.


29.07.2008 um 05:44 Uhr Traum (nach K.)
Eigentlich nicht direkt beim Einschlafen, es war mehr ein Zwischending zwischen Einschlafen und Meditation. Nur ein Satz, nicht gehört und nicht gedacht, sondern ein Zwischending, wo man weiß, dass man es nicht hören kann, weil man zu wach ist. "Mach in Abschiedsbrief Susi". Darüber grübelte ich, weil der Satz nicht korrekt ist und daher interpretiert werden kann. Später kam noch ein "Ja", aber ob das zusammen gehörte weiß ich nicht. Danach wurde ich so wach, dass ich nicht mehr einschlafen konnte, weil ich nachdachte was das bedeuten könnte.


31.7.2008
Ich habe mir ein Foto von diesem Mann (Tron) ausgedruckt. Es ist zwar absolut unkenntlich, weil mir eine Farbe fehlt, aber es soll ja auch nur ein Konzentrationspunkt sein.  ......... Deshalb habe ich vor etwa zwei Tagen begonnen mich auf diesen Mann zu konzentrieren. Ich gebe ihm vielleicht (ob es funktioniert weiß ich noch nicht) die Möglichkeit, sich zu rächen. Ich sehe das ungefähr so wie Materie und Antimaterie. Ich bin Materie und er ist Antimaterie. Wir sind in vielem total kontrair und das könnte die PSI Kräfte verstärken. Na, man wird sehen. Jedenfalls habe ich endlich die richtige Person für meinen Versuch gefunden, auch wenn sie derzeit eine nicht-Person ist. Der Versuch hat begonnen. Dass er an einem 17. gestorben, oder verschwunden ist und noch 2x (glaube ich) diese Zahl auftaucht, ist dabei nicht relevant.
...................................................

Die Frage ist natürlich, ob er sich rächen will. Es war vermutlich ein Fehler, das anzunehmen. Das war meine Interpretation, weil ich mich rächen wollen würde, hätte man mich ermordet. Diesen Fehler werde ich jetzt korrigieren, indm ich nicht meine eigenen Gefühle und Gedanken in diesen Fall und in diesen Menschen projiziere. Ich werde mich nur darauf konzentrieren ihn zu fragen, was damals passiert ist. Oder gar nichts fragen, sondern einfach das Foto anstarren. Ich habe es natürlich nicht mehr, deshalb habe ich es mir jetzt wieder herunter gelanden.

1.8.2008
Heute 11 Uhr Eintrag Ich habe in der Früh ganz kurz eine Konzentration auf das Bild gemacht, so wie jetzt auch. Es war mir nicht möglich mich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, weil ich dazu zu müde war.
Heute Nacht versuchte ich mich wieder zu konzentrieren, aber mir fiel der Name (Boris) nicht ein. Das passiert mir oft, wenn ich mich auf eine bestimmte Person, oder einen Satz konzentriere. Irgendwann ist das wie gelöscht. Später, wenn ich es nicht brauche, ist es plötzlich wieder da. Also versuchte ich mir das Bild vorzustellen. Es gelang mir tatsächlich, fast ein schwaches Bild zu produzieren, oder zumindest die Vorstellung von etwas ähnlichem. Das lässt sich schwer beschreiben. Mir fiel dann "100%" ein, aber wovon, das kam nicht, oder ich vergaß es. Ich war sehr müde und angespannt, deshalb konnte ich mich körperlich nicht entspannen, schlief aber bald ein.
Heute 11 Uhr Eintrag. Ich habe in der Früh ganz kurz eine Konzentration auf das Bild gemacht, so wie jetzt auch. Es war mir nicht möglich, mich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, weil ich dazu zu müde war. Jetzt beschäftigt mich das Bild. Es ist enorm symbolisch. Das Weltenei im Hintergrund, in Form einer Uhr, die Zeit symbolisiert. Darüber ein Fötus, Symbol für Wiedergeburt, Wasser, Symbol für das Unterbewusstsein, in dem er versunken ist. Das Unterbewusstsein als kollektives Bewusstsein.

1.8.2008
Kurze Konzentration auf das Foto. Gedanken über Selbstmord und darüber, dass weder ich, noch jemand in meiner Nähe etwas derartiges tun würde. Früher war das anders, da erschien mir der biologische Tod als eine mögliche Lösung meiner Probleme. Die Kinder haben das geändert. Nur wer einsam ist, denkt an Selbstmord. Der junge Mann war nicht einsam und er war auch kein Jugendlicher mehr, der spontan handeln würde. Auch das Foto beschäftigt mich wieder. Es sind nur Zahlen, nichts weiter, die einen Computer ausmachen. 


Ich habe in der Nacht versucht mich zu konzentrieren, glitt aber immer wieder ab. So viele Gedanken, die aber nicht nur ums gewünschte Thema kreisten.

Meine Träume in dieser Nacht waren eher schwach ins bewusstsein dringend, daher fehlen mir viele Details.

1. Traum
Ich fuhr mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in einer Gegend, die ich aus dem Wachbewusstsein nicht kannte. Ob ich mich im Traum dort auskannte, weiß ich nicht. Mehrere Personen waren da, die ich vielleicht teilweise im Traum kannte. Der Weg führte aufwärts und ich glaube, bin mir aber nicht ganz sicher, in eine Gegend, die nicht so dicht besiedelt und verbaut war. Mir wurde bewusst, dass ich nur wenig Geld in der Tasche hatte. Ob ich einen Fahrschein besaß, weiß ich nicht, die Frage wurde aber aufgeworfen. Wir stiegen aus. Ein seltsamer Mann kam auf mich zu und wollte etwas von mir, was ich aber vergessen habe. Ich glaube er war sehr schlank, nicht ganz hell, aber auch nicht ganz dunkel und eher in mittlerem Alter. Zumindest eine männliche Person war bei mir. Wir flohen vor dem seltsamen Mann. Ich sagte zu meinem Begleiter, es sei vielleicht besser nicht bergab zu laufen, denn das würde er wohl von uns erwarten und dann könne er uns einholen. Es gab in unserer Höhe ein sehr großes Gebäude in das wir gingen. Vielleicht gab es dort ein Restaurant, oder etwas ähnliches. Ein Mann empfing uns und begleitete uns zu einem Tisch. Zu ihm sagte ich, er solle nicht sagen dass wir hier seien, sollte ihn jemand fragen. Das machte ihn mißtrauisch. Er kannte uns schließlich nicht und wusste nicht, ob wir die Bösen waren, oder unser Verfolger. Wahrscheinlich verriet er uns dann doch nicht, oder niemand fragte nach uns.


2. Traum
Es ging dabei um einen Mann, der etwas aus einem Gewebe schuf, das er eigentlich hätte vernichten sollen. Es war biologischer Natur und wahrscheinlich grün, was mich wunderte. Ob er daraus einen Menschen schuf, oder ein Tier, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war der Vorgang außergewöhnlich, aber verboten. Danach gab es einen Kampf zwischen zwei Männern, der vielleicht, aber nicht unbedingt in einem Zusammenhang zu dieser Sache stand. Es waren Karatekämpfer, oder etwas ähnliches. Auf dem Boden gab es Platten und wenn einer der Kämpfer, oder der eine Kämpfer, auf eine solche Platte stieg, ging ein Licht an. Der zweite Mann konnte den einen kaum treffen und schien ihm daher unterlegen. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass der eine Mann, der unverwundbar schien, gar kein echter Mensch war, sondern eine Vorspiegelung, auf die der andere herein fiel. Er kämpfte also nur gegen ein Bild, das sich bewegte. Dieses Bild verschwand immer wieder und tauchte an einer anderen Stelle auf. Einmal zwängte es sich sogar durch den Fußboden nach oben und dabei wirkte der Mann real, obwohl er es nicht war. Man erkannte ihn an einem seltsamen Licht, das mich an das Foto im Internet erinnerte, auf das ich mich derzeit konzentriere. Endlich schien der reale Mann  zu verstehen, dass es sich nur  um  eine scheinbar reale Person beim Gegner handelte. Vielleicht war er aber zeitweise doch real, nur war das schwer zu unterscheiden. Als er ihn hätte treffen können, tauchte plötzlich ein Baumstamm vor ihm auf und er wusste nicht, ob dieser real war, oder nicht,  deshalb wagte er nicht, darauf zu schlagen, denn dann hätte er sich verletzen können.
Der erste Teil des 2. Traums kling wie eine Prophezeiung. Ich habe den Teil des Textes grün markiert. Wahrscheinlich wird das irgendwann passieren, oder es ist schon passiert. Die blaue Markierung zeigt den Teil des Textes an, der direkt auf meinen Konzentrationsversuch hinweist. Der Rest könnte in einem Film zu sehen sein, den es damals entweder schon gab, oder der später heraus kam. Es folgt eine Tagebuchnotiz, an der ich erwähne, dass ich auf einen anderen, seltsamen Fall im Internet gestoßen bin, als ich Informationen über Tron suchte. Da beginnen schon die ersten Zufälle und auch die Zahl 17 taucht plötzlich ständig auf.

Gestern habe ich mich, wie schon erwähnt, halbwegs konzentriert, hatte aber wenig Ruhe dazu. Am Abend surfte ich dann noch ein wenig und stieß so auf einen Karl Koch, der entweder Selbstmord begangen hat, oder ermordet wurde. Auch er war ein Hacker. Die Geschichte mit der Zahl 23 war mir schon bekannt, aber ich kannte sie nicht wirklich. Einen Film hatte ich gesehen, gerade als in einem Forum darüber diskutiert wurde, aber der Film handelte entweder nicht von dieser Person, oder er veränderte die Tatsachen. Gestern habe ich genaueres darüber gelesen. Dieser "Koch" litt offenbar an einem religiösen Wahn. Da er aber vermutlich nicht religiös im landläufigen Sinne war, machte sich dies in Form eines Wahns in bezug auf "Illuminati" bemerkbar. Er glaubte an die schicksalhafte Zahl 23. (Ich glaube z.B. nicht an eine schicksalhafte 17, sondern ich beobachte nur, wie oft sie vorkommt) Als ich heute in der Früh (nach fast 12 Stunden Schlaf) den Fernseher aufdrehte (ich war ohne Wecker wach geworden und wusste auch nicht, worüber im Fernsehen gesprochen werden würde) sagte die Stimme eines Sprechers (auf ntv): "Am 23. August 1989..." Dabei ging es um die DDR Auflösung.

Eigentlich würde das jetzt in die Zufallssammlung passen, aber auch hierher.
1.8.2008 Seite 7 Kronen Zeitung An die USA ausgeliefert wird der Brite Gary McKinnon, der sich in dutzende Computer der Weltraumbehörde NASA und des US-Militärs gehackt hatte.


Zwischendurch konzentrierte ich mich gestern und in der Nacht auf Boris F. Es war mir aber schwer möglich, den Namen zu behalten. Ich musste immer an Boris Jelzin denken, damit er mir wieder einfiel. In der Nacht fiel mir dann wieder der Name Tron ein und damit hatte ich dann keine Schwierigkeiten. Ich war jedoch zu müde, um wirklich konzentriert zu bleiben. Irgendwie fehlt mir die nötige Kraft.

Wieder ein nur schwach erinnerter Traum, obwohl mir das Ende des Traumes, seine letzten Worte, tief ins Bewusstsein drangen. Jemand wollte sich mit jemandem treffen und ich sollte dort anrufen. Ich glaube beides waren Frauen, es hatte auch irgendwie mit Kinderbetreung zu tun, denn jemand sagte, der Bub esse so viel und das erklärte, warum eine Frau ihn gerne los werden wollte. Die angerufene Frau wohnte sicher im 13. Bezirk. Zuerst wusste ich im Traum wie die Straße hieß, vergaß es aber im Traum dann wieder. Die andere wohnte vermutlich im 17. Bezirk. Wahrscheinlich war auch meine Mutter zeitweise da, aber sicher ist das nicht. Ich rief an und sie fragte, wie das Treffen denn zustande kommen sollte. Ich sagte, entweder würde die andere zu ihr kommen, oder sie zur anderen. Die Frau sagte nichts. Ich wusste nicht, hatte sie aufgelegt, war sie noch dran? Das ging mehrmals so. Ich dachte das sei immer jemand anderer. Immer verstummte die Frau plötzlich. Wahrscheinlich rief sie dann mich an und nie kam ein normales Gespräch zustande, weil sie blöd war. Bei unserem letzten Gespräch sagte sie: "Die Stimmung!" In diesem Moment merkte ich, dass sie ihre Stimme verstellte und ich immer mit derselben Frau gesprochen hatte, die jedesmal anders klang, um mich zu täuschen. Ich merkte aber auch, dass ich diese  Stimme nicht wirklich hörte, sondern nur im Traum zu hören vermeinte.

Dieser Traum nimmt offenbar Bezug auf die Stelle in der Webseite, wo darüber berichtet wird, dass jemand eine Stimme fälschen könnte. 

