Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Donnerstag, 23. November 2017

Rückführung - Erinnerung Hannah, eine spanische Prinzessin gewesen zu sein - vermutlich handelt es sich um reine Fantasie


Das Protokoll einer Rückführung auf
http://www.rivverband.com/pdf/Reinkarnationsprotokoll.pdf
im Jahr 2008

Erinnerung in Hypnose an den Namen Hannah
im Jahr 1492 Prinzessin – in Spanien – 16 Jahre alt - blond.

Dann wäre sie 1476 geboren worden und 1558 wäre sie gestorben. Rechnet man jedoch vom Jahr 1492 weg, käme man auf 1574.

Es gib keinen Hinweis auf eine Hannah, oder Ana, eine Prinzessin, die in diesem Jahr geboren wurde. Auch später wird keine solche irgendwo erwähnt. Der Vorname stimmt - wie man deutlich sieht - jedoch nicht überein. Vergleicht man die Jahreszahlen, findet man einige Übereinsitmmungen.

Marguerite de Navarra wurde 1492 geboren und starb 1549. Ihr Bruder war Heinrich I. Da hätten wir einen Henry, auch wenn man ihn anders schreibt.

Im Jahr 1558 starben folgende wichtige Personen (alles aus wikipedia)

Eleonore von Kastilien, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal und Frankreich (* 1498) starb 1558. Sie war eine blonde Schönheit.

Catharina von Zehmen, meißnisch-sächsische Adelige (* 1513) starb 1558.

Maria von Kastilien, Königin von Böhmen und Ungarn (* 1505) starb 1558.  Ihr Mann Ludwig starb bei einer Schlacht. Ludwig konnte sich zwar zunächst vom Schlachtfeld retten, starb aber während seiner Flucht. Das passt zum Tod des Mannes auf dem Schlachtfeld.

Gertrude Courtenay, Marchioness of Exeter, englische Adelige und Freundin von Katharina von Aragon (* vor 1504) Anfang November wurden Henry und Gertrude Courtenay verhaftet und mitsamt ihrem kleinen Sohn im Tower of London inhaftiert.  Am 9. Dezember wurde Henry Courtenay wegen Hochverrats hingerichtet. Gertrude blieb insgesamt 18 Monate in Haft und im Juli 1539 wurden ihre Besitztümer wegen Verrats von der Krone konfisziert. Sie starb 1558. Hier finden wir einen Henry und eine Adelige (keine Prinzessin) war in einem Turm inhaftiert und wurde verhört. Gefoltert wurde sie vermutlich nicht.

Alles das könnte der Klientin aus dem Geschichtsunterricht bekannt gewesen sein. Ihre Geschichte wirkt, als habe sie von verschiedenen wahren Geschichten immer einen Teil genommen und daraus eine neue gebildet. Genauso wie ein Traum es machen würde.

Vier Kriege habe ich erlebt
Kommt darauf an was man unter Krieg versteht. Krieg in Spanien, oder auch Krieg in S-Amerika? Diese Kriege hat Marguerite nicht am eigenen Körper erlebt, sondern aus der Ferne.

mein Mann Henry ist gestorben – im Krieg verloren

Ich werde gefoltert
Eine Prinzessin die gefoltert wurde und dann weiterleben durfte wäre wahrscheinlich bekannt. Ich habe jedenfalls keine gefunden.

Geliebter war Chamerón
ich war 30 Jahre als ich ihm begegnete

ich habe ein Enkelkind- ein Mädchen

Ort – in Spanien (la grotura oder gatura) – in einer Höhle – das sind Felsen auf einer Anhöhe Richtung Osten- am Fuß des Berges liegt ein Ort (Ornamento) Kryon

Kryon: Lee Carroll ist ein US-amerikanischer Esoteriker, Autor von zwölf Büchern und bezeichnet sich als „Medium“ für eine Entität namens „Kryon“. (wikipedia) Einen solchen Ort scheint es also nicht zu geben. Kryon ist eine Fantasiefigur, die vielen Esoterikern bekannt ist. Daher handelt es sicher um keine reale Erinnerung.
 
Chamerón ist kein Vorname.

Es gibt ein Restaurant du Moulin de Chaméron in Frankreich und das befindet sich in der Nähe eines Schlosses. http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bannegon Dieses Schloss hat einen Turm.
Der 100jährige Krieg war zwischen 1337 und 1453. Hannah wäre im Jahr 1476 geboren worden, laut ihren Angaben also nach diesem Krieg. Der Name Chaméron und dessen Nähe zu diesem Schloß das eine sehr kriegerische Vergangenheit hat, scheint eine Beziehung zu ihrer angeblichen Erinnerung zu haben. Vielleicht hat sie irgendwann davon gehört und baut deshalb diesen Namen in ihre Erzählung ein.

Was ihren Namen betrifft: Es könnte auch eine assoziative Beziehung innerhalb dieser Rückführung zur Vertreibung der Juden geben, da Hannah - so geschrieben - auch ein jüdischer Name ist.

Eine spanische Prinzessin Hannah habe ich nicht gefunden. Es werden vielleicht nicht immer alle Kinder aufgezählt, aber ich glaube eine die so viel erlebt hat und so alt wurde, hätte man erwähnt. Eine Frau die 75 Jahre alt wurde, war schon fast ein medizinisches Wunder. Über 80 Jahre wurde nur selten eine Frau.

