Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Lynn Harper wurde durch Kundalini Yoga plötzlich aus ihrem durchschnittlichen Dasein gerissen

Es werden wundersame Geschichten über diesen Mann erzählt, von denen man nicht weiß, ob man sie glauben soll.

Lynn Harper und Alexander Imich lernten einander über eine Liste von hundert Namen der ISSSEEM - Mitglieder https://www.facebook.com/ISSSEEM/ kennen. Die Auswahl wurde eher zufällig getroffen. Gemeinsam wollten sie Forschungen betreiben und suchten zu diesem Zweck nach einer Person, welche Gegenstände auf psychischem Weg bewegen kann. Sie schätzten, dass ca. 1% der Menschen über diese Fähigkeit verfügt. Nachdem sie auf mehreren Webseiten gepostet hatten, fanden sie Dr. El Amin. Sie annten ihn Safwat. Alle Untersuchungen fanden in der Wohnung von Imich statt. Was nicht unbedingt von Vorteil ist. Auch wenn Imich meinte, die Medien wären in einer normalen Umgebung entspannter und deshalb auch erfolgreicher, muss man die Möglichkeit einbeziehen, dass sie in dieser Umgebung auch schwindeln könnten. Einen möglichen Betrug darf man niemals ausschließen.


https://www.amazon.com/Mystic-Souls-Nineteen-Remarkable-Stories/dp/0595228917

Safwat heilte, indem er die krank machenden Elemente in ein Ei verbannte, das danach eine schwarze Substanz enthielten. Seine Erfolge waren mäßig. Offenbar wurde diese Substanz auch nicht weiter untersucht, was sehr wichtig gewesen wäre. Schließlich sagt der Inhalt des Ei`s sehr aus über den angeblichen Efolg. Wenn diese Untersuchung verabsäumt wurde, kann man nicht von einer wissenschaftlich seriösen Untersuchung sprechen. Leider findet man im Internet kaum genauere Berichte darüber.

Fotografieren ließ er sich nicht. Das würden seine Geistführer, einfache, aber doch geniale, verstorbene Menschen, nicht erlauben. Er behauptete, sozusagen nicht selbst über paranormale Kräfte zu verfügen - bis auf eine - den Kontakt zu diesen Geistern herstellen zu können. Aktiv handeln würden nur sie, nicht er selbst. Imich behaptete, Safwat sei einmal begleitet von einem lauten Krach, plötzlich in seinem Zimmer gestanden, obwohl dieser eben noch unten in der Halle zu sehen gewesen sei. Gleich darauf sei plötzlich - ebenso von einem Krach begleitet - im Zimmer gestanden. http://www.apmagazine.info/index.php?option=com_content&view=article&id=421

Heute lebt Herr Imich nicht mehr. Er wurde 111 Jahre alt. Zum Zeitpunkt dieses Erlebnisses war er auch schon um die 90. Auch wenn Menschen in diesem hohen Alter vereinzelt noch geistig leistungsfähig sind, muss man doch davon ausgehen, dass Imich sich hat täuschen lassen. Es gab keinerlei Kontrolle und keine Zeugen, die seine Berichte hätten bestätigen können.

Über El Amin habe ich sonst nichts im Internet gefunden. Offenbar stützt sich dieser eine Bericht ausschließlich auf das Buch von Lynn Harper, Mystic Souls. In diesem Buch schreibt sie über Erzählunge von Menschen, ohne diese Geschichten kritisch zu hinterfragen. Als Parapsychologin kann man sie daher nicht betrachten. Eine Mystikerin mag sie sein. Sie war ursprünglich eine typische amerikanische Hausfrau und Psychologin. 1986 änderte sich plötzlich ihr Leben, als jemand sie mit Kundalini Yoga bekannt machte. Ihr erstes Buch hieß

https://www.amazon.com/Adventures-Suburban-Mystic-Transformation-Supernatural/dp/1552125319

Auch nachzuschlagen unter google Büchersuche https://books.google.at/

Winston Churchill - außersinnliche Wahrnehmung oder esoterischer Wahn? Denken Rechtsextreme esoterischer als andere Menschen?