  Jetzt weiß ich wieder nicht, ob ich das zur Zufallssammlung, oder hierher tun soll. Ich gebe es hier her.
Heute in der Kronen Zeitung (3.8.2008) auf der Seite 8 sieht man einen erhängten Garten-Zwerg mit nur einem Schuh, aus dem badischen Landesmuseum in Karlsruhe, also Deutschland.


Derzeit beschäftige ich mich intensiv mit Boris F., genannt Tron, der erhängt aufgefunden worden war und mit einem anderen Hacker, Karl Koch, der angeblich sich selbst in einem Auto verbrannt hatte. Als man ihn fand, trug er keine Schuhe. Es könnte sich in beiden Fällen um Mord handeln, im ersten Fall ist dies mehr als wahrscheinlich. Es scheint fast so, als würde der Zwerg beide Fälle symbolisieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass man das Foto von einem Erhängten in einer Zeitung findet, ist minimal, auch wenn es sich wie in diesem Fall um eine Figur handelt. Dieser Erhängte hat die Hände am Rücken gebunden, also handelt es sich um Mord (auch eine Hinrichtung wäre in Deutschland Mord). Die Wahrscheinlichkeit, dass er keine Schuhe trägt, ist noch viel geringer. Also handelt es sich dabei um einen sehr selttenen Zufall; und da ich mich auch sehr selten mit Erhängten, bzw. Verbrannten ohne Schuhe beschäftige, ist der Zufall noch größer. Diesem Umstand kann wohl niemand leugnen.

Das ist insofern ein doppelter Zufall, als ich vor kurzem einen Traum gepostet habe (Sept. 2017), in dem ich die Zeichnung  eines Erhängten sah, der sich auch bald erfüllte. Es folgen einige Zufälle.

3.8.2008 das4. ca. 23 Uhr ein "Autorennen", aber mit seltsamen Fahrzeugen. Ein fahrer heißt Kevin. Er wird aus dem brennenden Fahrzeug gerettet.
3.8.2008 19.18 Uhr ORF1
Zufall - gerade eben wäre auf ORF 1 fast eine Frau im Auto verbrannt. (Film)  Danach ein Karate Film (ich glaube thailändisch), den ich nicht ausgesucht habe und daher auch nicht mehr weiß auf welchem Sender, bei dem ebenfalls Fahrzeuge brannten und der Hauptdarsteller sogar teilweise brennend kämpfte. 

Nachtrag  - in dem thailändischen Film wurde auch versucht, einen Mann aufzuhängen. Er wurde kurzfristig gerettet, um später dann doch zu sterben.

4.8.2008 um 15:45:10


Wieder Zufälle

Ich hatte heute wieder wenig Ruhe. Gerade erst suchte ich für jemanden etwas über Ernährung (über google) und fand diese Seite.
http://www.drgarten.de/candida_diaet_ziel.html
Dort wird "Amaranth" empfohlen, ein Lebensmittel, das nicht gar so oft erwähnt wird.

Danach wollte ich mich endlich auf das Foto konzentrieren, was ich auch sehr kurz tat. Plötzlich fiel mir ein, ich könne bei googel "tron+mord" eingeben. Ich habe schon einige Kombinationen ausprobiert, weil ich mehr Informationen zu dieser Sache finden wollte, aber diese noch nicht - und eigentlich wollte ich ja auch nicht im Internet surfen, sondern mich konzentrieren. Die erste Seite, die auf dem Formular erschien, klickte ich an. Es ist ein Forum http://www.wahrexakten.at/geheimsache-mord/2507-tron-mord-oder-selbstmord.html und der erste Eintrag der auf der geöffneten Seite zu finden ist stammt von einem User, der sich "Amaranth" nennt. Noch zufälliger (kann man das steigern?) ist wohl die Tatsache, dass wir "Amaranth-Pops" zu Hause haben. Haben wir vor langer Zeit gekauft, aber nicht gegessen, weil es uns nicht gut genug schmeckt.

Wenn ich schon die Zahl 17 (Tron starb angeblich an einem 17.) miteinbeziehe - als Zufälle, so wäre auch dieser Zufall erwähnenswert. "Die diesbezügliche Antwort der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 17.07.2002 (Frau Nielsen) würdigte die Beweismöglichkeit ebenfalls nicht"
http://www.tronland.net/dokumente/jsenb.html
4.8.2008 um 21:49:49

Plötzlich begannen seltsame Schwierigkeiten. Das passt irgendwie zur Verschwörung. Vielleicht wurde die Seite überwacht.

Offenbar wurde unser Computer gehackt - und zwar das Anti-Viren-Programm wurde lahm gelegt.

Jetzt kommt der Spuk.

Gestern stand ich in der Küche, als mich jemand "anstieß". Ich drehte mich zur Seite, weil ich dachte jemand sei in die Küche gekommen, aber es war niemand da. Schwer zu sagen, ob das nur Einbildung war, oder ob "es" funktioniert. Jedenfalls hatte ich soetwas nicht erwartet.

Später las ich ein Buch fertig, weil ich es zurückgeben sollte. Ein Buch in dem alle Stücke Strindbergs beschrieben sind. Plötzlich bekam ich körperlich fühlbare Angst, ohne irgendeinen Grund dafür zu wissen. Ich glaube, ich las gerade über die Gespenster Sonate.

6.8.2008 um 15:36:52

Ab da gab ich auf. Vermutlich war die Angst bedrückend.

Ab heute versuche ich, mich nicht mehr auf das Leben und Sterben von Tron zu konzentrieren, sondern nur noch auf den Namen und das Foto.

6.8.2008 um 20:37:57

Ich versuchte erfolglos verschiedene Seiten aufzurufen. Nachdem mehrmals internationaler server error dort stand gab ich auf.. Keine Ahnung was das bedeutet, jedenfalls funktioniert es nicht. Ich surfe gerade im Netz und suche alles mögliche über den dt. Verfassungsschutz, weil dieser in der Tron-Geschichte eine Rolle spielt.

Vielleicht entstand die Angst auch zum Teil weil ich angegriffen wurde. Jemand hatte böse Gedanken, die ich erfühlte. Mir war auch klar, dass ich provozierte. Das war auch meine Absicht gewesen. Ich war oft mit Provozieren beschäftigt. Dann fand ich einige Seiten.

Man solls nicht glauben, aber obwohl ich ganz anderes eingab (Verfassungsschutz Mordfall vertuscht), geriet ich wieder an "Tron", wenn auch nur kurz erwähnt. http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/06/10/nicht-um-etwa-wirtschaftsstraftaten-aufzuklaeren/ Die Ermordung der Justizsekretärin im Leipziger Amtsgericht Barbara Beer ist nach wie vor nicht aufgeklärt. Und auch ist immer noch nicht aufgeklärt, was aus dem Immobilienmakler Martin Mielke geworden ist, dessen Auto 1996 blutverschmiert in Leipzig aufgefunden wurde. Und auch im Todesfall des langjährigen Plauener Kripochefs Karlheinz Sporer, dessen Umstände und Aufklärung an die Berliner Todesfälle Lars-Oliver Petroll und Tron erinnern, gibt es offenbar noch viel zu ermitteln. http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Tron Was ist plötzlich los? Internationationaler Server Error? Oder ein Hacker, der solche Einträge nicht mag? http://4topas.wordpress.com/2007/05/21/der-5komplex-teil-3/ Ich glaube schon, dass es viele mächtige Leute gibt, die sich über das freie Internet nicht gerade freuen. Ist auch zu blöd, dass jeder Zugriff auf viele Informationen hat, die man lieber für sich behalten würde.Wieder eine 17. 17. März 1977. 17. Januar 1978
http://www.freilassung.de/div/texte/kronzeuge/overath1.htm Aber wenn ich mit der 17er Sammlung so weiter mache, muss ich doch bald einmal die Gegenprobe machen, also eine Statistik, welche Zahlen wie oft in den aufgerufenen Seiten vorkommen. Wenn das nur nicht so mühsam wäre... Schon wieder "error"

7.8.2008 um 10:41:00

Anmerkung zum vorigen Eintrag. Die Smilies stammen nicht von mir, keine Ahnung wie die dort hinkommen. Da ich absolut nichts von Coputern verstehe, kann ich nur kopieren was auf der Seite steht.

Schon wieder Fragezeichen statt Umlauten auf meiner HP. Das nervt.

Dann beginnt sich alles sogar vom Internet ins echte Leben zu verschieben. 

Seit Tagen ruft eine Frau von der Telekom an und will uns dazu überreden, ein zusätzliches Modem zu kaufen. Die Frau ist extrem lästig und sie fragt ständig persönliche Sachen. Wenn wir das nehmen wollen, können wir das jederzeit, da brauchen wir sie ja nicht dazu. Telefonwerbung ist außerdem verboten, da sollte sich wenigstens die Telekom daran halten.

Langsam hörte ich mit der Konzentration auf Tron auf.

Extreme Müdigkeit am Abend, Schlaflosigkeit in der Nacht. Viele Gedanken, die den Konzentrationspunkt zu verdrängen versuchen. Je mehr Probleme man hat, je mehr Leute um einen herum sind, desto schwieriger ist es etwas zu bewegen. Ich glaube das ist der eigentlich Grund, weshalb Jugendliche mitunter spontan Psychokinese ausüben. Wenn ich mich zurück erinnere, war die ganze Situation anders, weil ich selbst im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stand.

10.8.2008 um 11:15:56

Computer spinnt, daher bald Internet-Zwangspause.
Heute Nacht beim Einschlafen (ich schlief aber überhaupt nicht ein)

Eine kleine Mauer gesehen mit schmalen Ziegelsteinen, auf denen ein gelber Zettel hängt. Auf dem steht "blinder Stein", oder "blinder Stier". Ich sah jemanden mit blauen Flecken. Ich dachte an Totenflecken, obwohl die Person stand. Jemand sagte: "das jüdische Team!"
Ich sah eine seltsame Frau auf der Straße. Sie hielt eine Pizzaschachtel in der Hand. Ihr Haar war glatt, mittlerer Farbton, kurz, oder hochgesteckt, und sie sah mich mit großen Augen, überrascht an. Ich glaube, ihr Mund war irgendwie verkniffen. Sie war schlank, mittleren Alters, unauffällig gekleidet.

13.8.2008 um 05:32:30

Angstgefühle und Zufälle

Am Abend las ich Strindberg und wieder kroch plötzlich eine körperlich spürbare Angst hoch, die aber keinerlei geistige Reaktionen auslöste. D. h. es kam zu keinen ängstlichen Überlegungen, man konnte diese Angst nicht "festmachen". Das blieb teilweise auch in der Nacht so und kam auch tagsüber wieder zum Vorschein. Es ist ein unangenehmes Gefühl. Unangenehm auch deshalb, weil es keine rationale Erklärung dafür gibt. Trotzdem konnte ich mich teilweise konzentrieren. Es kamen aber immer wieder Gedanken hoch, wie und was ich schreiben solle. Den Konzentrationspunkt verlor ich dadurch imemr wieder.
14.8.2008 um 09:22:21

Ich wollte in diesem Forum eine Stelle aus dem "Golem" posten, aber ich habe sie nicht gefunden. Gestern, als ich Internet-Zwangspause hatte, sah ich mir alte Zettel durch und - voilà - ich finde genau das was ich gesucht habe,

..."Aber ich will mich nciht auflehnen. Mein Haß ist von der Art, die übers Grab hinaus geht, und noch habe ich ja mein eigenes Blut, das ich vergießen kann, wie ich will, damit es dem seinigen nachgehe im Reich der Schatten auf Schritt und Tritt-.".....
..."Der Gefangenenwärter beugte sich über mich und flüsterte mir ins Ohr: "Kurz vor seinem Tode war er bei mir, der Herr Dr. Charousek, und hat sich nach ihnen erkundigt. Er läßt sie viel-, vielmals grüßen, hat er gesagt. Ich hab`s natürlich damals nicht ausrichten dürfen. Es ist streng verboten. Ein schreckliches Ende hat er übrigens genommen, der Herr Dr. Charousek. Er hat sich selbst entleibt. Man hat ihn tot auf dem grabhügel des Aaron Wassertrum, auf der Brust liegend gefunden. Er hat zwei tiefe Löcher in die Erde gegraben gehabt, sich die Pulsadern aufgeschnitten und dann die Arme in die Löcher gesteckt. So ist er verblutet. Er ist wahrscheinlich wahnsinnig gewesen, der Herr Dr. Char----."

14.8.2008 um 14:18:56

Ich merke mir meine Träume derzeit nicht, obwohl ich mich zum Teil sehr darum bemühe. So viel aber habe ich mir heute gemerkt dass ich weiß, dass diese Träume total unbeweglich (?) sind. Das lässt sich schwer beschreiben. Es tut sich nichts in den Träumen und obendrein handelt es sich teilweise um immer aufs neue sich wiederholende, sehr banale Dinge. Etwas ähnliches habe ich schon früher zeitweise beobachtet. Es ist fast so, als würde man gar nicht wirklich träumen und das Gehirn sendet dann etwas ähnliches wie ein Standbild, oder wie beim Computer wenn sich der Bildschirmschoner einschaltet.  Ein Traum war etwas lebendiger, aber den vergaß ich total.