In Spanien gab es eine "Johanna" die ungefähr ins Zeitschema passt und die ein Schicksal hatte das auch assoziativ ins Bild passen könnte und zwar: Johanna I., genannt Johanna die Wahnsinnige (span. Juana I de Castilla bzw. Juana la Loca; * 14. November 1479 in Toledo; † 12. April 1555 in Tordesillas) aus dem Haus Trastámara war von 1504 bis 1506 Königin, von 1506 bis 1555 nur mehr Titularkönigin von Kastilien und León und von 1516 bis 1555 auch Titularkönigin von Aragón. Schließlich wurde sie, angeblich wegen ihres Zustandes, unter der Obhut der Klosterfrauen des Klosters Santa Clara in der Festung von Tordesillas gefangengesetzt. Ob dies tatsächlich aufgrund ihrer psychischen Verfassung geschah oder aus machtpolitischen Gründen, ist Gegenstand der Forschung. In jedem Fall übernahm ihr Vater Ferdinand in der Folge die Regentschaft für den Thronfolger Karl. Einsam starb Johanna im Jahre 1555 im (für die damalige Zeit ungewöhnlich hohen) Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Verbrühung. http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_von_Kastilien
Johanna war Königin, wurde zwar nicht 82, aber doch sehr alt für die damalige Zeit und sie wurde verbrüht, aber nicht wie beschrieben gefoltert

la grotura oder gatura: Im Internet findet man:
Grotura-Maruk - Ruf-des-Warlock www.ruf-des-warlock.de › ... › Ewige Legenden 26.09.2006 – Grotura-Maruk, Die Legende des Eisenkönigs.
Das ist ein Rollenspiel. Abgesehen davon habe ich nur Firmen gefunden die diesen Namen verwenden.

Gatura ist ein Nachname und ein Ort in Afrika (Kenia). Das klingt zwar Spanisch hat mit Spanien aber anscheinend nichts zu tun.

Ornamento heißt einfach nur Ornament und ist ausnahmsweise wirklich Spanisch, einen Ort dieses Namens habe ich nicht gefunden.

Die Klientin wird danach in ihr derzeitiges Leben geführt und erklärt, sie sei Nosferatu ein weißer Engel der Liebe. 
Nosferatu ist eine Sagengestalt und ein Teufel, der Seuchen bringt.

Zum Namen Hannah habe ich auch noch eine Theorie.

nach dem Alhambra-Edikt vom 31. März 1492 nur noch die Wahl zwischen Taufe und Exil.
 https://www.amazon.de/Gesicht-vorne-gewandt-deutsch-j%C3%BCdischen-Geistesgeschichte/dp/3447056185

Dieses Buch erschien im Jahr 2008, also genau in dem Jahr, in welchem diese Rückführung statt fand. In diesem Buch geht es um Literatur. Erwähnt wird eine Geschichte über eine Jüdin die Hannah heißt. Dabei werden drei Verfolgungen miteinander verknüpft. Die biblische Geschichte von Esther, die Vertreibung der Juden aus Spanien und die Shoa. Man müsste mehr über die Klientin wissen. Es kann selbstverständlich Zufall sein, aber auffällig ist es doch, dass dieses Buch gerade zu diesem Zeitpunkt erschienen ist und eine Beziehung einer Hannah zu Spanien herstellt. Der Inquisition fielen viele Juden zum Opfer, die auch arg gefoltert wurden. Das Jahr 1492 war der Beginn der Vertreibung. Nach dem Alhambra-Edikt vom 31. März 1492 hatten die Juden nur noch die Wahl zwischen Taufe und Exil.

Abschließend kann man folgendes sagen: Die Geschichte der Klientin setzt sich offensichtlich aus vielen verschiedenen historischen Begebenheit und Personen aus der Vergangenheit, sowie aus esoterischen Fantasiefiguren zusammen. Es handelt sich mit Sicherheit nicht um echte Erinnerungen. Ihre Geschichte ist reine Fantasie. Vermutlich ist sie eine eher gebildete Frau, die Zugang zu Literatur hat, viel liest oder in der Schule ausführlich über Geschichte gelernt hat. Aus Versatzstücken ihrer diesbezüglichen unterbewussten Erinnerungen, hat sie vermutlich ihre angebliche Persönlichkeit eines früheren Lebens "erschaffen".

In dieser Rückführung ist auch eine Zukunfts-Voraussage enthalten, weil die Klientin in ihre Zukunft geführt wurde. Sie behauptet ein schreckliches Erdbeben in Somalia im Jahr 2024. Das wäre in 6 - 7 Jahren. Das Jahr 2017 ist ja schon fast vorbei.

Montag, 20. November 2017

Eine Traumerfüllung anhand derer ich zu erklären versuche, wie Träume zukünftige Ereignisse verarbeiten.

Am 16.11.2017 veröffentlichte ich einen Artikel zum Thema Dämonen. https://psionik.blogspot.co.at/2017/11/gibt-es-geister-und-damonen-oder-ist.html

Da bezog ich mich auf einen Traum, den ich am 24.10.2017 hatte und von welchem ich dachte, er könne sich gar nicht erfüllen.
https://psioniktagebuch.blogspot.co.at/2017/11/zweimal-hat-der-kurier-eine-kostenlose.html
In diesem Traum ging es fast nur um Dämonen und Geister. Ich wollte beweisen, dass es Dämonen gibt, weil man dafür Geld bekommen sollte.