Winston Churchill verließ sich oft auf seine innere Wahnehmung. 

Vom Essen lassen sich Menschen nicht so leicht abhalten. Das betrifft selbstverständlich auch Politiker. Doch nicht jeder ist so tollkühn wie Winston Churchill und seine Freunde, dass er auch speist, während in der Nähe die Bomben fallen.

Der 2. Weltkrieg tobte. Churchill und einige Politiker wollten speisen. Sie saßen gerade im Speisezimmer als der Alarm los ging: Bombenangriff. Er ging in die Küche, ließ das Essen im Speisezimmer warm stellen und bat die Angestellten, sofort in den Schutzraum zu gehen.

Kurz danach schlug eine Bombe ein und zerstörte die Küche. Das Essen war gerettet.

Was für die einen außersinnliche Wahrnehmung ist, halten andere für eine esoterische Idee. Skeptiker sprechen nicht von Parapsychologie, sondern von Pseudowissenschaft. Sagen sie Esoterik, so meinen sie Dummheit, Betrug, Wahnsinn. Man kann es sich eben auch leicht machen. Mit etwas das man verachtet, muss man sich nicht ernsthaft beschäftigen.

Esoterik wird aber auch von manchen direkt dem Rechtsextremismus zugeordnet. "Rechte und Rechtsextreme hatten immer ein besonderes Naheverhältnis zur Esoterik", schreibt News. https://www.news.at/a/rechte-esoterik-zusammenhang um gleichzeitig eine Trennlinie zu ziehen: "Heute versteht man Esoterik hingegen als Sammelbegriff für diverse Lehren, die abseits der anerkannten Religionsgemeinschaften stehen und oft auch miteinander verbunden werden." Aber worin besteht denn der Unterschied zwischen Esoterik und anerkannter Religion? In Österreich wird jede Religion anerkannt, die eine gewisse Anzahl an Mitgliedern hat und die auf dem Glauben an höhere Wesen aufbaut. Diese Religionsgemeinschaften kennen all das was die Esoterik "anbietet" auch, denn von dort kommen die sogenannten esoterischen Lehren schließlich her. Man kann und darf nicht zwischen Religion und Esoterik unterscheiden. Beides kommt aus derselben Quelle.

Auch viele Rechtsextreme glauben an paranormale Fähigkeiten, Ereignisse, oder wie immer man es nennen will, genauso wie viele andere Menschen. In jeder Kultur wurde versucht die Zukunft vorher zu sagen, Leben und Tod zu verstehen, sich vor Gefahren zu schützen. Das sind ganz normale, menschliche Eigenschaften. In Europa hatte man alte Kulturen, Kulte und Religionen fast ausgerottet, oder zumindest überdeckt. Durch den Kolonialismus und auch durch neue Forschungsergebnisse, kamen "normale" Europäer vermehrt in Kontakt mit fremden Kulturen und Religionen. Gleichzeitig verloren die europäischen Glaubensgemeinschaften immer mehr an Macht und damit an Kraft. Dadurch entstand die Möglichkeit zu experimentieren und auch fremde Kulte zu erforschen. Der leichte und unbewusste Zugang zu Drogen - sie wurden von Ärzten als Medikamente schon kleinen Kindern verordnet - führte zu Halluzinationen, Veränderungen der Persönlichkeit, zu Angstzuständen und Depressionen großer Bevölkerungsschichten. Gerade die "bessere Gesellschaft" nahm Drogen. In diesem Zustand kann man vieles erleben. Diesen Umstand sollte man in Bezug auf Esoterik nicht unterschätzen. Kulte und Religionen haben sehr oft mit Drogenkonsum zu tun.

Die eigene Vergangenheit wurde bewusster, wenn auch teilweise falsch verstanden. Weil man eben noch nicht so viel darüber wusste, wie man zu wissen vermeinte. Dass sich verschiedene politische Kräfte diesen Umstand zunutze machten ist nachvollziehbar. Politiker fördern das Gemeinschaftsdenken, aber auch die Ausgrenzung - auf dieser Basis lässt es sich leicht herrschen. Das ist auf der ganzen Welt so, das war immer so und es wird auch immer so sein, solange die Menschen in geistiger Hinsicht Tiere sind und bleiben.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Es gibt verschiedene Arten von Besessenheit - der Dibbuk - hebräisch דיבוק = „Anhaftung" - und eine Dibbuk-Box

In den meisten Kulturen gibt es den Glauben an Besessenheit. Der jüdische Volksglaube kennt eine spezielle Form: den Dibbuk.