21.8.2008 um 11:10:29

Ich habe doch etwas Zeit gefunden und konzentriere mich auf das Foto. Leider konnte ich das nicht lange durchhalten, dann begannen wieder die Gedanken zu kreisen. Im Hintergrund das Ei beschäftigt mich. Bevor mein Stiefvater starb träumte ich von ihm (ich glaube ich habe das schon erwähnt). Der Traum hatte keine Handlung. Er stand unbeweglich da, im offenen Mund hatte er ein ganzes Ei. Nachträglich deutete ich diesen Traum als Vorboten des Todes. Genau zu dem Zeitpunkt seines Todes saß ich zu Hause und las das ägyptische Totenbuch, das ich zuvor jahrelang unbeachtet im Haus hatte. Ich frage mich, was das Ei zu bedeuten hat. Das Weltenei als Todesbote? Ist eher absurd.
Was mir auffällt ist, dass es eine Version dieses Forums (das ich gewählt habe) mit Uhren gibt. Das Foto zeigt ja auch eine Uhr. Ich habe das Forum ausgewählt (allerdings nicht diese Uhrenversion) bevor ich den Gedanken hatte diesen Versuch zu starten.

23.8.2008 um 20:38:42

Ich habe das Bild gegen das andere getauscht. Es ist schlecht, es macht mich fröhlich und gerade das möchte ich nicht sein, weder jetzt noch irgendwann. Das blockiert mich. :x

23.8.2008 um 20:55:43

Fortsetzung - Zufall

Zwischen der Konzentration öffnete ich "paranormal.de" und mein Blick fiel auf die Adressen der Mitgliedsseiten, die unregelmäßig abwechselnd auftauchen. Ich klickte irgendeine an, die meinen Blick auf sich zog. So kam ich zum Thema "die Gesichter von Belmez". Ich sah mir viele Seiten durch. Jetzt erst fiel mir auf, dass diese Spukserie am 23. August 1971 begann. Heute ist der 23. August.

23.8.2008 um 23:41:13

Ein weiterer Zufall,
Ich schrieb Gedanken über das  "Schweigegebot" in meinen Blog, weil ich das in einem Forum gelesen hatte.
Heute sah ich nochmals in das Forum auf alien.de, obwohl ich das eigentlich gar nicht mehr tun wollte, las ganz kurz noch was es für Antworten dort gab, an einer Stelle, an der ich auch etwas geschrieben hatte und klickte danach irgendetwas an, ohne zu überlegen. Dort fand ich einen Link zu einem anderen Beitrag in demselben Forum - und mein erster Blick fiel auf folgenden Satz:

....."ist er nicht mehr an sein strenges Schweigegebot gebunden...."

http://forum.vs162079.vserver.de/thread.php?threadid=18282&sid=
aaa4f36cdceb7144de93c7470c135b47

Nun klingt der Ausdruck nicht sonderlich spektakulär, Fakt ist aber, dass er sehr selten verwendet wird.

28.8.2008 um 08:08:16

Wieder seltsame Anrufe. 

Weniger Konzentration als die Tage vorher. Wieder wenig geschlafen, aber doch. Am Vormittag noch etwas geschlafen, wobei ich immer wieder aufwachte. Einmal wurde ich von einem Traum wach, in dessen Verlauf ich extreme Angstzustände hatte. Das spürte ich körperlich noch als ich wach war. Das Herz schlug anders und von dort ging die Angst aus. Ich schlief ein, träumte weiter und wurde von einer Deutschen, die für den Universalversand warb, aufgeweckt. Darüber erschrak ich so (das Telefon war so laut), dass ich meinen Traum vergaß.

29.8.2008 um 10:32:08

Als ich nachsah wo mein Computer (im Internet) steht bemerkte ich Folgendes.

Da mein Computer sich gestern einbildete er sei in Schwechat, probiere ich es heute nochmals. Mal sehen.

Parallel zu diesen seltsamen Ereignissen begannen plötzlich mehrere Personen (oder eine Person unter mehreren Namen) mit mir auf meinem Blog zu diskutieren. Das alleine ist schon sehr seltsam, weil den Blog wahrscheinlich so gut wie niemand las. Seit ich Blogs betreibe, tauchten nur alle heiligen Zeiten einmal, vereinzelte Kommentare auf. Bis auf eine Ausnahme, wo eine einzige Person sich direkt über Kommentare mit mir unterhielt. Vielleicht sogr ohne den Blog tatsächlich zu lesen.

Derzeit ist alles purer Streß. Deshalb kann ich mich nicht konzentrieren und ich merke mir auch meine Träume nicht. Aber ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass ich heute im Traum jemanden verflucht habe.

9.9.2008 um 21:40:50

Ich habe gestern über den vermutlichen Mord an Boris F. gelesen und bin so zur Seite von Burkhard Schröder gekommen. Er hat ein Buch über diesen Fall geschrieben (warum eigentlich?) und behauptet, es habe sich um Selbstmord gehandelt. Heute Nacht überlegte ich, ob ich diesem Typ schreiben solle, weil einige Links nicht mehr funktionieren. Dabei dachte ich, mir käme es schon vor, als handele es sich um Mord nach dem Motto "und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein". Nun sah ich mir heute seine Seite nochmals an und las einen Link zum "Spiegel". Dort fand ich folgenden Satz: " Diese Gewaltopfer markierten den Anfang einer mörderischen Zeit, in der sich Rechte und Linke auf offener Straße befehdeten, gemäß der Parole: "Willst du nicht mein Bruder sein, schlag'' ich dir den Schädel ein"."

31.7.2008 um 06:08:44

Eine Ärzteodysseeeeee  hinter uns gebracht. Endstation Krankenhaus, in dem wir viele Stunden "verwarteten". Als wir hinein gingen sah ich ein Auto, das die Nr. 17 trug und gleich beim Eingang parkte. Die Buchstaben dazu habe ich ignoriert. Diese Nummer habe ich bisher sehr selten irgendwo auf Autos gesehen (ich leide an dem Zwang, mir die Zahlen der Autonummern zu betrachten, allerdings "lese" ich sie nicht wirklich, sondern registriere nur besondere Nummern, die einfach schön aussehen). Heute wieder dorthin - aufgenommen - auf Ebene 17. Den Namen des Arztes nenne ich erst gar nicht, fast schon abartig passend zu dem Thema das mich derzeit beschäftigt.

6.9.2008 um 18:36:43


Weiter mit der Zufallssammlung

Heute habe ich einen Mann auf der Straße gesehen, auf dessen T-Shirt eine riesige "17" zu sehen war. Dann erhielt ich einen Ersatz-Führerschein, der bis zum 17. gilt.

Wir beschäftigen uns derzeit mit dem Thema "Schimmel" und heute kauften wir eine Joghurt - sie schimmelte. Wir tauschten sie um gegen eine andere - sie schimmelte auch.
Kurz danach sah sich jemand im Fernsehen "King of Quenns" an. Es ging um Schimmel im Haus, der entfernt werden musste.

19.6.2008 um 18:50:19

Vor wenigen Tagen fand ich eine "schwarze Madonna", die jemand neben die Mistkübeln in einem Gefäß gelegt hatte, zusammen mit anderen Gegenständen, damit sie nicht weggeworfen wird, sondern gefunden. Ich nahm sie mit. Vor Jahren hatte ich eine "schwarze Madonna", die eigentlich nur aus unbemalten Holz war und von mir dahingehend verändert wurde, weil mich diese "schwarzen Madonnen" faszinierten. Gerade jetzt lese ich in der "Kronen Zeitung" von heute eine Ankündigung mit dem Foto einer Statue, dass um 17.05 Uhr auf ORF 2 eine Sendung über "schwarze Madonnen" gebracht wird. Während ich das lese, läuft im Fernsehen auf mtv ein Lied, gesungen von Madonna, mit einem "schwarzen Jesus".

15.8.2008 um 16:53:34

Die deutschen Behörden haben meine 17er Zufallssammlung erweitert - danke. :-D Ein neues Gesetz schreibt vor, dass man zur Einbürgerung in Deutschland einige Fragen beantworten muss (30, oder 33 da habe ich nicht richtig aufgepasst). 17 davon müssen richtig beantwortet werden.

10.7.2008 um 09:12:12

Hier endet der Versuch offenbar, denn ich konzentrierte mich nicht mehr weiter. Es handelte sich mehr um ein Vergessen, als um ein bewusstes Beenden. Derzeit ist es mein größtes Problem, lange genug durchzuhalten. 

Mittwoch, 20. September 2017

Dr. Bruce Goldberg - Rückführungen - unglaubliche Übereinstimmungen


Dr. Bruce Goldberg versuchte ursprünglich Menschen die Angst vor einer Zahnbehandelung mittels Hypnose zu nehmen. Während seiner zahnärztlichen Ausbildung begann er Bücher über Rückführungen in frühere Leben zu lesen. Er belegte einen Kurs in klinischer Hypnose. Jemand bat ihn, einen Bekannten in vergangene Leben zu führen. Das Ergebnis überzeugte ihn. 1976 gründete er eine gemeinsame zahnärztliche und hypnotherapie Praxis in Baltimore, 1984 machte er auch einen Abschluss in Psychotherapie. Danach verlegte er seine Praxis nach Los Angeles im Jahr 1989.

Er veröffentlichte eine Reihe von detaillierten Fallstudien der verschiedenen Rückführungen. Zwei Fälle sind außergewöhnlich. Unabhängig voneinander kamen zwei Patienten in seine Praxis, die einander angeblich nicht kannten. 

Arnold erinnerte sich an ein Leben als Thayer, der ein Lehrling bei einem Meister, genannt Gustave in Bayern im Jahr 1132 war. Thayer wurde von seinem Meister brutal behandelt, wurde von ihm wie ein Sklave angekettet und mißhandelt. Thayer wollte eine Beziehung zu einem Mädchen namens Clotilde eingehen, aber der Meister vereitelte dies. Schließlich versuchte er den Meister zu töten, aber wurde dabei selbst getötet. 

Brian kam 18 Monate danach zu Goldberg. Er erinnerte sich während der Rückführung an das Leben des Gustave, und bestätigt alle wichtigen Namen, Daten und Ereignisse. Allerdings aus einer anderen Perspektive und in bestimmten Aspekten ein wenig anders.  

http://www.ianlawton.com/bosextr2.htm 

In das Buch kann man hier ein wenig hinein schauen.

http://books.google.at/books?id=MMyXVkptJiYC&pg=PA116&lpg=PA116&dq=bruce+goldberg+thayer&source=bl&ots=XcdTlCbU86&sig=JXbJU2Kv0OzGmaAt3LiU2M0Qi3w&hl=de&sa=X&ei=MzA6UeHVKoaqPIrKgZgK&ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&q=bruce%20goldberg%20thayer&f=false 

Er sagt: Ich sitze unter dem Tisch und esse dort meine Suppe, weil ich an Händen und Füßen angekettet bin. Ich bin mit 13 von meinem Vater hergebracht worden.

Gustav sei Meister ... in einer Gilde ... er arbeitet mit Metall, Silber und Gold, er würde ihn (den Lehrling) sexuell missbrauchen

Der andere Klient, der früher Gustav war, interessiert sich für Silber und Goldarbeiten.  Es ist das Jahr 1130. König Heinrich regiert. Papstwahl, 2 Päpste 

Das sind eigentlich alle Angaben, überprüfen kann man nur die historischen. Die historischen Fakten könnten die beiden gekannt haben, das ist ja kein Beweis.

Thayer ist ein Nachname der in den USA anscheinend relativ häufig vorkommt. Den Namen gibt es tatsächlich in Bayern, aber auch hier als Nachname. Sogar der Herr Bush hat diesen Namen unter den Vorfahren: http://familypedia.wikia.com/wiki/Ancestries_of_the_U.S._Presidents
197 Rhoda Thayer (1746-)


1804 - 1804

Munich

Oberbayern, Bayern, Deutschland
http://de.geneanet.org/search/?name=thayer&country=DEU&region=BAY&subregion=BAO&ressource=bibliotheque

In Bayern hieß man nicht Gustave, sondern Gustav. 
Clotilde ist ein bekannter, alter deutscher zweigliedriger Name, bekannt als Name der Frau des Frankenkönigs Chlodwig.  
Die erste echte urkundliche Erwähnung einer Zunft waren 1106 die Wormser Fischer. Ziemlich unwahrscheinlich, dass es 20 Jahre später schon überall Zünfte gab, aber es gab welche. https://de.wikipedia.org/wiki/Zunft

Es wird niemand mit Vorname Thayer geheißen haben. Die Geschichte selbst läßt sich nicht überprüfen, denn es sind nur Namen, die man nicht recherchieren kann. Es wäre durchaus möglich, dass sich die beiden Männer - oder wenigstens der 2. von beiden - einen Scherz erlaubt haben. Somit fällt auch diese Geschichte als Anekdote aus der Liste der Beweise für Wiedergeburt. 