Hier findet man diesen Traum.
https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/10/heute-ging-es-standig-um-geister-und.html

Im Kurier konnte man sich kostenlos einen Traum von einem Psychologen deuten lassen. Ich wählte diesen Traum aus weil ich dachte, der könne sich keinesfalls erfüllen. In gewisser Weise erfüllte er sich heute doch. Nicht 1:1 natürlich, weil sich Träume komplett fast nie ganz genau erfüllen. Es handelt sich meistens um Traumteile, die sich sinngemäß erfüllen, oder die vom Thema her in den Medien auftauchen. Ich konzentriere mich ganz bewusst auf Meldungen Zeitungen, weil nur Traumerfüllungen bewiesen werden können, wenn wenn jeder sie auch kontrollieren kann. Das führt natürgemäß dazu, dass ich vor allem von Zeitungsartikeln träume, weil meine Aufmerksamkeit das Traumbewusstsein in diese Richtung lenkt. Ob ich auch von zukünftigen  Ereignissen träumen kann, von denen ich später nichts erfahre, weiß ich nicht. Das könnten nur andere feststellen.

Jeder Traum erzählt eine, oder mehrere Geschichten, wobei es manchmal um die eigene Zukunft geht, aber öfter um das Leben anderer Menschen, die man gar nicht kennt. Man identifiziert sich dann mit einem dieser Menschen und dadurch wirkt es so, als ob man ein Teil der jeweiligen Geschichte wäre. Handelt es sich um mehrere Geschichten, vermischen sie sich im Traum und bilden eine neue. Je unbewusster man im Traum ist, desto stärker taucht man in die Traumgeschichten ein und meint, zu den handelnden Personen zu gehören. Weil ich einige Übung darin habe, wird mir im Traum manchmal klar, dass ich gar nicht weiß wer die anderen Traumgestalten sind. Ich habe zum Beispiel ein Kind und weiß nicht wie es heißt. Alle Personen die ich für meine Familienangehörigen halte, sehen ganz anders aus als in der realen Welt, usw.

Im Fall meines Dämonen Traums ging es um Geld. Ich wollte beweisen, dass es Geister und Dämonen gibt, weil ich dafür Geld hätte bekommen können.

Nun zum heutigen Artikel.

Heute erschien ein Artikel in der KRONE http://www.krone.at/599380
"Dass es aber längst nicht so brutal zugeht, beweist die Australierin Lizzy Rose. Sie führt die Teufelsaustreibungen seit Jahren in ihrem "Hexenhaus" in einem Vorort von Melbourne in entspannter Atmosphäre durch. Die 47-jährige wird in australischen Medien als bekannteste Exorzistin in Down Under bezeichnet."

Es geht also um eine Frau, die Exorzismus betreibt. Sie bekommt dafür Geld und im Grunde genommen bekommt sie dieses Geld dafür, dass sie den Klienten beweist, dass es Dämonen gibt. Denn nur dann wird sie auch bezahlt. Würde sie ihnen beweisen dass es keine gibt, gingen diese Leute von ihr weg, ohne zu bezahlen.

Ich bin eine Frau und daher identifiziere ich mich mit ihr und nicht etwa mit einem ihrer männlichen  Klienten und auch nicht mit einem Priester der Dämonen austreibt. Mich beschäftigt dieses Thema, deshalb habe ich es wahrscheinlich gewählt. Nur weil ich Spuk erlebt habe, mache ich das jedoch nicht für Geld, sondern weil ich diesen Spuk verstehen will. Genau genommen möchte ich mich selbst überzeugen, denn mir ist klar, dass es auch andere Erklärungsmöglichkeiten gibt.

Auf ihrer Seite schreibt Frau Rose, manche Exorzisten würden sehr viel Geld nehmen. Ein Mann habe ihr erzählt, 60 000 $ bezahlt zu haben. Dann folgt eine lange Erklärung weshalb sie auch nicht kostenlos arbeitet, sie sei jedoch vergleichsweise billig. Genau das greift der Traum auf. Der Traum sagt sinngemäß: Man kann sehr viel Geld bekommen, wenn man jemandem beweist, dass es Dämonen gibt, aber auch wenig. Sie schreibt: "Lebe nicht in Angst, aber lebe keine Illusion, was du denkst ist schon real!" Das ist der Versuch zu überzeugen. 

Es geht aber noch weiter. 

Ich beschäftige mich derzeit auch intensiv mit Wiedergeburt, wie man an meinen letzten Artikeln in diesem Blog leicht erkennen kann. Auch Frau Rose glaubt an Wiedergeburt. Das schreibt sie ausdrücklich auf ihrer Seite. Also eine weitere Verbindung zu mir, die erklären könnte weshalb ich ausgerechnet von diesem Artikel träumte. "Ich habe viele Leben gelebt, ich weiß das tief in mir, denn meine spirituelle Existenz und meine sich ständig verändernde Form erinnert mich oft an Rückblenden anderer Zeitabschnitte und an meine früheren Wege, Hingabe und Hingabe zu praktizieren. Es bedeutet nicht, dass ich besser bin als du. In der Tat fühle ich mich aufgrund dieser anderen vergangenen Leben sehr bescheiden und ich teile dies nur mit dir, da dies für mich die Natur dieser Geschichte ist. Die Geschichte der modernen Hexerei." http://www.lizzyrose.com.au/

Mir geht es darum zu beweisen, dass es Seelenwanderung gibt. Das ist offenbar eine weitere Verknüpfung. 