Mich interessiert das besonders, weil ich als Kind im österreichischen Fernsehen einen Film gesehen habe in dem es um einen Dibbuk ging. Ich denke es wird das verfilmte Theaterstück der Dibbuk gewesen sein: (russisch Меж двух миров [Дибук], trans. Mesch dwuch mirow [Dibuk]; jiddisch: דֶער דִבּוּק - צִווִישֶן צְווַיי ווֶעלְטֶן, Zwischen zwaj Welten – der Dibuk) ist ein Theaterstück des jüdischen Schriftstellers Salomon An-Ski. Es wurde zwischen 1913 und 1916 zunächst auf Russisch verfasst und vom Autor ins Jiddische übersetzt. 
Das Stück schildert die Besessenheit einer Frau durch den bösen Geist ihres toten Geliebten, der in der jüdischen Folklore als Dibbuk bekannt ist. Es ist das bekannteste Bühnenwerk von An-Ski und gilt als Klassiker der jiddischen Literatur. (wikipedia)

Mich hat dieser Film sehr beeindruckt, weil ich solche Zustände natürlich nicht kannte. Die Geschichte ist sehr dramatisch und war vermutlich auch nicht gerade für kleine Kinder gedacht. Es gibt aber auch lustige "Dibbuk-Versionen" aus der Hollywood Produktion.

Was ich sehr wohl kannte ist die Veränderung die Menschen durchmachen, wenn sie betrunken sind. In unserer Gesellschaft kennt das vermutliuch jeder. Erwachsene nehmen Betrunkene als "normal" hin, für ein Kind ist die damit einher gehende Persönlichkeitsveränderung aber erschreckend. Auch Geisteskrankheiten oder Demenz verändern einen Menschen - und das macht anderen Angst. Viele angebliche paranormale Zustände werden wohl ganz einfach und auf natürlich Weise zu erklären sein. Das trifft jedoch nicht auf alle zu.

Beim Dibbuk handelt es sich um die Seele eines toten Menschen, welche von einer lebenden Person Besitz ergreift und auf deren Handlungen und Gedanken Einfluss nimmt. Wer nicht mit solchem Glauben aufgewachsen ist, wird wahrscheinlich eher an Irrsinn, als an einen "anhaftenden Geist" denken. Ich glaube das kann es durchaus geben, aber nicht auf Dauer. Weil ich es selbst erlebt habe, aber eben nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Das ist so, als würde jemand einem das Hirn "einschalten" und das macht sich selbstständig. Man denkt plötzlich fremde Gedanken. Dabei ging es übrigens auch um etwas Unerledigtes.

Dazu braucht man jedoch einen speziellen Zustand, in welchem man sozusagen angreifbar ist - und man kann sich durchaus dagegen wehren sobald man wieder ganz bewusst ist. Es sind keine bösen Geister, sondern die Seelen von Verstorbenen, die glauben, sie müssten noch etwas erledigen. Ist ein Mensch auf unterbewusster Ebene sehr offen, etwa in der Phase zwischen Schlaf und Erwachen, oder während einer Meditation, kann es ihm passieren, dass jemand versucht, sich seines Körpers zu bemächtigen. Nicht um ihm zu schaden, sondern um tun zu können, was zu Lebzeiten nicht möglich war. Eine solche Attacke wird fast immer als Bedrohung empfunden, was es ja auch ist. Auch wenn kein böser Wille dahinter steht.

Woran erkennt man ob es sich nicht bloß um Einbildung, oder gar um eine psychiatrische Erkrankung handelt? Indem man überprüft, ob das Gedachte der Realität entspricht. Es muss sich dabei allerdings um etwas handeln, was man nachweislich vorher nicht wissen konnte. In solchen Fällen ist immer Vorsicht geboten. Viele Menschen verwechseln eine Krankheit mit einem paranormalen Ereignis.