Ein anderer Fall ist angeblich ganz genau recherchiert worden. Leider habe ich das Buch nicht, man könnte es aber bestellen.

 
Ivy, eine 26-jährige Apothekerin sucht die Hilfe von Dr. Bruce Goldberg. Sie wird von ihrem gewalttätigen Freund misshandelt. Ivy erinnert sich unter Hypnose an ein Vorleben.
 
Am 19. Mai 1927  wurde der leblose Körper von Grace Doze in Buffalo, NY, aufgefunden. Ermordet hatte man sie am 17. Mai. Wer ihr Mörder war blieb ein Geheimnis, bis 60 Jahre später Dr. Goldberg Ivy hypnotisierte. Ivy enthüllt die Identität von Graces Mörder.

Veröffentlicht von Llewellyn Publications, St. Paul, MN.
ISBN # 1-56718-318-2, 263 Seiten

14,95 $


http://www.drbrucegoldberg.com/SearchForGrace.htm

Das Auffinden der Geburtsurkunde, sowie der Sterbeurkunde von Grace, und zeitgenössische Zeitungsartikel wurden aufgrund genauer Angaben, die nur der wahren Doze bekannt sein konnten, möglich.

Am 17. Mai 1994 präsentierte CBS einen TV-Film "von diesem konkreten Fall  inspiriert," Search for Grace, mit Lisa Hartman und Ken Wahl. Der Film schilderte die Geschichte dieser Rückführung. Er kam genau an dem Datum - 17. Mai - heraus, an dem sie ermordet worden war.

Dr. Bruce Goldberg berichtete ausführlich in seinem Buch The Search for Grace: Ein dokumentierter Fall von Mord und Reincarnation (1994).  

"Ivys Regression in vergangene Leben ergab eine ewige Dreiecksbeziehung, Leidenschaft und Mord. Dank intensiver Forschungsarbeit entdeckte Goldberg, dass selbst die kleinsten Details von Graces Leben und Tod stimmten. Ivy / Grace erinnerte sich an die Details des Mordes, der am Dienstag Abend stattfand. Am  17. Mai 1927 ging Grace einkaufen. Sie hatte eine neue Bubikopf-Frisur, trug einen kurzen Rock und rote Schuhe, alles, was der langweilige, alte Chester, ihr Mann, hasste. Jake findet sie magnetisch anziehend. Jake hatte schon ein paar Drinks zu viel, als er mit ihr Sex hat.
Die beiden geraten in einen heftigen Streit. Jake ist wütend, er schlägt sie und erwürgt sie schließlich, dann wirft er ihren Körper in den Ellicott Creek.
Goldberg führte Ivy / Grace auf die Ebene des Super-Bewusstseins und fragte, ob sie Jake in ihrem aktuellen Leben kennen würde. Sie antwortete, ohne zu zögern, dass er John war.
 
Goldbergs Buch enthält eine erstaunliche 54 Seiten Dokumentation. Todes und Geburtsurkunden, Zeitungsberichte, Polizeiberichte, und so weiter.

htp://www.unexplatinedstuff.com/Afterlife-Mysteries/Experiential-Quests-into-Past-Lives-Hypnotic-regression-into-pasth-lives.html 

Bald folgte nun die große Überraschung: mehrere Tageszeitungen sandten ihm Berichte, welche auf Mikrofilm gespeichert waren über einen Mord, der niemals aufgeklärt wurde: man hatte damals die Leiche einer Frau namens Grace Doze im Elliot Greek geborgen, mit Würgemalen am Hals, Messerstichen im Körper. Alle Namen von Hotels, anderen Personen stimmten überein, bis auf ihr Alter, das mit 30 jahren angegeben wurde und der Namen ihres Sohnes, der wie ihr Vater ebenfalls Chester hieß und nicht Clifford.

https://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/06/17/ruckfuhrungstherapie-beweise-fur-die-reinkarnation-literatur-und-fallbeispiel-grace/ 

Hörigkeit - Gefährliche Liebe (TV 1994)
Search for Grace (original title)

TV Movie  -   -  Drama | Mystery | Thriller  -  17 May 1994 (USA)  

Director:
Sam Pillsbury


Writer:
Alex Ayres

Stars:
Lisa Hartman, Ken Wahl, Richard Masur 

Regie Sam Pillsbury
Film Informationen: CBS
Originaltitel: Search For Grace, The
Bildtext: Lisa Hartman Black, Ken Wahl nMit Hilfe eines Psychaters stellt IvyGrace (Lisa Hartman Black) fest, dass ihre Visionen mit dem Mord an einer jungen Frau aus dem Jahre 1927 zusammenhaengen, bei dem auch die Person von JohnnyJake (Ken Wahl) eine Rolle g
Bild Informationen: 1: Die 33jährige Ivy (Lisa Hartman Black, 2vr) betreibt mit ihrer Freundin Melody (Suzanne Douglas, r) eine erfolgreiche Firma für Landschaftsgestaltung in Florida. Als sie von ihrem Freund David einen Heiratsantrag erhält, wird Ivy plötzlich von Vis
Bildgröße: 1304 x 1767

   

 


 





Dr. Helen Wambach und Dr. Chet Snow - Rückführungen in die Vergangenheit und in die Zukunft


Dr. Helen Wambach leitete in den späten 1960ern eine10-jährige Studie an 1088 Personen über Erinnerungen an frühere Leben unter Hypnose. 

Um festzustellen wie korrekt die historischen Angaben seien, stellte Dr. Wambach bestimmte Fragen über die Zeitperiode, in der die Leute lebten und Fragen zum täglichen Leben in der jeweiligen Periode. Dr. Wambach sammelte ihre Erhebungsdaten, indem sie Workshops mit ca. je einem Dutzend Leute organisierte. Dr. Wambach leitete sie auf eine „4-Stufenreise“, die einen ganzen Tag dauerte. Sie verlangte nur geringstes Entgelt, um ihre Langzeitstudie damit zu finanzieren.

http://de.clearharmony.net/articles/200504/23246.html

Es handelt sich dabei vermutlich um die bisher größte Studie in Bezug auf  Rückführungen in Hypnose. Dr. Wambach notierte die Angaben der Studienteilnehmer genau, fragte auch nach ganz bestimmten Dingen, wie Zeit, Ort, Beruf, Kleidung, Eßgewohnheiten, etc. und fertigte Diagramme an. Manche Teilnehmer erinnerten sich etwa an Speisen die sie aus dem realen Leben gar nicht kannten, oder an Kleidung.
 
Eines hat sie mit ihrer Studie auf jeden Fall bewiesen: die meisten "in frühere Leben Rückgeführten" sahen sich selbst als Angehörige der Mittel- oder Unterschicht und keineswegs als "Prinzessinnen".  (ganz im Gegensatz zu Federspiel die behauptet es würden sich viele Rückgeführte als eine berühmte historische Person sehen)

Bezüglich des Sozialstatus kategorisierte Dr. Wambach in Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht. Sie stellte fest, dass 10% zur Oberschicht gehörten, 20-35% zur Mittelschicht und die restlichen 55-70% zur Unterschicht.
http://dasneuezeitalter.beepworld.de/reinkarnationsbeweis.htm
Das entspricht so ungefähr den prozentualen Verteilungen im realen Leben.
Keine der Versuchspersonen behauptete, in einem früheren Leben eine berühmte, historische Person gewesen zu sein. 

Ihre Studie ist interessant, inwieweit sie Wiedergeburt beweist, kann ich nicht sagen, weil ich sie nicht gelesen habe.

Dr. Wambach machte allerdings noch eine andere Versuchsreihe. Sie führte dabei die Versuchspersonen nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft.  

Überraschenderweise stellte Dr. Wambach fest, dass einige hypnotisierte Personen ihr zukünftiges Leben sahen. Sie lebten in einer verwüsteten und entvölkerten Erde. Daraufhin begann Dr. Wambach mit einer Studie an der über 2000 Personen teilnahmen. Während der Hypnose konnten sich die Versuchspersonen zwischen drei vergangenen Zeiträumen und zwei zukünftigen entscheiden, in die sie gehen wollten. Sechs Prozent landeten so im Jahr 2100 n. Chr.

Aus den gemachten Aussagen schloß sie, dass 95 Prozent der Weltbevölkerung innerhalb weniger Generationen ausgerottet werden würden. Die Vorhersagen für die letzten Jahre des Jahrhunderts waren: schwere Erdbeben, eine neue US-Währung, extreme Unwetter, Finanzkrisen, Bankenpleiten, eine Zunahme vulkanischer Aktivität und Tod einer großen Zahl von Menschen.


Im Jahr 1999 solle es einen Vorfall geben, bei dem eine nukleare Explosion in Europa viele Menschen töten würde. (Anmerkung: Tschernobyl war 1986) 


Die hypnotisierten Versuchspersonen hatten Veränderungen für die Jahre 1996, 1998/99, 2002, 2007 und 2012 vorgesehen. Es gab einige flüchtige Bilder eines arabisch-israelischen Kriegs im Jahr 1996, aber keine Details. Es solle auch noch eine weitere Atomexplosion geben, die sehr schrecklich und auch abschreckend sein würde.


Ein Teil von Kalifornien würde im Jahr 1998 ins Meer stürzen.


Die Daten seien aber nicht sicher, sie könnten sich um einige Jahrzehnte verschieben, hieß es. Die angebenen Daten sind jetzt schon wieder Geschichte und es zeigte sich, dass bisher nichts davon eintraf.


Angebliche Zukunft 2100 und 2300: Hochgerechnet würde die Bevölkerung nur etwa zwei Milliarden betragen, und es scheint als würde es vier verschiedene Gesellschaften geben. Fünfundzwanzig Prozent der Testgruppe lebten auf einer Raumstation welche die Erde umkreist, oder auf einem anderen Planeten. Sie hatten Kontakt zu freundlichen Außerirdischen. Dreißig Prozent lebten auf der Erde in einer High-Tech-Gesellschaft mit Maschinen in Kuppeln, trugen Overalls und schienen nicht glücklich zu sein, achtzehn Prozent waren Vegetarier, trugen wallende Gewänder und lebten glücklich und in Harmonie mit der Natur. Zwanzig Prozent lebten in kleinen rustikalen Städten ähnlich den Dörfern des 19. Jahrhunderts. Sie trug Jeans, Stiefel und Tuniken, hatten Nutztiere und aßen Fleisch. Ein kleiner Prozentsatz berichtete, in den Ruinen von großen Städten wie New York auf primitive Weise zu leben. Einige sagten für 1999 voraus, dass die Sowjets Teile Osteuropas besetzen würden.

http://astralcity.org/issue/95 

Wie man weiß gibt es die Sowjetuniun nicht mehr, die letzte Voraussage kann also mit Sicherheit nicht stimmen. Alles andere zu 2100 läßt sich nicht überprüfen. Man hat aber doch den Eindruck es handele sich bei vielen Aussagen um reine Fantasie. Fast so als wäre das alles aus Science Fiction Filmen übernommen.


Die Progression in die Jahre 2100 und 2300 erbrachte zwar verblüffend markante Bilder über die künftigen Zivilisationstypen (mit Schilderungen von Kontakten mit außerirdischen Planeten, von allgemein üblichen Fähigkeiten wie Gedankenübertragung, von einem wieder aufgetauchten atlantischen Kontinent, u. a.), jedoch waren es relativ wenige der Versuchspersonen, die sich überhaupt in der Zukunft erlebten, so daß das Zahlenmaterial in der statistischen Auswertung die Möglichkeit eines Rückgangs der Weltbevölkerung um über 90% in der nahen Zukunft abzeichnete.

http://www.menetekel.de/seminare/szenar/szenar01.htm

Das bedeutet also nicht, dass die Versuchspersonen behaupteten, es würden 95% der Erdbevölkerung ausgerottet werden. Sondern nur wenige Versuchspersonen "erinnerten" sich an ein Leben in dieser Zukunft. Einmal vorausgesetzt dass es tatsächlich jedem Menschen so einfach möglich ist, sich selbst "real" in der Zukunft zu erkennen, sagt das Ergebnis nur, dass die 95% sich einfach nur nicht an eine Zukunft "erinnern" konnten.

Wambach kannte die Vorhersagen von Edgar Cayce. Vielleicht ist es deshalb auch kein Zufall, dass viele Vorhersagen ihrer Versuchspersonen genau denen des Edgar Cayce ähneln. Um eine so umfangreiche Studie wirklich seriös beurteilen zu können, bräuchte man auch genaue Informationen über die Studienteilnehmer. Doch selbst wenn man sie hat, ist es ein Ding der Unmöglichkeit, festzustellen über welche Vorbildung diese verfügen, was sie gelesen haben, was ihnen bekannt sein kann und was nicht. 