Ich beschäftige mich zwar nicht besonders mit Hexerei, aber einiges habe ich darüber schon gelesen. Mit ziemlicher Sicherheit habe ich schon vor längerer Zeit einmal von Frau Rose geträumt. Da ich gerade meine alten Träume durch ackere, werde ich den Traum sicher wieder finden. Damals träumte ich, ich sei eine Frau gewesen, die viele Menschen die sich als Hexen, oder Hexer erlebten, zu vereinigen. Offenbar habe ich mich mit ihr in diesem Traum idenfiziert, denn ich bin ganz sicher nicht dazu geeignet, Menschen zusammen zu führen und ich empfinde mich auch nicht als Hexe. Sie tut das offensichtlich. Hätte ich im Mittelalter gelebt und wäre ich so gewesen wie ich heute bin, hätte man mich sicher verfolgt. Ist man im Traum ganz anders als in der Realität, identifiziert man sich aus irgend einem Grund mit einer bestimmten Person. Das Verbindende zwischen ihr und mir, ist wohl in diesem Fall dieser Umstand. Würde sie so wie sie jetzt ist im Mittelalter leben, wäre sie auch verfolgt worden. Womit ich nicht sagen will, ich wäre eine Hexe gewesen. Vielleicht habe ich in einem früheren Leben Hexen verfolgt und werde deshalb jetzt mit diesem Thema konfrontiert? Das wäre denkbar. Ich weiß es jedenfalls nicht.

Samstag, 18. November 2017

kann man Träume wirklich deuten? Putzi ďábla - Putzi das Teufelchen - malá tečka

Diesmal geht es nicht um Traumerfüllung, sondern um das Verstehen eines Traums. Kann man diesen Traum deuten? Ich glaube nicht.

Am 5.7.2004 träumte ich, jemand habe mir einen Namen verpasst, von dem ich nichts wusste. Es sei ein tschechischer Name, ähnlich wie Teufelchen. Davon wusste niemand, ich auch nicht. Merken konnte ich mir diesen Namen nicht. Erstens weil ich geweckt wurde und zweitens vielleicht auch einfach deshalb, weil ich kein Tschechisch kann. Ein Tscheche suchte nach mir. Deshalb wollte ich den Namen veröffentlichen, damit er mich finden kann.



Jetzt fiel mir ein, dass ich vor vielen Jahren einen Aufkleber auf dem Auto hatte: Putzi das Teufelchen - ein Kinderbuch - auf dem das Teufelchen zu sehen war. Damals arbeitete ich in einer Buchhandlung und machte auf diese Weise Werbung für das Buch. Mir gefiel außerdem auch die Zeichnung.

Das Buch Putzi das Teufelchen erschien schon 1941. 

Ich habe diesen Titel beim Google Übersetzer eingegeben und heraus kam Putzi ďábla . Ob das korrekt übersetzt ist, weiß ich allerdings nicht.

Damals rief mir auf der Straße, als ich mit dem Auto vorbei fuhr, jemand lachend zu: Teufelchen! Das vergaß ich natürlich mit der Zeit, weil es belanglos war. Mein Unterbewusstsein hat dieses Erlebnis anscheinend nicht vergessen. Viele Jahre später hatte es diesen Namen wieder ins Bewusstsein gebracht. Mehr oder weniger hinein geschwindelt, indem es diesen in den Traum integrierte. Leider weiß ich nicht ob ich ihn tatsächlich in Tschechisch träumte. Das wäre nur auf einer paranormalen Ebene möglich, weil ich wie erwähnt, kein Tschechisch kann. Bis auf einige, wenige Worte, die jeder in Wien kennt.

Es gibt auch ein Kinderbuch in dem der Name Pünktchen vorkommt. Pünktchen und Anton. Laut Google heißt Pünktchen malá tečka. https://www.amazon.de/P%C3%BCnktchen-Anton-Ein-Roman-Kinder/dp/3791530143

 Wikipedia widmet dem Buch eine Seite. https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%BCnktchen_und_Anton
Ich habe weder das eine, noch das andere Buch gelesen. Deshalb kann es keinen Bezug zu einem der beiden Bücher geben. Es sei denn, es handelt sich um paranormaeles Wissen. Bei den Putzi-Büchern geht es um folgendes. https://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/umlauf.htm


Wie sollte man diesen Traum deuten? Offenbar handelt es sich entweder um eine Erinnerung, mit der ich noch nicht abgeschlossen habe, oder ich hatte den Wunsch jemanden, oder etwas zu finden. Den Wunsch, etwas oder jemand würde zu mir kommen - aus welchem Grund auch immer. Mir war jedoch klar, dass ich man mich nur finden kann, wenn ich einen aktiven Beitrag dazu leiste. Man sagt: alles kommt zu dem der warten kann. Das bewahrheitete sich in meinem Leben auch sehr oft. Vielleicht will mir der Traum aber auch sagen, dass ich nicht wirklich passiv bin, sondern doch dafür sorge, dass alles "zu mir kommt."






An den Behauptungen die Polizei würde Hellseher einschalten, ist etwas dran. Ein spektakulärer Fall und noch einige unbekanntere..

Hamburger Polizisten schalteten ein Medium ein, weil sie bei der Suche nach den NSU-Mördern nicht weiter kamen.