Im Internet kursierte die Geschichte einer angeblichen "Dibbuk-Box". Behauptet wird, diese Geschichte sei real. http://www.geisternet.com/dokumentationen/mysterioese-faelle/156-die-dibbuk-box.html  Das kann und will ich nicht beurteilen. Es könnte sich auch um eine Werbung für den Film handeln. Der Name ist jedenfalls falsch gewählt, denn eine Box kann keinen Dibbuk haben. Außer man glaubt, wie beispielsweise in Japan, alle Dinge seien beseelt, auch leblose Gegenstände. Eher könnte man sie als Geisterfalle bezeichnen, oder als magische Box, in die man einen bösen Geist gesperrt hat, oder die eine magische Wirkung erzielt. Der Film hat offenbar auch nicht mehr sehr viel mit der erzählten Geschichte zu tun. https://www.youtube.com/watch?v=0gBeG31fX40 Die Seele eines Verstorbenen hätte als Dibbuk einer Box, keinerlei Möglichkeit etwas Versäumtes nachzuholen.

Ich denke es gibt in vielen Familien Boxen, Schachteln, und andere Aufbewahrungsgegenstände mit einer alten Geschichte. Man weiß nicht mehr von wem sie ursprünglich stammte, wer aller sie in Händen hielt und was die darin befindlichen Gegenstände ihren wechselnden Besitzern bedeuteten. So etwas habe ich auch. Diese Kassette ist ein altes Erbstück, in welchem sich verschiedene Gegenstände befunden haben. Man konnte sie nicht einfach so öffnen, weil es keinen Schlüssel mehr gab. Jetzt kann man sie aus demselben Grund nicht mehr zusperren. Ich führe meine paranormalen Erlebnisse jedoch nicht auf diese Kassette zurück. Obwohl sie auf manche Menschen vielleicht auch geheimnisvoll wirkt.


Eine mögliche Traumerfüllung: Mann fährt nur im Retourgang und Vögel fallen tot vom Himmel

Am 1.9.2005 träumte ich, mein Stiefvater (derreal bereits verstorben ist), saß auf dem Beifahrersitz und lenkte das Auto im Retourgang. Ich sagte er solle das lassen, das sei gefährlich.

Der Traum ist in meienr Traumsammlung von 2005/04 enthalten.

Zu finden auf LULU http://www.lulu.com/shop/maria-sand/psi-traumsammlung-auf der "Beifahrerseite". Das macht er zwar schon seit 2004/5 - ein genaues Datum kann er auch nicht nennen, bekannt geworden ist dieser Fall aber sicher erst 200504/paperback/product-22080587.html und auf Amazon https://www.amazon.de/Psi-Traumsammlung-2005-04-Maria-Sand/dp/1326211676/ref=sr_1_6/262-3916606-8173507?s=books&ie=UTF8&qid=1508221140&sr=1-6&refinements=p_27%3AMaria+Sand

Seit Jahren fährt ein Inder nur noch im Rückwärtsgang, erfährt man auf https://www.welt.de/motor/article137262269/Wieso-dieser-Mann-nur-noch-rueckwaerts-faehrt.html Wie man auf einem Foto sieht, sitzt er auch wie im Traum mein Stiefvater, auf der "Beifahrerseite". Das macht er zwar schon seit 2004/5 - ein genaues Datum kann er auch nicht nennen, bekannt geworden ist dieser Fall aber sicher erst nach 2005. Im Jahr 2010 wurde ein Video hochgeladen. https://www.youtube.com/watch?v=4-rUwBpnWEs  Im Jahr 2008 wurde das Buch The Anatomy of Grace von Peter W. Marty veröffentlicht. https://www.amazon.com/Anatomy-Grace-Peter-W-Marty/dp/0806680458 Davor scheint es keine Veröffentlichung gegeben zu haben. 


Der Traum enthält noch einen weiteren Hinweis, der jedoch nicht für Außenstehende überprüfbar ist. 