Ich habe, als ich vor Jahren eine Rückführung machte, auch eine in ein zukünftiges Leben gemacht. Deshalb weiß ich, wie das ungefähr ablaufen kann. Während dieser "Führung in die Zukunft" habe ich allerdings nur rein persönliche Dinge gesehen. Ich war ein männliches, blondes Kind mit jungen, sympathischen, ebenfalls blonden Eltern - und ich war glücklich. Dazu muss ich sagen, dass ich als Kind auch blond war, aber eben ein Mädchen und nur mein Vater war blond. Ob es sich um eine reale Zukunft handelt, läßt sich erst sagen wenn ich wiedergeboren bin. Es könnte sich daher auch um eine Erinnerung an meine eigene derzeitige Kindheit handeln. Nur mit umgekehrten Geschlechtsmerkmalen. Ich vertraue in dieser Hinsicht aber eher meinen Träumen, als einer Hypnosesitzung. Zumindest was den Tod betrifft gibt es da einen Widerspruch. Während in der Hypnose der zukünftige Tod friedlich erschien, sagte ein Traum einen sehr unangenehmen Tod voraus - außer ich würde mich rechtzeitig erschießen.


Ist diese Zukunftsschau also in jedem Fall Fantasie, erlebter Wunsch, oder eine echte Erinnerung an die Zukunft? Man sollte dabei auch nicht das Alter der teilnehmenden Versuchspersonen außer acht lassen. Es ist eher nicht zielführend, Menschen ungefähr gleichen Alters auszuwählen, weil Menschen unterschiedlichen Alters unterschiedliche Sichtweisen haben und deshalb ein Vergleich zwischen verschiedenen Altersgruppen aufschlußreich wäre.


Wambach begann 1983 mit den "Vorausführungen". Anfangs ging sie vorsichtig vor und versuchte die Versuchspersonen dazu zu bringen, wenige Tage der nahen Zukunft zu "erleben". 

Eine ihrer prominentesten Versuchspersonen war Chet Snow. Er war ein ziviler Angestellter der US Air Force, den sie 1983 kennen lernte, weil er eine  Regressionstherapie machte. Im Juli dieses Jahres versetzte sie ihn in die Zeit von 1998, direkt an seinen Geburtstag im Juli. Was Cayce vorausgesagt hatte, war für ihn wahr geworden. Es war kalt und dunkel, trotz der sommerlichen Jahreszeit. Sie schickte ihn mehrmals "in die Zukunft". Im Jahr 1996 erschien es ihm, als sei es sehr warm, der Meeresspiegel sei angestiegen, also lauter Szenarien, vor denen Umweltschützer warnen. Doch als sie ihn wieder ins Jahr 1998 schickte, erlebte er es wieder als kalt und dunkel. 1984 erfolgte die dritte Progression. Snow sah den Ausbrauch eines japanischen Vulkans für 1998. 

Anmerkung: Der letzte Ausbruch des Vulkans war im Jahr 1707.
Experten haben beim Vulkan Mount Fuji Hinweise auf eine möglicherweise bevorstehende Eruption entdeckt. Der Druck im Inneren des japanischen Wahrzeichens sei nach den schweren Erdbeben im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag.  
...
Allerdings sei der Druck nicht die einzige Variable, weshalb eine Eruption in den kommenden Jahren nicht zwangsläufig sei, hieß es weiter. Laut Kyodo wurden in dem Vulkan zuletzt keine Aktivitäten gemessen. Möglicherweise weil sich in der Kammer nicht ausreichend Magma angesammelt habe. 6.9.2012

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1287436/Japan_Steht-der-Vulkan-Fuji-kurz-vor-einem-Ausbruch

In Japan gibt es immer wieder Vulkanausbrüche. Das ist keine Besonderheit.
In Amerika sah er große Katastrophen,
die Sonne schien seit Monaten nicht und alle Pflanzen auf der Ranch verdorrten und starben. Wambach forderte ihn auf, weiter in der Zeit zu gehen und er ging bis 2002. Er sah sich als einer von wenigen Überlebenden.

Vieles von seinen angeblichen Vorhersagen stimmt mit denen von Cayce total überein. Man muss davon ausgehen, dass er diese Voraussagen kannte und auch, dass Wambach aufgrund ihrer Kenntnis dieser Vorhersagen die Sitzungen zumindest unbewusst beeinflusst hat. 


Wambach starb 1985 und Snow führte ihre Forschungen fort, zwischen 1985 und 1987 in den USA und in Frankreich. Er schickte die Versuchspersonen vor allem bis ins Jahr 2100. Es zeigte sich, dass es - wie schon erwähnt  - mehrere verschiedene "Typen" des Lebens auf der Erde gibt, in denen sich die Versuchspersonen wiederfanden, die sich jedoch teilweise überschneiden, vergleicht man sie miteinander. Während die einen für einen Zeitraum vermeinten unter Glaskuppeln zu leben, lebten die anderen zu derselben Zeit in (fast) derselben Gegend ganz natürlich und gesund im Freien. 


http://www.ianlawton.com/bosextr2.htm 

Derartige Studien sind leider oft mangelhaft und schwer zu überprüfen. Das Problem dabei ist, dass sich meistens Menschen daran heranwagen die "esoterisch" denken und deshalb nicht wissenschaftlich  neutral arbeiten. Es wäre nötig eine Gruppe bestehend aus Befürwortern der Wiedergeburtstheorie, Skeptikern und neutralen Beobachtern zu gründen, die einander gegenseitig auf die Finger sehen und die transparent ihre Studien veröffentlichen. Nur dann wäre es möglich solch heikle Themen, die emotinal so stark belastet sind, weil viele Menschen einfach nur Recht haben wollen. statt wissenschaftlich zu untersuchen, auch seriös zu erforschen. Wissenschaftler sind vor Voreingenommenheit ja nicht gefeit.



Dienstag, 19. September 2017

Religionen - das Judentum

Es gibt die Theorie, die Juden hätten ursprünglich an einen Vulkan-Gott (wenn man das so nennen möchte) geglaubt. Vulkangötter gab es viele. Aufgrund des Namens Jahwe will man die Herkunft der jüdischen Religion ergründen, was sich als nicht so ganz leicht herausstellte. Man versucht diesen Vulkan nun zu lokalisieren, um auch die Entstehung der Juden als Volk nachvollziehen zu können. Dabei hält man sich aber leider noch immer gerne ein wenig an die biblischen Geschichten, weil man gewohnt ist, an ihre historischen Informationen zu glauben. Schließlich sollte es da doch Übereinstimmungen geben, denken die Gläubigen, aber auch die ungläubigen Forscher aus Gewohnheit. Diese gibt es aber anscheinend nicht. Kein Wunder, handelt es sich doch um Geschichten, welche erst ungefähr 500 - 200 Jahre vor Christi Geburt in einem Buch zusammengefasst wurden. Allesamt Geschichten, die in vielen Gegenden bereits seit tausenden von Jahren kursierten und aus ganz verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Völkern stammten. Berichte von Völkern, die zum Teil gar nicht mehr zur Zeit der Bibelzusammenstellung existierten.

Diese Geschichten, Märchen, Mythen wurden im Laufe der Zeit total verändert, indem man Namen austauschte, Chronologien hinzu erfand, Beziehungen falsch herstellte. Das machten schon viele Völker vor den Juden und diese führten nur die Tradition fort. Sie identifizierten sich mit ihnen, so wie das später auch Christen und Moslems taten. Man schöpfte aus dem Geschichten Reservoir was man brauchen konnte, anderes ließ man weg. Die Götter strich man aus den Legenden, weil man nur noch an einen Gott glaubte. Liest man genauer in der Bibel stellt man fest, dass es doch einige, wenige Geschichten in die Bibel geschafft hatten, in denen noch von den "Göttern auf Erden" die Rede ist.

Dieser eine Gott habe irgendwann verlangt, nur noch ihm zu dienen. Aus der anfänglichen Vorherrschaft des einen Gottes, wurde später der Glaube an nur einen Gott, was sich  in den biblischen Geschichten, die einander zum Teil widersprechen, widerspiegelt. Wenn man sie mit ägyptischen Märchen und Mythen, und solchen auf alten babylonischen, oder sumerischen und anderen Keilschrifttafeln vergleicht, stellt man fest, dass es immer verschiedene Variationen von ein und derselben Geschichte gibt. Wie das bei unseren heutigen, profanen Märchen auch üblich ist.

Zum Vergleich: Die biblische Geschichte von der Erschaffung Adams und Evas kennt wohl jeder. Die Sintflutsage ebenso. Wer sie nicht kennt, möge im Internet danach suchen. Die biblische Sintflutsage ist, deutlich erkennbar, eine Bearbeitung des Gilgamesch Epos. Dieses wiederum beinhaltet das Atraḫasis-Epos (mindestens 1800 v. Chr.) Die Geschichte findet man auf

http://de.wikipedia.org/wiki/Atra%E1%B8%ABasis-Epos.

Es geht dabei um die Erschaffung des Menschen aus dem Lehm des Abzu und  einem Gott der geschlachtet wurde (Lehm bedeutet eigentlich Materie) damit die Menschen erschaffen werden konnten.

Nintu erklärte, daß sie nur mit der Hilfe von Enki den Menschen erschaffen könne. Enki willigt ein und verfügt, dass alle Götter sich reinigen müssten. Am ersten, siebten und fünfzehnten Tag vollführte er ein Reinigungsritual, indem er den Gott Geštue schlachtete und die Götter in dessen Blut badeten. Unter Paukenschlägen schuf er das Wesen Widimmu aus dem Lehm des Abzu und beschmierte es mit dem Blut des Gottes Geštue. Die Muttergöttin legte ihm den Tragkorb auf und verfügte, dass er von nun an für die Götter arbeiten müsse.

1200 Jahre nach der Erschaffung des Menschen fühlten sich die Götter von den Menschen, die sich vermehrt hatten gestört, weil sie zu laut und zu viele waren. Zuerst sollte Gott Namtar sie deshalb vernichten; und zwar mit Frostfieber (was vielleicht eine Eiszeit bedeuten könnte) hörte damit aber wieder auf, weil die Menschen auf Anraten eines anderen Gottes, nur noch ihn anbeteten. Wieder 1200 Jahre später wiederholte sich die Geschichte mit einem anderen Gott, weitere 1200 Jahre wieder. Die Erde verdorrte diesmal. Es half alles nichts, die Menschen wurden wieder gerettet. Doch dann wurde es Enlil zu blöd und er beschloß die Menschen zu ertränken. Es folgt die Geschichte mit der Arche. Sie klingt nur etwas anders. Die Geretteten wurden nach der Rettung sterblich gemacht, damit sie sich nicht mehr wie bisher so arg vermehren konnten.

Hier wird alles mögliche in einer einzigen Geschichte erklärt: Warum die Menschen den Göttern opfern: weil diese Hunger haben und ohne Menschen nicht überleben können. Warum die Menschen sterblich sind und warum sie leiden müssen. Wir finden hier auch vorweg genommen den geopferten Gott, der durch seine Seele=Blut den Menschen zu einem, den Göttern ähnlichen Wesen macht. Man denke an die Geschichte von Jesus. Die Sintflut wird also vom Autor auf tausende von Jahren v. Chr. festgelegt, der erste Ausrottungsversuch noch 1200 Jahre davor. Das wären zusammen gerechnet also ca. 5000 Jahre vor der schriftlichen Festlegung der Geschichte, dass der Mensch erschaffen wurde. Die genannten Daten sind sicher nicht realistisch, aber sie zeigen zumindest, dass die Menschen damit sehr große Zeiträume darstellen wollten. Vielleicht hatten sie auch eine symbolische Bedeutung.

Die biblischen Geschichten gleichen Inhalts wurden von den Juden erst ca. 1300 Jahre nach diesem Steintafelbericht schriftlich fixiert und zu "heiligen Geschichten" erklärt. Sie stammen mit Sicherheit nicht von irgendwelchen jüdischen Propheten, was auch ihr Inhalt nahelegt, sondern von einem Schreiber der von diesen Mythen wahrscheinlich auch durch mündliche Wiedergabe erfahren hatte. Sie sind vermutlich noch weit älter als die Aufzeichnung. Dieser Schreiber wird von Wissenschaftlern als der Dichter der Mythen angesehen. Das ist absurd.