Ein iranischer Metaphysiker wollte Kontakt zu dem ermordeten Gemüsehändler Süleyman T. aufnehmen. Das war das Ergebnis.

"Über eine Mittelsfrau ließ der Geisterbeschwörer demnach die Hamburger Polizisten wissen, dass er während eines Aufenthalts in der Hansestadt in einer angemieteten Wohnung für zehn bis fünfzehn Minuten Kontakt zu dem getöteten Gemüsehändler habe aufnehmen können. Der Mord sei demnach "ungeplant" passiert. Hintergrund der Tat sei eine "Ungerechtigkeit" gewesen, auch Drogen hätten eine Rolle gespielt. Das Opfer habe "mit einer Bande in Kontakt" gestanden, die aus bis zu acht Personen mit "Motorrädern/Rockern" bestanden habe. Ein Mitglied der Bande heiße "Armin" oder "Amin", ein weiteres heiße Mustafa "Horgh". Auch eine Beschreibung des Mörders habe das Opfer geliefert: "Der Täter soll einen dunklen Teint (Südländer), braune Augen und schwarze Haare haben. Er soll sehr jung sein und es könnte sich um einen Türken handeln."

http://www.mmnews.de/vermischtes/9817-iranischer-geisterbeschwoerer-suchte-nsu-moerder 

Doch nicht immer irren Medien. So soll Gerard Croiset die Garage richtig beschrieben haben, in welcher das Auto gefunden wurde, in dem Martin Schleyer vom Tatort weggebracht worden war.  Auch Orte an denen er gefangen gehalten wurde, konnte er beschreiben. Allerdings weiß man in diesem Fall nicht genau was er sagte, daher kann man das als Beweis nicht gelten lassen. Vielleicht lassen sich die Polizisten einmal herab und machen die genauen Aussagen publik? Denn nur dann kann man erkennen, ob seine Aussagen richtig waren.

https://www.berliner-kurier.de/news/wie-im--wahrsager--tatort-sogar-in-den-fall-schleyer-schaltete-sich-ein-hellseher-ein-2372272


Im Jahr 2001 wurde der Körper von Thomas Braun, von der in Perth ansässigen Aboriginal-Hellseherin Leanna Adams in Westaustralien gefunden . Die Polizei hatte die Leiche zunächst nicht finden können. Die Familie von Braun war angewiesen worden, mit Adams in Kontakt zu treten. Die Familie Braun hatte die Polizei aufgefordert, nach Adams Anweisungen zu suchen, aber sie hatten es nicht getan. Adams ging deshalb nach Alice Springs im Northern Territory und brachte die Familienangehörigen direkt zu Brauns Überresten, einem Punkt hoch auf einem Bergrücken westlich der Stadt, etwa 20 Kilometer entfernt. Die Überreste waren nicht sofort identifizierbar. Die Polizei bestätigte später die Überreste würden von ihm stammen. Das wurde anhand von DNA-Tests festgestellt. 

Im August 2010 behauptete die Aborigine-Älteste Cheryl Carroll-Lagerwey, in ihrem Traum den Ort, an dem sich das vermisste Kinde Kiesha Abrahams, befände, gesehen zu haben. Die Angaben wurden von der Polizei untersucht. Die Frau brachte sie an einen Ort, an dem tatsächlich eine Leiche gefunden wurde, jedoch von einer erwachsenen Frau und nicht der Körper des Kindes.

https://en.wikipedia.org/wiki/Psychic_detective 

Dieser Fall zeigt deutlich, dass paranormale Informationen teilweise stimmen können, während sie gleichzeitig teilweise falsch sind. Man sollte sich deshalb nie zu 100% auf solche Informationen verlassen, weil man sie schwer einschätzen kann. Meistens funktionieren sie dann gut, wenn man selbst in irgendeiner Weise involviert ist. Sicher ist, man kann sie nur schwer am laufenden Band aktivieren, denn sie treten fast immer spontan auf und besonders dann, wenn eine persönliche Beziehung vorhanden ist, oder wenn man in einer ähnlichen Situation ist. Dazu braucht man absolute Ehrlichkeit. Es genügt nicht zu sagen, man wolle damit ja keine Geschäfte machen und man wolle damit nichts verdienen. Darum geht es wahrscheinlich gar nicht. Ehrlichkeit zu sich selbst ist wichtig. Unsere wirklichen Beweggründe für unsere Handlungen bleiben uns meistens verborgen. Jeder kann im Prinzip hellsehen, aber das Unterbewusstsein lässt die Informationen, die uns immer zur Verfügung stehen könnten, nicht so leicht ins Bewusstsein gelangen. Nur wenn wir lernen, das Unterbewusstsein mit dem Bewusstsein zu verbinden, können wir paranormale Fähigkeiten nützen. Dazu müssen wir aber das Unterbewusstsein und seine Wünsche akzeptieren, oder es überzeugen. Aufzwingen lässt es sich nichts. Sobald jemand professionell Wahrsagerei betreibt, versucht er das Unterbewusstsein zu beherrschen. Ob man aus finanziellen Gründen handelt, aus Wichtigtuerei, einem Sendungsbewusstsein heraus, oder aufgrund eines Helfersyndroms, spielt keine Rolle. Deshalb würde ich nie versuchen, mein Unterbewusstsein mir zum Sklaven zu machen, um möglichst viele große Erfolge zu erzwingen. Man muss mit Demut an die Sache heran gehen - und auch mit Neugierde. Alles andere sollte man dem Unterbewusstsein überlassen. wobei ich nicht weiß, was "Unterbewusstsein" überhaupt ist.
So zeichnete in den USA die Hellseherin Annette Martin auf einer Karte genau ein, wo man die Leiche eines Vermissten finden würde. Sie lag tatsächlich an dieser Stelle. – Quelle: https://www.berliner-kurier.de/2372272 ©2017

in den USA die Hellseherin Annette Martin auf einer Karte genau ein, wo man die Leiche eines Vermissten finden würde. Sie lag tatsächlich an dieser Stelle. – Quelle: https://www.berliner-kurier.de/2372272 ©2017