Traum: Y wollte sich an der Uni anmelden:
 Y. wollte sich zwar an der Uni anmelden, versuchte aber auch als Kindergärtnerin zu arbeiten, woraus aber dann doch nichts wurde. 


Ein weiterer Teil des Traums lässt sich leicht überprüfen.

Traum: Viele kleine Fische flogen durch die Luft - sie würden sterben. Vögel hingegen fielen - ebenso tot - in ein kleines Gewässer. 
Am 5.1.2011 schrieb man auf http://www.sueddeutsche.de/panorama/raetselhaftes-massensterben-auch-in-schweden-fallen-voegel-vom-himmel-1.1043034
"Nach dem mysteriösen Tod Tausender Vögel in den USA ist nun auch Schweden von einem Massensterben betroffen. 50 bis 100 tote Dohlen wurden in der Stadt Falköping entdeckt.... In den USA waren in der Silvesternacht im Städtchen Beebe im Bundesstaat Arkansas zwischen 4000 und 5000 Vögel, überwiegend kleine Rotschulterstärlinge, auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern tot vom Himmel gefallen. Und am Montag wurden in Louisiana nahe Pointe Coupee bei Baton Rouge rund 450 tote Rotschulterstärlinge und andere Singvögel auf dem Highway 1 gefunden. Der Ort liegt im US-Staat Louisiana, rund 600 Kilometer südlich von Beebe."


Montag, 16. Oktober 2017

Wie fängt man einen Geist? Richtig! Mit einer Geisterfalle!

Geisterfallen werden normalerweise von tibetischen, oder von Bon, männlichen oder weiblichen lha - ka gebaut. Auch der Groß-Lama kann als Exorzist fungieren. Manche euroäische neue Heiden bauen auch welche, aber ich glaube, jeder kann das nicht und deshalb werden sie auch nicht funktionieren. Das Problem dabei: man weiß nicht, ob überhaupt ein Geist, oder gar ein Dämon anwesend ist. Daher kann jeder behaupten, er/sie könne eine gute Geisterfalle bauen.

Ich habe eine gebaut und was daran so besonders ist, kann man hier lesen.




Während die Tibeter die Geister auch beschwören und herbei rufen, sie dann auch noch mittels ihrer psychischen Kräfte zwingen in die Falle zu gehen, glauben die neuen Heiden, sie bräuchten nur etwas basteln, herum schwingen - und schwupps - schon sind die Bösen gefangen. So einfach geht es wohl sicher nicht.

Ob Geister gefangen werden, oder bloß Ängste, kann ich nicht beurteilen. Bisher habe ich mich mit solchen Themen nicht beschäftigt.

Die Angst vor Geistern und Dämonen kennen viele Völker. Sie schützten sich dagegen, indem sie Geister entweder fingen, oder ihnen den Zugang verwehrten. In Tibet fängt man Geister und Dämonen mit gespannten Schnüren, in denen sie sich verfangen. Danach wird die Geisterfalle - und mit ihr die Geister - verbrannt, oder an einem geheimen Ort versteckt. Die grundlegende Idee dahinter ist, Geister könnten sich nur gerade fortbewegen. Wer keine Geisterfallen kennt, behilft sich mit Irrgärten, oder mit im Zick-Zack gebauten Brücken. Denn auch Wasser ist für Geister ein unüberwindbares Hindernis. Außerdem mögen sie keine Spiegel, weil sie sich darin selbst erkennen und keine Darstellungen von Dämonen. Sie erschrecken sich entweder vor sich selbst, oder denken sie da wäre schon einer und der würde sie vielleicht angreifen wollen? Wie gesagt, damit kenne ich mich nicht so gut aus.