In der Bibel findet man zwei Geschichten, die offensichtlich aus dieser einen, sehr alten, entstanden sind. Die Namen der handelnden Personen wurden verändert, das Geschehen. (Die dritte Geschichte hat man bei wikipedia und in dem zitierten Buch weggelassen, deshalb kann ich sie nicht beurteilen). Der Eingottglaube wird in ihr als bereits existent angedeutet. Der Unterschied zu dem späterer Zeiten, besteht allerdings darin, dass die Menschen den jeweils einen Gott von dem sie vernichtet werden sollen, nur deshalb als einzigen anbeten, weil ihm das schmeichelt. Daraus wurde vermutlich später die Geschichte von Moses und dem Gott Jahwe, der vielleicht wirklich ein Vulkangott war, was aber nicht sicher ist. In Bezug zur Originalgeschichte würde das bedeuten, der Vulkan sei gerade für ein bestimmtes Volk eine Bedrohung gewesen und deshalb verehrten die Menschen ab sofort nur noch ihn. Möglich wäre ein schlimmer Vulkanausbruch als Auslöser. Die biblische Moses Geschichte zeigt auch noch einige andere Beziehungen zu Ereignissen aus der Vergangenheit.

Es kann sich also nicht um eine jüdische Geschichte handeln, dazu ist sie viel zu alt. Sie wurde aus dem Zusammenhang gerissen und in einen neuen Zusammenhang gebracht. Der neue Zusammenhang ist interessant, weist er doch in eine geografische Richtung, aus der die Vorfahren der Juden gekommen sein werden und wo es auch Berggötter gab. Dem Gebiet des Ararat, auf dem die Arche angeblich landete - Kurdistan.

Die Bezeichnung Kurdistan taucht erstmals als Bezeichnung für ein Gebiet der armenischen Chronik des Matthias von Edessa auf. Dieser bezeichnet mit K'rdstanac ein Gebiet zwischen Diyarbakır und Siverek. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kurdistan)

Vor Christi Geburt gab es diese Bezeichnung noch nicht. Dort befand sich das Reich Urartu. Es lag im östlichen Anatolien, umfasste Teile Transkaukasiens und hatte seine Ostgrenze am Urmiasee. Die Südgrenze bildete die Wasserscheide zwischen dem kleinen Zab und dem Urmiasee, westlich von Mahabad und Miandoab (Inschrift von Taštepe). Im Westen reichte es bis in das Gebiet von Erzincan.
Das Gebiet von Urartu ist sehr gebirgig, heute liegt hier durchschnittlich mehr als 80 Tage pro Jahr Schnee, viele Pässe sind von September bis Mai unpassierbar. Die Bergplateaus, auf denen Ackerbau möglich ist, liegen meist umso höher, je weiter man nach Norden kommt. Lediglich das Tal des Araxes bildet eine Ausnahme. Das südliche Transkaukasien, zuerst unter Argišti I. erobert, ist ebenfalls sehr gebirgig, nur die Ararat-Ebene liegt unter 1000 m Seehöhe. Die Ararat- und Schirak-Ebene bilden die wichtigsten Ackerbaugebiete in dieser Region. http://de.wikipedia.org/wiki/Urart%C3%A4isches_Reich

Berggötter gab es damals genug:

Die Hethiter verehrten Berggötter. Berggötter sind zum Beispiel auf den Reliefs in Yazılıkaya dargestellt. Der Gott Aššur der Assyrer war ein Berggott, der mit dem Berg Ebiḫ (Dschebel Machul) verbunden war, bevor er zum Reichs- und Kriegsgott wurde.
Die Urartäer verehrten Berggötter und brachten ihnen Opfer dar, wie die Inschrift von Meher Kapısı belegt. Beispiele sind der Berg Eidoru bei Rusaḫinili (Ayanıs), vermutlich der Süphan Dağı und dQilibani, der Zımzımdağ östlich von Van. dAdarutta war der Gott des Berges Andarutta bei Hipparna an der Grenze zwischen Urartu und Musasir.
Manche Variationen des syrischen Ba’al waren mit bestimmten Bergen verbunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Berggott

Im alten Testament begegnet man Urartu als rrt, vokalisiert als Ararat.

Wäre es da nicht naheliegend anzunehmen, die Vorfahren der Juden hatten ursprünglich vielleicht zwar einen Berggott verehrt, aber einen der in der Gegend des Ararat zu suchen wäre? Vielleicht gab es einen Gott auf dem Ararat, oder es gab eine spätere Verwechslung von Ararat als Berg und Ararat als Land Urartu. Das wäre die Erklärung dafür, weshalb die Arche in der jüdisch bearbeiteten Geschichte gerade an dieser Stelle hatte landen müssen.

Über Ausbrüche des Ararats sind keine historischen Daten vorhanden. Allerdings wird vermutet, dass der letzte Ausbruch vor etwa vier bis fünftausend Jahren stattfand. Unter der Lava wurden Spuren der frühen Bronzezeit und Überreste von menschlichen Körpern gefunden.

http://www.vulkanwelt.com/vulkane-tuerkei.html

Das wäre dann ca. 3000 bis 2000 v. Chr. gewesen. An einen solchen Ausbruch würden sich die Menschen wohl lange erinnern. Aber nur die Menschen in der näheren Umgebung würden ihn bewusst miterleben. So gesehen wäre es durchaus möglich, dass die Juden aufgrund dieses Ausbruchs den Berggott des Ararat zu ihrem einzigen Gott machten und zwar zu einer Zeit, als sie als Volk noch unbekannt waren.Es könnte aber auch sein, dass sie ihren Gott mit nahmen, als sie umher wanderten und sich dann mit ägyptischen Auswanderern vermischten, die aus Ägypten aufgrund der Favorisierung des einen Gottes, verjagt worden waren.

Seit ältesten Zeiten wird der Berg Ararat von den Armeniern als ihre geistige Heimat betrachtet und als die heimat der Götter des armenischen Pantheon.

http://www.atb.am/de/armenia/sights/mountains/ararat/)

Insbesondere zwei Arten höherer Wesen sollen nach altarmenischer Vorstellung ihre Wohnstatt auf dem Masis gehabt haben. Da sind zum einen die Višapazunk`, die Drachenabkömmlige und zum anderen die Kàjk`, Berggeister, die in Höhlen und Schluchten hausen. Die Višapazunk`, stammen von der Schlangengöttin Anoyš, der Drachenmutter ab und werden mit Unwettern in Zusammenhang gebracht. Wohnhaft in Palästen hoher Berge, war ihr vornehmster Wohnsitz der Ararat. Weiter wird erzählt, dass diejenigen des Masis in regelmässigen Abständen gegen die Višapazunk` des Aragac (Alagöz dagi) zum Kampf um die Vorherschaft antreten.

http://www.emmet.de/hb_arar.htm

Nach altarmenischem Glauben gilt der Ararat als „Mutter der Welt“ und hatte eine wichtige Rolle bei der Erschaffung der Welt, er ist auch Wohnsitz von Berggeistern. Man betrachtet ihn als eine "sie".

Kurden, Armenier und Juden sind genetisch eng verwandt, behaupten die Forscher. Die Kurden sind nicht, wie bisher gedacht, mit den Iranern verwandt. Ihre derzeit gesprochenen Sprachen stammen möglicherweise von anderen Völkern. (Hennerbichler, Herkunft der Kurden). Am Anfang müssen sie aber wohl eine gemeinsame Sprache gehabt haben, wenn sie so eng verwandt sind. Während Armenier und Kurden heute eine indoeuropäische Sprache sprechen, sprachen die Juden eine semitische. Dieser große Unterschied alleine zeigt, dass sie fremde Sprachen übernommen haben müssen. Entweder die Einen, oder die Anderen, oder beide. Die Kurden sehen sich als Nachkommen der Gutis. Eine kurdische Sage scheint die genetische Forschung zu bestätigen.

Eine wesentlich attraktive Variante der Sage besagt, dass einst König Solomon, der die übernatürliche Welt beherrschte, seine engelhaften Diener rief und ihnen befahl nach Europa zu fliegen, mit dem Wunsch ihm 500 schöne Frauen zu bringen. Sobald seine Diener jedoch zurückkamen, erfuhren sie, dass ihr Herr verstorben war. Darauf behielten sie die Frauen für sich selbst und das war der Ursprung des kurdischen Volkes.

http://www.pen-kurd.org/almani/zorab/kurdische-daemonologie.html

Die Genetiker sehen die Kurden als Abkömmlinge vermutlich mehrerer Stammväter, welche sie mit den Juden und den Armeniern gemeinsam haben. Die kurdischen Frauen jedoch, stammen zum Teil von Europäern ab. Salomon ist in diesem Märchen sozusagen das Bindeglied zwischen Juden und Kurden. In der Bibel wird erwähnt, er habe sehr viele Frauen gehabt und seine Frauen waren keine Jüdinnen. Wieder eine mögliche Parallele zweier Geschichten. Wahrscheinlich - so vermuten manche Forscher - war er eine historische, aber eher unwichtige Gestalt. Vielleicht gibt es auch hier mehrere Geschichten die "übereinander gelegt" wurden und die an die neuen Umstände angepasst und  verschmolzen wurden. Um 740 v. Chr. lebte ein König Sa-la-ma/-nu in Moab, in dem auch das Gebirge Abǎrim liegt, heute Jordanien. Derzeit  leben dort 2% Kurden und 2% Armenier. Er könnte die Vorlage für die "Geschichte Salomon" gewesen sein, die in der kurdischen Mythe in anderer Form auftaucht.

Dass es auch gemeinsame Vorfahren mit palestinensischen Arabern gibt, ist kein Wunder, schließlich gab es immer Vermischungen, wenn Völker gemeinsam in einem Gebiet wohnten.


Zu späteren Zeiten wurden viele Kurden von den Arabern zwangsislamisiert, was dazu führte, dass eine Heirat zwischen den Volksgruppen leichter zustande kommen konnte. Andererseits heirateten islamische arabische Männer auch jüdische Frauen, während Juden und Christen keine islamische arabische Frauen heiraten durften.

Die Kurden haben die arabisch-islamischen Invasionen nicht einfach hingenommen. Es kam fast ununterbrochen zum Widerstand gegen die Eindringlinge: Schon 702 wurde unter der Führung Abdurrahmans rebelliert, dann 764 in Mosul, 817 gegen die Abbasiden, 839 gegen Kalif Mu’tasim, 866 wieder in Mosul, 894 unter der Führung Abu Leylis. Wie die Chronisten schreiben, begannen die Aufstände der Kurden fast zeitgleich zu den Eroberungsversuchen der Araber zur Verbreitung des Islams. Daher kann man nicht behaupten, dass die Kurden diese Religion einfach nur übernommen hätten. Über die kurdischen Gebiete drang der Islam nach Anatolien vor, wo Byzantiner und Armenier lebten. 

http://www.pen-kurd.org/almani/varia/menschen-aus-der-geschichte-der-kurden-leseprobe.html

Anzunehmen ist, dass durch die Verbreitung von Religionen auch oft Vermischungen zwischen Volksgruppen stattgefunden haben. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Kurden vor ihrer Islamisierung an Wiedergeburt glaubten. Bis in unsere Zeit gibt es aber noch immer Yeziden, die an der alten Religion festgehalten haben, diese aber leicht veränderten.

Neben der offiziellen jüdischen Lehre existierte eine, damals nur mündlich weiter gegebene - die Kabbala - die auch den Glauben an Wiedergeburt beinhaltet. Hier streiten sich die Wissenschaftler, ob diese "geheime" jüdische Lehre wirklich uralt ist, oder erst im Mittelalter entstand. Wahrscheinlich ist sie alt und selbst in der Bibel findet man vereinzelt Hinweise auf den Glauben an Wiedergeburt (Gilgul), was von den "offiziellen Glaubenden" unter den Juden und ihren Erben, den Christen und Moslems, anders interpretiert wird. Naheliegend ist es trotzdem. Seelenwanderung passt nur nicht ins Konzept des "körperlich auferstehenden Menschen". Beides gleichzeitig ist ja nicht möglich. Man hätte überzählige Körper. Der Glaube an körperliche Auferstehung leitet sich wohl von der ägyptischen Religion ab, der zu späteren Zeiten nicht mehr richtig verstanden wurde. Die Ägypter erhielten den Körper weil sie dachten, die Seelenteile würden dort verweilen. Die Juden interpretierten falsch und übernahmen diesen Glauben insofern, als sie Gräber für die Zeit der Auferstehung schufen, die nicht angetastet werden sollten. Der Körper musste unversehrt begraben werden, zerfiel aber natürlich im Grab.

Die Bevorzugung eines einzelnen Gottes scheint gar nicht unüblich gewesen zu sein. Eher handelte es sich um ein ganz normales Vorgehen. Die Götter waren von den Menschen abhängig - und umgekehrt. Der Eingottglaube ist also keine besondere Entwicklung. Man erzählt uns heute ja gerne, es handele sich bei dem Eingottglauben um eine Entwicklung zu höherer Gottes-Erkenntnis. Worin soll denn der Unterschied liegen, ob man an einen, oder an mehrere Götter glaubt? Ursprünglich war es offensichtlich kein besonderer Glaube, sondern nur eine "Bevorzugung", die später anders interpretiert und umgestaltet wurde.