Freitag, 17. November 2017

Wer hat den Teufel erfunden? Warum verfallen ihm Christen und Moslems immer wieder, wenn sie doch so gute Menschen sind?.

Die Christen stellen sich immer als arme Märtyrer dar. Anfangs mag das auch so gewesen sein. Im Laufe der folgenden 2000 Jahre begingen sie aber leider auch viele gemeine Verbrechen. Warum auch nicht? Sie waren Menschen und Menschen sind grundsätzlich auch böse. Da hilft das ganze religiöse Geschwafel nichts, weil es meistens nur eine Absichtserklärung ist. Man möchte nur gut sein, damit man in den Himmel kommt, kann aber nicht anders, als auch böse zu sein.

Schon die alten Ägypter taten so, als ob. Von ihnen stammt der Glaube, es gäbe ein Totengericht, wo die Seele der Menschen geprüft und gewogen würde. Es gibt Belege dafür, dass so mancher Verstorbene den Göttern einredete, er sei soooo ein guter Mensch gewesen. Mildtätig gegenüber seinen Mitmenschen, die Frauen und Waisen schützend - usw. Damals konnte man anscheinend die Götter noch erfolgreich belügen. Man nimmt an, diese Beteuerungen wären alle nur Lügen gewesen. Doch selbst wenn es wahr gewesen wäre: nach heutiger Ansicht haben diese Leute einiges unter den Tisch fallen lassen. Zu ihren Feinden waren sie mit Sicherheit nicht gar so nett. Sie prahlten sogar damit, viele Feinde getötet, oder versklavt zu haben.

Geändert hat sich an dieser Praxis wenig. Es kommt darauf an, wen man massakriert und nicht, dass man es tut. Auch wenn manche Menschen den Begriff "zu anderen gut-sein" auch auf Angehörige anderer Stämme ausgeweitet haben, weil es bei uns keine Stämme mehr gibt und man deshalb gar nicht mehr so genau zwischen eigenem Volk und Fremden unterscheiden kann, gab es immer noch Unterschiede, die man machen durfte. Fremde Völker durfte man massakrieren, wenn sie nicht dasselbe glauben wollten wie man selbst. Auch das wurde mittlerweile zum Teil verboten, weil man die Angehörigen diverser Religionen unter Kuratel stellte. Nicht weil es die Religion verbot. Die Staatsgewalt verbot es. Warum? Man glaubte immer weniger an einen oder mehrere Götter und in logischer Folge, auch nicht mehr so sehr an den Teufel. Es gab keine Ausreden mehr, weshalb man Andersgläubige hätte töten dürfen.

Von den Römern wurden die Christen anfangs verfolgt - bis ins Jahr 313. In diesem Jahr wurde allen Menschen Roms, Religionsfreiheit gewährt. Davon sind wir heute in etlichen Ländern wieder weit entfernt. Im Jahr 380 wurde das Christentum dann zur Staatsreligion.

Manche Wissenschaftler nehmen an, dass Nero keiner war der Christen hasste und dass er nicht Täter, sondern Opfer war. Er wurde verleumdet. Christen hätten wahrscheinlich Rom abgefackelt und nicht er, behaupten einige Forscher. Zumindest sei er nie das angebliche Monster gewesen und keinesfalls der ärgste Feind der Christenheit. Das wäre dann das erste uns bekannte, gemeinsam begangene Verbrechen früher Christen, wäre diese Theorie richtig. Die Wissenschaft ist sich dabei nicht einig. Vielleicht haben die Christen den Brand auch nur begrüßt, meinen andere.

Vor kurzem lief eine Dokumentation, die diese Fragen aufwarf und Nero sozusagen frei sprach. Heute (17.11.2017) bringt der ORF eine Sendung zu diesem Thema. Für diese Dokumentation engagierte man sogar den bekannten "Profiler" Thomas Müller, wahrscheinlich um die ganze Geschichte entweder psychologisch zu untermauern, oder um marktschreierisch einem breiteren Publikum den Film anbieten zu können.  http://tv.orf.at/program/orf2/20171117/798970601/story

Auch wenn nicht ganz klar ist, wieso der Brand entstand und wer ihn vielleicht gelegt hatte, eines zeigt sich klar: Die Christen haben zumindest im Laufe der Zeit aus diesem Ereignis Kapital geschlagen. Indem man Neros Feinden demonstrativ Glauben schenkte, stilisierte man ihn quasi zu einem Teufel hoch. Genau diese Verteufelung anderer, die immer wieder in der Geschichte der Christen zu Tage trat, wirkte auf die dumpfe Masse. Auf diese Weise stellte man sich selbst als ständig bedrohtes Opfer dar, auch wenn es schon lange keine Bedrohung mehr gab.