C. G. Jung beschäftigte sich unter vielen anderen Themen auch mit Geisterfallen.  Frederick Spielbergjet brachte ihm eine nachgebaute aus Tibet. Als er sie neben sich stehen hatte und wartete, ging ein Mann vorbei. Der Mann zog vor ihr den Hut, wie vor einer wichtigen Person. Das beeindruckte Spielbergjet. Nachdem er die Falle zu Jung gebracht hatte, fragte dieser, ob er mit seiner Falle Geister gefangen habe. Worauf er meinte: "I said, ‘Tm very surprised, Dr. Jung, that you as a psychologist ask such a question because we came to talk about the fact that obviously I would not have trapped a ghost with this contraption in Zurich because if there are any ghosts, and there may be some in Zurich and around the Jung Institute, these ghosts would not be the same as the Tibetans are accustomed to and for which purpose these particular contraptions were built.”

https://carljungdepthpsychologysite.blog/2016/07/19/carl-jung-and-tibetan-ghost-traps/

Die Tibeter meinen, es gäbe mehr als 50 000 Geister, aber vielleicht hat jeder Tibeter 50 000 eigene. Verfolgt man den weiteren Verlauf des Gesprächs wird klar, dass es nicht um einfach so herum vagabundierende Geister und Dämonen geht, sondern darum, böse Konsequenzen zu vermeiden. Beispielsweise die negativen Konsequenzen des Erfolgs.

In meiner Sprache bedeutet dies: alles was wir tun und was passiert, hat eine positive und eine negative Seite. Es gibt in diesem Leben nichts was nur gut oder was nur schlecht ist. Erfolg erweckt den Neid der Erfolglosen. Armut erweckt Mitleid der Vermögenden. Das sind Tatsachen, die man nicht beliebig verändern kann. Manche Politiker reden uns ein, man könne Menschen formen wie man sie gerne haben möchten. Aber das ist nicht so. Wir Menschen funktionieren nach ganz bestimmten Gesetzen.

Nun könnte man das alles als psychologischen Trick abtun, der dazu dient, sich sicher zu fühlen.So sehe ich das auch wieder nicht. Unzweifelhaft hat jedes Lebewesen ein bestimmtes Quantum an innerer Macht zur Verfügung. Diese Macht man man benützen indem man sie frei setzt, oder man lässt sie ruhen. Damit umzugehen muss man lernen. Das kann jedoch nicht jeder. Dazu braucht es eine starke Konzentration nach Innen. Man muss auch alleine sein können und - vor allem - verzichten. Das ist nicht jedermanns Sache. Nur manche Menschen sind dazu geboren, diese Fähigkeit auch zu benützen. Die große Masse kann es nur auf unter unbewussten Ebene. Schamanen, Priester, Mönche, usw. haben zumindest versucht es zu erlernen. Einigen ist es gelungen. Man denke an die tibetischen Mönche, die ihr Leben zum Teil mit Konzentration und Meditation verbringen.

Ich würde sagen, die Geister welche man mit Geisterfallen zu fangen versucht, sind im Grunde genommen paranormale Fähigkeiten von Lebewesen, die meistens unbewusst aktiviert werden. Sie können schaden, aber auch nützen. Menschen die ihre paranormalen Kräfte bereits bewusst, oder halbbewusst einsetzen können, versuchen die schädlichen Kräfte anderer zu bremsen, sie zu stoppen, oder sie zu neutralisieren. Dazu braucht man ein Element, auf das man sich konzentrieren kann. Auf diese Weise erreicht man sein eigenes Unterbewusstsein und erklärt diesem, was es tun soll. Die Geisterfalle ist die gemeinsame Sprache des Unterbewusstseins und des Bewusstseins aller Beteiligter. Sie leben in einer gemeinsamen Kultur, daher teilen sie auch die verschiedenen Symbole. Opfer, Täter und Schamane kennen diese Symbole. Auf diese Weise entsteht ein Gespräch auf der unterbewussten Ebene, oder sogar ein unsichtbarer Kampf. Wer am stärksten ist, wer also sein eigenes Unterbewusstsein am stärksten beeindrucken kann, siegt.

Freitag, 13. Oktober 2017

Intelligenz - Schafe sind intelligente Tiere. Sie wissen mehr als wir glauben.

Menschen halten sich ja prinzipiell für intelligent. Je dümmer ein Mensch ist, desto eher hält er sich für klug. Tiere werden von Menschen meistens für dumm gehalten. Wie viele Forschungen bewiesen haben, sind wir die eigentlich Dummen, weil wir Tiere für dumm halten.