Calvet zeigt in seinem Buch Zivilisationen, erschienen im GRIN Verlag auf, wie die Legenden der Sumerer bei anderen Völker klingen. Er behauptet, es habe einen regen Kulturaustausch bis hin nach Tibet gegeben. Der Vergleich von Schöpfungsmythen zeigt beeindruckende Übereinstimmungen, unabhängig von seiner Theorie.
http://books.google.at/books?id=z65zihGNT6AC&pg=PA185&lpg=PA185&dq=ararat+g%C3%B6tter&source=bl&ots=PS1zwE2eh_&sig=6B_8F8gdBOc28-HP9eLpGnITaB8&hl=de&sa=X&ei=UUm-UvvfDYLxhQek_4HIAQ&redir_esc=y#v=onepage&q=ararat%20g%C3%B6tter&f=false

Hat er mit seiner Theorie Recht, ist es schwierig aber vielleicht nicht unmöglich, den echten Ursprungsort von einigen der biblischen Geschichten festzustellen. Besondere Umweltkatastrophen gab es immer wieder. Wir kennen vermutlich nicht alle. Eine eher jüngere: Im Zeitraum zwischen 1620 und 1600 v. Chr. brach der Vulkan Santorin aus. Für die Sintflutsage mag dieses Ereignis nicht herhalten können. Möglich wäre etwa ein Bezug zum angeblichen Auszug aus Ägypten und den Plagen unter denen das Land litt.

Die sogenannte Minoische Eruption ließ sogar an der weit entfernten israelischen Küste noch einen Tsunami aufrollen. Vermutlich hatte der Ausbruch einen deutlichen Einfluss auf das Klima der Nördlichen Hemisphäre. Spekuliert wurde gar, ob er für den Untergang von Atlantis verantwortlich gewesen sei oder den zehn biblischen Plagen aus dem Zweiten Buch Mose als Vorlage diente.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kaeferspuren-santorin-vulkan-brach-im-fruehsommer-aus-a-920555.html
 
Die Juden als Volk wird es gar nicht so früh gegeben haben, eher nur einige kleine, ständig wandernde Stämme, die sich nicht als Juden gefühlt haben, weil ihre Religion auch noch nicht in der heutigen Form existierte. Erstmals erwähnt wurde ein Stamm Israel auf der Siegesstele des Merenptah. Diese Erwähnung eines Volksstammes Israel ist zugleich der älteste und einzige nichtbiblische Beleg für die Existenz des Namens Israel zu ramessidischer Zeit. (wikipedia) Sie stammt aus dem Jahr 1208 v. Chr. Davor gab es im Bewusstsein der anderen Völker dieser Gegend anscheinend keine "Juden" und kein Israel. Vor allem gab es keine Juden in Ägypten, die dem Pharao Träume hätten deuten können. Zumindest werden keine erwähnt.

Dieser Vulkanausbruch erfolgte also schon ca. 400 Jahre vor der ersten Erwähnung eines Stammes namens Israel. Da es ganz sicher einen Kulturaustausch zwischen den Völkern gegeben hat, könnte die Kenntnis dieses Ereignisses, nämlich eines Vulkanausbruchs, durchaus bis nach Nordafrika gelangt, und mit einer anderen, alten Sage vermischt worden sein.

Eine große Flut gab es jedenfalls weder in Ägypten, noch in angrenzenden Ländern. Es gab jedoch eine begrenzte Flut im Altai, jedenfalls könnte man es als eine solche bezeichnen, und zwar aufgrund einer extremen Schneeschmelze. Erinnern wir uns an die älteste Version der Moses Geschichten. Dort war von mehreren Versuchen des Gottes, die Menschen zu vernichten, die Rede. In einer davon wurde von Vereisung erzählt, eine war die Geschichte der Flut und eine weitere eine Vertrocknung der Erde. Eine Geschichte wird leider auf "wikipedia" nicht genauer erzählt.

Extreme Klimaschwankungen und langsame Umpolungen des Erdmagnetfeldes während des Pleistozäns lösten auf der ganzen Welt mehrfache Vereisungsperioden aus. Man spricht von fünf glazialen Zyklen, welche im Altai-Gebiet stattgefunden haben. Man wies anhand von zahlreichen Bohrungen, Schnitten und C14-Datierungen nach, dass das meiste glaziale Formengut des Gebirges auf der letzten Eiszeit, der Würmeiszeit, beruht. Etwa 20.000 bis 16.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung erreichte sie ihr Maximum, wobei Gletscher weite Täler und intramontane Becken abriegelten. Während der Degradierungsphase füllten sich diese mit Schmelzwasser, so dass riesige Paläoseen wie in der Tschuja-, Kurai- und Uimon-Steppe entstanden. Brüche in den natürlichen Eisstaudämmen führten zu katastrophalem Ausfließen dieser Seen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Altai 

Auch die Tuwa, ein ursprüngliches Volk im Altai, kennt Flut-Märchen. Nimmt man einmal theoretisch an, die Sintflutsage käme ursprünglich aus dem Altai, hätte man  auch gleich eine recht einfache Erklärung dafür, wieso es diese Sage auf der ganzen Welt gibt, sogar in Amerika. Amerika wurde von Asiaten und von Menschen aus Sibirien vor ungefähr 13 000 Jahren besiedelt.

Eine Abfolge der Marker M45, M242 – der in Sibirien am häufigsten ist – und M3 – der ausschließlich in Amerika vorkommt – definiert eine Wanderungsbewegung von Sibirien nach Amerika (siehe Karte zur zweiten Siedlungswelle). Dabei lässt sich ein Datum früher als vor 20.000 Jahren ausschließen. Der Weg über die Landbrücke Beringia – über die heutige Beringstraße – war allerdings bis 15.000 Jahre vor unserer Zeit durch Eis blockiert. Erst danach kann der moderne Mensch nach Amerika eingewandert sein, falls er den Landweg benutzt hat; tatsächlich haben Ausgrabungen in Texas mit dem Buttermilk Creek Complex die ältesten bisher bekannten Artefakte freigelegt, die in die Zeit zwischen 15.500 und 13.200 Jahren vor heute datiert wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbreitung_des_Menschen

Diese Menschen könnten die Erinnerung an die Eisschmelze mit nachfolgenden Überflutungen im Altai Gebirge, auf ihren Wanderungen mitgenommen haben. Zeitlich passt die "Flut" im Altai auch gut zu den Wanderungen.Diese Interpretation würde gleichzeitig den davor liegenden "Ausrottungsversuch" durch "Vereisung" erklären. Nach alldem wird es in einigen Gebieten zu Trockenheit durch höhere Temperaturen gekommen sein, wo vorher ein angenehmes Klima herrschte. Auf die Sahara trifft das beispielsweise zu. Die Wüste Gobi wird vielleicht auch früher fruchtbarer gewesen sein. Dazu habe ich aber leider nichts gefunden. Vor 80 Millionen Jahren war sie das jedenfalls. Vorstellbar, dass in der Zwischeneiszeit auch ein angenehmeres Klima herrschte.

Das Alter verschiedener Siedlungen die man bisher ausgrub, musste teilweise neu bestimmt werden. Viele Kulturen erweisen sich als viel älter als gedacht. In Anatolien wurde bereits vor 11 000 Jahren eine riesige Tempelanlage gebaut. Die Erbauer verwendeten sogar schon ein Notationssystem mit Bildsymbolen. Die Ausgrabungen auf dem Göbekli Tepe („Nabelberg“) im heutigen Kurdistan boten einige Überraschungen. Die ganze Hügelkette besteht aus Kreisanlagen. Man fand Pfeiler auf denen verschiedene Tiere naturalistisch dargestellt werden. Um 7 500 v. Chr. wurde die Tempelanlage plötzlich zugeschüttet und verlassen. Klaus Schmidt und Harald Hauptmann gehen so weit anzudenken, Uruk und die sumerische Kultur habe hier ihren Beginn genommen. Die Geschichte der Kulturen muss wohl teilweise neu geschrieben werden.

Noch weiter wagt sich Ofer Bar-Yosef vom Peabody-Museum im amerikanischen Cambridge vor: Er sieht eine direkte Verbindung zwischen den Skulpturen und Reliefs von Göbekli Tepe und Sanliurfa und der ersten Großplastik in Ägypten – Statuen des Gottes Min aus dem 4. Jahrtausend. Seine Argumentation fußt auf der Tatsache, dass es nach den bisherigen Funden im Niltal keine allmähliche Entwicklung von der Alt- zur Jungsteinzeit gegeben hat, sondern dass plötzlich im 4. Jahrtausend eine „fertige“ neolithische Kultur auftauchte.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=30372149

Hier

http://kulturschocksteinzeit.twoday.net/stories/goebekli-tepe-skandal-oemer-celik-gegen-hermann-parzinger/

ist ein Foto des "Zeus von Urfa" zu sehen.

Tell Quaramel liegt in Nordsyrien, 120 Kilometer von Göbekli Tepe entfernt. Eigentlich keine besonders große Entfernung, auch nicht für damalige Zeiten. Dort wurden um 10 000 v. Chr. 5 Türme errichtet. Eilenstein hält die Kulturen dieser Zeit für schamanistisch. (Harry Eilenstein, Göbekli Tepe, BOD)

Jericho hat eine sehr alte Geschichte. Der Name leitet sich vom Mondgott her. Semitische Siedler können sie wohl nicht erbaut haben, die kamen erst viel später. Mehrfach wurde die Stadt zerstört, man nimmt an durch Erdbeben. Auch ihr wurde eine biblische Rolle zugewiesen. Der Nachfolger von Moses hieß Josua. Er eroberte diese Stadt mit Hilfe einer Verräterin namens Rahab und mit seinen Trompeten. Die Mauern stürzen deshalb einfach ein.Zumindest behaupten das die biblischen Autoren.

Man dachte, die Landnahme durch die Juden habe so ungefähr um 1200 v. Chr. stattgefunden. Zu dieser Zeit wurde Jericho aber gar nicht besiedelt und die Außengrenzen des damaligen Israels lagen ganz wo anders. Erwähnt wurde der Stamm Israel ja auch erst 1208 und in ganz anderem Zusammenhang. Hätten die Juden Jericho zerstört, wäre das nicht unerwähnt geblieben. Wieder eine Geschichte, die offensichtlich nicht in der angegebenen Zeit, auch nicht am angegebenen Ort und schon gar nicht unter Beteiligung der genannten Akteure stattgefunden haben kann.

Ungefähr um 2000 vor Chr. gab es in Jericho Feuer und Zerstörung, vermutlich durch ein Erdbeben, ca. 1550 vor Chr. ebenfalls.

Die frühere Forschung vermutete den altägyptischen König Ahmose I. im Zusammenhang der Hyksos-Vertreibung als Grund für die Zerstörung Jerichos. Erst für diesen Zeitraum gilt eine Mauer zu Schutzzwecken auch als nachgewiesen, wurde aber spätestens 1580 v. Chr. und damit weit vor Josua zerstört.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jericho

Wenn es stimmt, dass Juden und Kurden gleicher Abstammung sind, also einen gemeinsamen Stammvater haben, sucht man vermutlich sowieso am falschen Ort, wenn man den Vulkangott in der Nähe Ägyptens, oder Israels sucht. Gibt es dort überhaupt Vulkane? Vielleicht wurde der Name JAHWE auch einfach nur von einem anderen Volk übernommen und einem alten, eigenen Gott "aufgepflanzt". Die Juden kamen ursprünglich eher aus Asien, nimmt man die enge Verwandtschaft zwischen ihnen und Kurden und Armeniern als gegeben an. Genauer gesagt kamen sie dann eher aus dem Umkreis von Kurdistan. Sicher nicht aus Afrika, wo die Semiten herkommen. Die Ägypter schützten sich zeitweise vor den fremden Eindringlingen aus Asien, was man beweisen kann, weil sie selbst darüber berichteten. Auch hier werden allerdings keine Juden genannt.

Der Name eines Gottes allein sagt auch rein gar nichts nichts über dessen Verehrer aus. Götter wurden schon immer auch von fremden Völkern übernommen und ihre Namen änderte man einfach, weil man sie an die neue Sprache, die man übernommen hatte, anpasste. Kann schon sein, dass Moses einen Vulkan-Gott verehrte. Die Frage ist, wer dieser "Moses" ursprünglich war. Sofern er tatsächlich eine reale Person war, was man nicht beweisen kann.

Die Vorlage zur Moses-Geschichte des ausgesetzten Kindes war - so nimmt man an - die  Legende von Sargon von Akkad. Sargon von Akkad war von 2356 bis 2300 v. Chr., bzw. 2292 bis 2236 v. Chr. König von Akkad. Vorher wurden die alten Reiche von Sumerern beherrscht. Danach von Semiten. Die Zeit seiner Herrschaft stellt diesbezüglich einen Wendepunkt dar.

Dazu muss man zuerst den Begriff "semitisch" er-klären.

Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 diesen Begriff. Er bezog sich dabei natürlich auf die Bibel und somit ist diese Definition reiner Blödsinn, denn er sagt gar nichts aus. 

Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Amoriter, Ammoniter,Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner. Wikipedia zeigt sich bei dieser Definition auch etwas naiv:

Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar eine semitische Sprache, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham beschrieben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

Diese Söhne haben sicher nie existiert. Die Äthiopischen Juden sind beispielsweise auch keine Verwandten der Juden, wie die Genforschung bewiesen hat. Sie haben nur deren Religion übernommen. In Äthiopien gibt es sehr viele, verschiedene Sprachen. Sprachen sagen nicht immer etwas über Volkszugehörigkeiten aus. Die Völker die semitische Sprachen sprachen, kamen ursprünglich - so wird derzeit vermutet - aus Nordost-Afrika. Diese alten Völker gibt es heute nicht mehr, sie haben sich vermischt, wie alle anderen Völker dieser Welt auch.

Moses muss für vieles herhalten. Er ist offensichtlich eine Sagengestalt, bestehend aus vielen Personen, aus früheren Zeiten.

„Meine Mutter, eine Hohepriesterin, wurde mit mir schwanger. Insgeheim gebar sie mich. Sie legte mich in ein Schilfkästchen. Mit Bitumen dichtete sie meine Behausung ab. Sie setzte mich am Fluß aus, der (mich) nicht überspülte. Akki, der Wasserschöpfer, zog mich heraus, als er seinen Wassereimer eintauchte. Akki, der Wasserschöpfer, zog mich als sein Adoptivkind groß.“ (wikipedia)

Ursprünglich hieß die Figur in dieser Geschichte wohl nicht Moses, deshalb ist es auch irrelevant was der Name bedeutet und ob er aus dem Ägyptischen, oder dem Hebräischen stammt. Auch der Rest der Geschichte ist ganz sicher viel älter, als das jüdische Volk aus den biblischen Geschichten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mose

Nach Dtn 34 EU sei Mose mit 120 Jahren auf dem Berg Nebo in Ostjordanland gestorben, nachdem er von diesem Berg aus das Land jenseits des Jordans erblickt hatte: In dieses Land habe er wie alle anderen Israeliten seiner Generation nicht eintreten dürfen (vgl. Num 14 EU; 20,12 EU; Dtn 4,21f EU). Mose sei „gegenüber Bet-Pegor“ an einem unbekannten Ort beigesetzt worden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mose 

In den biblischen Geschichten liest man von Menschen, die angeblich sehr alt wurden, bis zu mehreren hundert Jahren. Ein umher ziehender Mensch wurde zu dieser Zeit ganz sicher keine 120 Jahre alt. Selbst heute, bei perfekter medizinischer Versorgung, Hygiene auf hohem Niveau und bester Ernährung, werden Menschen nur in Einzelfällen 120 Jahre alt. Eine Erklärung wäre, dass Götter in manchen Kulturen auch mit Zahlennamen versehen wurden. Spätere Generationen die gar nicht mehr an mehrere Götter glaubten, mögen diese Zahlen falsch interpretiert haben und die Namen der Götter für ihre eigenen Vorfahren gehalten haben. Vielleicht war Moses also ursprünglich ein Gott. Die Forscher streiten sich, suchen die Wahrheit aber zum Teil in der Geschichte. Moses muss eine reale Person gewesen sein, denken sie. Die Wahrheit wird jedoch vermutlich irgendwo dazwischen liegen. Eine alte Geschichte, versehen mit neuen Namen und etwas abgewandeltem Geschehen.

Weil die Geschichte von der Versklavung des jüdischen Volkes in Ägypten angesiedelt ist, nimmt man an, Moses - der Retter der Juden - habe in Ägypten gelebt. Der Name wird teilweise als Ägyptisch, teilweise als Hebräisch gedeutet. Mit anderen Worten - man hat keine Ahnung woher der Name kommt. Für eine  Versklavung der Juden in Ägypten gibt es derzeit keinerlei Beweise. Auch keine für eine Flucht, oder Vertreibung der Juden aus Ägypten. Natürlich schon gar nicht was den möglichen Zeitpunkt angeht.

Es gibt zahlreiche Spekulationen darüber, dass die Erinnerung an die Vertreibung der Hyksos aus Ägypten nach Kanaan den biblischen Mythos vom Auszug aus Ägypten beeinflusst hat. Auch scheint die Erzählung Joseph und seine Brüder (Genesis 37–50) einen Bezug zur Hyksosgeschichte zu haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hyksos 

Selbst die viel zitierten biblischen Gesetze: Auge um Auge ... haben die Juden nicht erfunden. Hammurapi, Herrscher von Babylon, 1792 v. Chr. inthroniert, stellte eine steinerne Stele mit Gesetzen auf. Den Codex Hammurapi, auf dem sich dieser Satz findet. Davor gab es bereits andere Gesetzestexte in Stein gemeißelt.  Die Codizes von Ur-Nammur in sumerischer Sprache, aus 2100 v. Chr. "Spiegelgesetze" wurden durch Geldstrafen ersetzt. 300 Jahre später machte Hammurabi dies wieder rückgängig.

Am Anfang der Rechtsgeschichte stehen steinerne Tafeln um 3000 v. Chr., die erkennen lassen, daß es sich hier bereits um Landkauf, Verkauf oder Vermessungen handelt, also um Rechtsakte.

http://fhi.rg.mpg.de/00_03/abraha.htm

Gesetze meisselte man in Stein und zwar schon lange bevor es Juden gab. Es wurde immer behauptet, Gott habe die Funktion der Gesetzgebung dem jeweiligen Herrscher übertragen. Die 10 Gebote auf Stein in der überlieferten Form, wird es nie gegeben haben. Aber ähnliches gab es bei anderen Völkern.

Eine Vertreibung - keine Flucht - aus Ägypten gab es allerdings doch und zwar eine Vertreibung der ägyptischen Anhänger des Aton-Kultes. Dem ging eine religiöse Revolution, angeführt vom Pharao, der sich plötzlich Echnaton nannte, voraus. Statuen wurden zerstört, Namen der Götter "gelöscht". Nur dieser eine Gott Aton sollte von nun an angebetet werden. Der Pharao ließ die anderen Götter verhungern, löschte jedwede Erinnerung an sie aus, indem er ihre Namen entfernte. Nach seinem Tod kam es zur "Konterrevolution", würde man heute sagen, und die Anhänger des Aton wurden vertrieben und verfolgt. Haremhab bemühte sich um die Wiederherstellung des alten Glaubens. Er regierte bis 1292 v. Chr. also ungefähr 100 Jahre vor dem Angriff auf den Stamm Israel. Denkbar wäre eine Verschmelzung dieser beiden Ereignisse in der Erinnerung der Menschen, in Kombination mit der Hyksos Geschichte.

Vulkanausbrüche können das Klima beeinflussen, aber es gibt auch grüne Blitze die - abgesehen von der Lava - aus dem Vulkan kommen. Alles "Zeichen" für göttliche Aktivitäten. Logisch dass Menschen sich vor Vulkanen fürchteten und deshalb "Vulkangötter" vermuteten.

Zeugen von Vulkanausbrüchen berichten gelegentlich, ihnen hätten sich die Haare aufgestellt. Kein Wunder: Begleitet wird das Rumpeln, Donnern und Grollen einer Eruption manchmal vom elektrischen Knistern zuckender Blitze. Als Anfang Mai 2008 der chilenische Vulkan Chaitén explodierte und die gleichnamige Stadt verwüstete, bot sich in der Aschewolke ein ganz besonderer Anblick: ein grüner Blitz erstaunte Wissenschaftler. Er schoss am Rand der Aschewolke vom Boden aus in die Höhe.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/chaiten-vulkanausbruch-erklaerung-fuer-gruenen-blitz-a-938116.html

Velikofsky sieht im Siegeslied der Deborah und anderen Dichtungen die man in der Bibel findet, Hinweise auf furchtbare Vulkanausbrüche, die in den Erinnerungen der Völker haften blieben, umgeschrieben wurden, und immer wieder auftauchten. (Zeitalter im Chaos, Seite 43) Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass die Schilderung denen unserer Zeit ähnlich sind, also keine literarische Erfindung.

http://books.google.at/books?id=-q74ugByXBMC&pg=PA41&lpg=PA41&dq=jahwe+vulkane&source=bl&ots=ydlrMwyaz6&sig=BPvaG8VRj2-EsqzPHJvcsa_YTDQ&hl=de&sa=X&ei=fvW7UvnRKMap4gTwx4G4Cw&redir_esc=y#v=onepage&q=jahwe%20vulkane&f=false

Was nicht zwingend bedeutet, es gäbe dabei einen Zusammenhang zu einem Vulkangott. Möglich ist es aber allemal.

Bevor man die einzelnen Religionen genauer betrachtet, sollte man sich ernsthaft fragen: Braucht eine mächtige, oder gar allmächtige Gottheit kleine, ohnmächtige Menschen, um ihren Willen durchzusetzen? Wäre nicht allein schon dieser Anspruch in Wahrheit Blasphemie? Während am Anfang der Glaube steht, man müsse den Göttern dienen und sie ernähren, verschiebt sich die gegenseitige Abhängigkeit mit der Zeit Richtung Absolutismus eines einzigen Gottes. Das ernährende Opfer verliert in diesen Religionen zunehmend an Bedeutung und auch an Macht, weil Gott keine Opfergaben mehr benötigt, um nicht verhungern zu müssen. Es gibt auch keinen Fürsprecher, oder heimlichen Helfer in Gestalt eines anderen Gottes mehr. Den Menschen wird klar, dass ein transzendentales Wesen keine materielle Nahrung braucht. Schwieriger wird es für die Gläubigen zu verstehen, warum es  Ungerechtigkeiten gibt. Weshalb es nichts nützt, wenn man brav alle angeblichen Wünsche des Gottes erfüllt. Die Schlechten leben gut und die Guten schlecht. Um diese Fragen aufzulösen, schafft man komplizierte, philosophische Gedankengebäude. Die Juden haben sich, genauso wie andere Religionsgruppen auch, mit diesen Fragen immer wieder beschäftigt. Weil ihre "offizielle" Religion aus Religionen verschiedener Zeiten und verschiedener Völker zusammen gesetzt ist - ebenso wie alle anderen Religionen - gibt es Brüche in der Logik. Je mehr solcher Brüche vorhanden sind, umso mehr bemühen sich die Menschen um logische Erklärungen dafür, warum das so ist.

Abschließend kann man sagen:

Juden, Kurden und Armenier haben vermutlich einen gemeinsamen Stammvater und sie stammen aus dem Gebiet um den Ararat herum. Wobei es vermutlich auch andere Stammväter gibt. Es waren nomadisierende Stämme, deshalb kann man davon ausgehen, dass sie schon immer auch im Land Israel anzutreffen waren, unter für uns unbekannten Namen. Vielleicht von den damals  Herrschenden gar nicht bemerkt. Dort seßhaft wurden sie erst sehr viel später. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Menschen eines Stammes mit denen anderer Stämme, bzw. Völkern, weil es Ehen zwischen Volksgruppen, Sklaverei, Verschleppung, Vergewaltigungen, etc. gab, später dann freiwillige Religionsübertritte, oder solche unter Zwang. Jüdische Urmütter gibt es keine, genauso wenig wie kurdische. Andererseits gibt es auch in Europa, vor allem in Spanien, Italien, Deutschland und Österreich viele Nachfahren von Juden. Es gibt kein genetisch einheitliches jüdisches Volk. sondern nur relativ  häufig anzutreffend, Nachfahren eines Stammvaters im jüdischen Volk. Die Juden sind nicht mit den Arabern eng verwandt, nur im Siedlungsbereich des antiken Judentums findet man auch Verwandtschaft mit Arabern, was durch normale Vermischung innerhalb von mehreren tausend Jahren erklärbar ist. Es ist anzunehmen, dass das Hebräische nicht die ursprünglich gesprochene Sprache der Juden ist. Die semitisch sprechenden Menschen kamen ursprünglich aus Afrika, deren Sprachen sind mit den afrikanischen Sprachen verwandt. Auch wenn es ein Bantu-Volk (mit männlichen) jüdischen Vorfahren gibt, ist dies nicht mit einer Herkunft der Juden aus Afrika erklärbar, sondern nur mit Handelsbeziehungen. Die Vermischung mit Afrikanern aus Zentralafrika mit Ägyptern und Arabern, erklärt sich hingegen durch Wanderungen, Versklavung, aber auch mit der Existenz schwarzer Pharaonenreiche.

Die jüdische Religion weist Elemente verschiedener früherer Religionen auf, die im Laufe der Geschichte von den Juden übernommen wurden. Bereits vor ihrer Zeit kursierende Mythen, Märchen, Berichte von Ereignissen ganz alter Zeiten, wurden neu und oft falsch interpretiert. Sie wurden neu adaptiert, indem neue Namen verwendet wurden und geografische Hinweise den eigenen Vorstellungen angepasst wurden. Sie sind mehr Bewahrer früherer Kulturen, als Schöpfer einer gänzlich neuen.