Denselben psychische Trick wandten auch die Moslems an. Die Bösen waren immer die anderen, die Ungläubigen, die Feinde Gottes. Tötete man diese anderen, tat man hingegen etwas Gutes, Heiliges. Man vermeinte, Gott zu schützen. Einen angeblich allmächtigen Gott!!! Die Moslems steinigen den Teufel sogar symbolisch, weil der gute Gott ihrer Meinung nach offenbar dazu nicht in der Lage ist. Sonst würden sie das ja nicht tun. Warum halten viele religiöse Menschen den guten Gott für hilfsbedürftig, dem sie helfen müssen?

Warum sollte ein allmächtiger Gott Hilfe von kleinen, ohnmächtigen Sterblichen brauchen? Hat er denn in Wahrheit keine Macht auf dieser Erde? Wo bleibt denn da die Logik?

Die christliche Menschheit war in ein Dilemma geraten. Ein guter, allmächtiger Gott kann doch nicht böse sein und seine Schöpfung grundlos quälen? Die Geschichte mit der Vertreibung aus dem Paradies war sozusagen die rettende Erklärung. Die ersten Menschen waren unfolgsam gewesen, verführt vom Teufel - einem zweiten, bösen Gott. Man nannte ihn nur eben nicht Gott, sondern "Engel". Manche christliche Gruppen glaubten an Wiedergeburt. Reinkarnation ist die gerechteste aller Möglichkeiten. Ein einmaliges Leben ist immer ungerecht. Wieso sollte es gerecht sein, wenn jemand arm, krank und behindert geboren wurde, ein anderer aber gesund und reich? Nur Wiedergeburt schafft theoretisch Chancengleichheit. Man wird so oft geboren, bis man sich endllich dem Bösen entziehen kann. Denn das Böse ist mächtig. Man braucht viele Leben um sich dem guten Gott nähern zu können.

Aus eigener Kraft hätten die Menschen sich nicht gegen den guten Gott stellen können. Sie hatten nur gefehlt, sonst wären sie ja selbst böse. Ein guter Gott würde aber keine bösen Menschen erschaffen, so die Logik. Der böse Gott hatte sie verführt. Er war der eigentlich Schuldige. Die Menschen und der böse Gott wurden vom guten Gott verdammt. Satan wurde zum ewigen Widersacher Gottes erklärt. Beide ringen nun um die Menschen und beiden fehlt offensichtlich die Macht, über die Menschen zu herrschen. Die Menschen entscheiden sich für den einen, oder für den anderen. Obwohl - eigentlich entscheiden sie sich nicht für den bösen Gott - sie lassen sich nur immer wieder verführen. Nach ihrem Tod gehen sie in das Reich des einen, oder in das des anderen ein. Unschuldig sind sie jedoch im Prinzip immer.

Dieser Dualismus ist in fast jeder Religion, die angeblich nur einen Gott als Realität anerkennt, zu finden. Weil sich das Grausame in der Welt nur schwer  erklären lässt, wenn man glaubt, dass es tatsächlich nur einen Gott gibt. Auch weil man aufgrund verschiedener Umstände immer wieder gezwungen ist, selbst grausam zu sein. Sobald man sich wehrt, muss man andere angreifen. Der Kampf ums Überleben zwing auch zu bösen Taten. Man wird immer böse. Das nennt man dann "Erbschuld".

Sobald man sich einredet, als Stellvertreter eines Gottes zu fungieren, wird man zum Unschuldslamm. Der böse Gott ist der wahre Bösewicht, den die anderen verehren. Also all jene, die nicht den selben Gott anbeten wie man selbst. Ganz zu schweigen von den Tieren, die gar nicht fähig sind, Gott zu dienen. Ihre Funktion ist es, das ewige Opfer zu spielen - für (einen) Gott. So macht man es zum Opfer an sich und deshalb darf auch der Mensch es jederzeit quälen, töten und essen.

Der Teufel ist das Böse vor dem man sich fürchtet. Er wird aber auch als Feigenblatt verwendet, denn er ist es im Grunde ja immer, der die Menschen zur bösen Handlung verführt. Genau genommen ist er also mächtiger als der gute Gott. Der gute Gott kann offenbar niemanden zur guten Handlung verführen. Er braucht die Drohung vor der Hölle, in der man angeblich schreckliche Qualen erleiden muss. Die Aussicht auf ein schönes Leben im Himmel genügt nicht. Der Teufel droht nie. Das hat er nicht nötig. Die Menschen tun sowieso was er möchte. Verzweifelt versuchen sie, nicht zu tun was er will. So mächtig ist er in Wahrheit.

Die meisten Angehörigen von Religionen, die angeblich nur an einen einzigen Gott glauben, variiren diese möglichen Szenarien. Im Grunde genommen geht es aber immer nur darum, zwei Mächte anzunehmen. Eine positive und eine negative. Die Menschen erleben sich selbst in diesem Spannungsfeld. Beherrscht und angezogen fühlen sie sich vom Bösen, gegen welches sie sich auflehnen müssen, weil sie dieses Böse fürchten. Vor allem wenn andere von ihm beherrscht werden.