Schafe können sich die Gesichter von bis zu 50 Artgenossen merken - und das über Jahre hinweg. Irgendwann verblasst zwar die Erinnerung, aber das ist doch normal.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gutes-gedaechtnis-schafe-merken-sich-fast-jedes-gesicht-a-166493.html

Sie besitzen eine eigene Persönlichkeit und zeigen ihre Emotionen. Natürlich haben auch sie Emotionen, die sie auch zeigen können. Ihre Gehirne entsprechen denen von Rhesus Affen. Sie treffen bewusst Entscheidungen und sie korrigieren Fehler, die sie gemacht haben.
http://www.peta.de/faszinierende-schafe

Sie sind sogar fähig, sich Tricks auszudenken. "Das jedenfalls musste ein Bauer feststellen, dessen Herde sich Tricks ausgedacht hat, um ein drei Meter breites Weiderost zu überwinden: Manche Tiere legten sich auf die Seite und zogen sich über die Rollen, andere kugelten über sie hinweg - und dann war ihr Weg in den Garten frei. Dieses Problem hatten die Schafe aus eigenem Antrieb gelöst." http://www.deutschlandfunk.de/der-schaerfste-verstand-auf-dem-bauernhof.676.de.html?dram:article_id=28208

So manches Schaf scheint manchem Menschen in geistiger Hinsicht überlegen zu sein. Schafe verstehen sogar, wenn man sie schlachten will. Dann kommen sie nicht, wenn sie gerufen werden. Sie tun so, als hätten sie nichts gehört. Könnte man Leid und Angst einfach so messen, wäre wohl kein Unterschied zu finden, zwischen einem Menschen der hingerichtet wird und einem Schaf, das geschlachtet wird. Beide Lebewesen fühlen gleich.

Alles was wir Menschen so an uns haben, sind Erbstücke aus der Entwicklungszeit unserer tierischen Vorfahren. Wenn wir lange genug in der Entwickjlung zurück gehen, sehen wir viele Tiere, die unsere direkten Vorfahren sind. Religiöse Leute tun sich mit dieser Vorstellung schwer. Ihnen hat man schließlich eingeredet, direkt von einem Gott geformt worden zu sein, als Krönung der Schöpfung. In Wahrheit sind wir nichts weiter als die Krönung der Bestien.

Weil wir Menschen Bestien sind, werden Schafe leider nicht nur massenhaft getötet, um gegessen zu werden, sondern man missbraucht sie auch als Versuchstiere. Denn Schafe sind klüger als Ratten und Mäuse. Sie lernen das Futter nach der Farbe des Eimers zu finden. Auch wenn die Farbe gewechselt wird, lernen sie das sehr schnell. Was viele andere Tiere nicht können: selbst wenn die Form des Eimers wechselt, finden sie das heraus. Sie sind geradezu Genies im Tierreich.

In Australien hat man Schafen das Chorea-Huntington-Gen eingebaut. Menschen mit diesem Gen können vieles nicht, was Schafe durchaus können. 
Weil es einfacher ist, Schafe zu kontrollieren, als Menschen, denn dazu gehört viel Disziplin, hat man gesunde Schafe absichtlich krank gemacht.

"Aus diesen Studien haben wir gelernt, dass viele Stoffwechselprodukte durch die Huntington-Krankheit verändert werden. Leider sind die Ergebnisse aus den Experimenten allerdings nicht immer konsistent. Die Stoffwechselprodukte können sich von Person zu Person stark unterscheiden, aber auch im Laufe der Zeit bei ein und derselben Person. Sie sind tageszeitabhängig und werden beeinflusst von der Regelmäßigkeit von Schlaf und Mahlzeiten, dem Stresslevel und der Zusammensetzung der letzten, der Messung vorangegangenen Mahlzeit. All diese Faktoren sind bei Menschen schwer zu kontrollieren. Würden die Teilnehmer nicht in einem Forschungszentrum über Monate streng in Bezug auf gleiche Schlafzeiten, gleiche Mahlzeiten etc. kontrolliert, so wäre es schwierig festzustellen, welche Stoffwechselveränderungen durch die Huntington-Krankheit und welche durch andere Faktoren hervorgerufen werden."https://de.hdbuzz.net/235

Die Huntington Krankheit ist eine sehr schlimme, die man nicht heilen kann. Man kann sie heute aber gut diagnostizieren. Ob jemand diesen Test machen möchte, bleibt ihm selbst überlassen. Die Krankheit endet mit geistigem und körperlichem Verfall und letztendlich mit dem Tod. Hier gibt es einen Bericht über einen Mann, der es wissen wollte.

"Wegener konnte das genetische Todesurteil zunächst nicht akzeptieren. Mit seinem eineiigen Zwillingsbruder durfte er nicht über das Ergebnis sprechen. Beider Gene sind identisch, sie werden ihr Schicksal teilen. Doch der Bruder wollte sein Risiko weiter verdrängen und hoffen. Nicht wissen, was sein Bruder wusste. Vor dem Test hatten die beiden eine sehr enge Beziehung. Danach wäre sie beinahe zerbrochen, weil sie nicht über das sprechen konnten, was Rainer Wegener am meisten bewegte. Im ersten Moment wollte er das Ergebnis am liebsten wieder zurückgeben. Er grübelte. "Was bringt mir dieses Wissen?"
"Sicherheit", sagt Michael Hayden.

http://www.zeit.de/2013/14/gentest-huntington-krankheit

Die Natur reguliert sich selbst. Krankheiten sind keine Abweichungen von der Norm - sie sind Norm, sie gehören zum Leben. Die Menschen versuchen auf Kosten der Tiere sich davon zu schleichen. Sie wollen Krankheiten besiegen, oder gar ausrotten.  Das wird so nicht funktionieren. Diese besondere Krankheit könnte man ausrotten, indem man sich testen lässt und keine Nochkommen in die Welt setzt, wenn man das bestimmte Gen hat. Leider ist der Egoismus der Menschen in den meisten Fällen so groß, dass man die Krankheit lieber weiter vererbt, statt aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Wahrscheinlich würde man auf diese Weise mehr Menschen retten, als wenn man weiter forscht und gleichzeitig zusieht, wie die Betroffenen ihre Gene munter weiter verbreiten.

Ein Arzt meinte in Bezug auf Krankheiten die massenhaft Menschen dahin rafft, wie früher die Pest, oder heute AIDS: "Wenn man die eine Krankheit scheinbar besiegt hat (weil man ein Medikament zu einem Zeitpunkt fand, als sie sowieso schon am Abklingen war), kommt die nächste."

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein heutiger Remote Viewing Versuch ist gut verlaufen - der Adler

Mein heutiger Remote Remote Viewing Versuch verlief sehr gut. Heute wurde mir bewusst, dass ein großes Problem darin besteht, dass man nie weiß ob man recht hat, oder ob man sich irrt. Man kann das Ergebnis schon haben, versucht es aber weiter, weil man nicht weiß dass es schon das Ergebnis ist. Diese Schwierigkeit muss man überwinden.

Gefragt war dieses Foto.



Die beste Übereinstimmung war diese hier




Die Zeichnungen sind leider nicht schön, aber richtig.

Am Anfang zeichne ich immer nur die Blatteinteilung. Sie war richtig.


Diese schraffierte Zeichnung fiel mir plötzlich ein. Es könnte sich dabei um das Gefieder handeln.


Die nächste Idee war ein Zebra. Wegen der vorherigen Zeichnung, die an die Streifen des Zebras erinnert. Ich habe extra Idee dazu geschrieben, weil mir bewusst war, dass es kein Zebra ist.

Dann ging ich zurück an den Start.


Die Mähne wird vermutlich auch das Gefieder gewesen sein.

Wieder Versuch die Form zu erkennen. Unten denke ich an Haare, oder an etwas in dieser Art. Federn schauen ähnlich aus.

Ich dachte an ein gefährliches Tier das einen anspringt.


Dann dachte ich es sei ein Vogel und diese Idee blieb. Deshalb hörte ich auf.




Die Idee war richtig. Deshalb war sie so hartnäckig.