Michael Schneider - ein Hellhöriger aus Deutschland - sucht nach Vermissten

Michael Schneider http://www.einseher.de/ behauptet, er wisse wo sich der Doppelmörder Friedrich F. (es gilt die Unschuldsvermutung) aus Stiwoll derzeit aufhalte. Das erfährt man heute auf http://www.krone.at/599037

Mittwochnacht flatterte eine E-Mail in den Posteingang der "Steirerkrone", in der ein Seher namens Michael Schneider über eine Google-Karte die exakten GPS-Koordinaten des Todesschützen Friedrich F. angibt. Schwachsinn? Mitnichten, der Deutsche hat schon einige Vermisste "geortet".

Der Krone-Autor Alexander Petritsch ist sich sicher: "Ein Seher weiß genau wo Friedrich F. steckt".

Das machte mich neugierig und deshalb begann ich im Internet nachzulesen was Michael Schneider bisher gemacht hat.

Am 5.12.2013 schreibt der Berliner Kurier:

Maddie befinde sich in Portugal, in der Nähe von Albufeira. Dort sei ihre Leiche vergraben. https://www.berliner-kurier.de/news/michael-schneider-hellseher---kleine-maddie-ist-in-portugal-begraben--5699444.

Am 30.1.2014 schreibt tz
Der Mann aus Siegburg (Nordrhein Westfalen) ist ein Seher und denkt: „Peggys Leiche liegt auf dem Grund der Sächsischen Saale.“ https://www.tz.de/bayern/michael-schneider-sucht-vermisste-seher-glaubt-peggy-liegt-fluss-tz-3340073.html

Gefunden wurde die Leiche in einem Wald. In diesem Fall hatte er nicht Recht. 15 Jahre lang gab es keine Hinweise auf Peggy - bis jetzt: In einem Wald in Thüringen wurden höchstwahrscheinlich die sterblichen Überreste des Mädchens gefunden. Führt die Spur nach diversen Skandalen nun zu ihrem Mörder? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/peggy-k-leichenfund-im-thueringer-wald-spuren-des-todes-a-1101282.html

Er gab der Märkische Allgemeine auch ein Interview:

Ich war Polizeireporter und habe mich immer für Kriminalfälle interessiert. Einer meiner ersten Fälle war die Flucht des Sexualstraftäters Frank Schmökel – ich habe die Polizei bei der Suche nach ihm in Brandenburg begleitet. Als ich eine große Landkarte angeschaut habe, bin ich über den ungewöhnlichen Namen der Laubenkolonie „Postbruch“ gestolpert und habe die Polizei gefragt, ob sie dort schon gesucht haben. Einige Tage später hat Frank Schmökel dort einen Rentner erschlagen. Ein ehemaliger Reporterkollege hat dann später Kontakt zu Angehörigen von Vermissten hergestellt. In einigen Fällen konnte ich Hinweise geben, die sich später als richtig herausgestellt haben. Im Fall einer vermissten Frau habe ich den Auffinde-Ort ziemlich präzise vorhergesagt. Es gibt aber auch Fälle, in denen ich mich getäuscht habe. Mein größtes Debakel war der Fall Mirco Schlitter – allerdings war ich zu dem Zeitpunkt auch lebensbedrohlich erkrankt ... http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Elias/Interview-mit-dem-Seher-Michael-Schneider-der-auch-im-Fall-Elias-Hinweise-gegeben-hat.

In einer Gartenanlage bei Luckenwalde (Teltow-Fläming) wird eine Kinderleiche gefunden. Zwei Tage später folgt die schreckliche Gewissheit: Bei der Leiche handelt es sich um Elias. http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Elias/Die-Chronik-im-Fall-Elias

Was Schneider über Elias der Polizei erzählte, ist leider nicht bekannt. 

In einem Fall nahm CLOSER mit Michael Schneider Kontakt auf. Gesucht wurde eine Familie Schulze. Er lokalisiert die Verschwundenen anhand einer Karte in einem Waldstück in der Nähe von Winsen. Er habe schon früher der Polizei diesen Hinweis gegeben, aber gefunden wurde nichts. 

Im Jahr 2017 wird noch immer nach den Leichen gesucht. Die Stieftochter ist sich sicheer, dass sie tot sind. https://www.welt.de/regionales/hamburg/article164786361/Neue-Spur-im-Fall-der-vermissten-Familie-aus-Drage.html


Er habe aber in weiteren drei Fällen helfen können.

Lars Wunder. Er habe einen Hinweis gegeben. Der Vermisste sei 1,5 Kilometer von dieser Stelle entfernt gefunden worden. Auf Nachfrage sei das bestätigt worden. Die Entfernung betrug nur 800m. 

Tanja Mayer. Er habe gesagt sie sei tot und liege im Bodensee. Später fand die Polizei sie dort auch, ebenfalls ungefähr 800m entfernt von der Stelle, welche er gezeigt habe. 
https://www.pressreader.com/germany/closer/20160601/281590944818668

Dorota Galuszka-Granieczny. Der Hellseher Michael Schneider aus Siegburg meint, sie sei einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen und liege vergraben in einem Waldstück bei Wegberg. https://rtlnext.rtl.de/cms/hellseher-sagt-vermisste-dorota-29-aus-suesterseel-ist-tot-4028554.html

Gefunden wurde die Frau bisher nicht. https://de-de.facebook.com/woistdorota/

Carolin G. Er ruft die Freiburger Polizei an, um 21.59 Uhr schickt er einem Beamten eine Mail. Er bedankt sich für das offene Ohr, schickt Koordinaten und bittet darum, auch in einem gewissen Umkreis zu suchen, vor allem entlang der Wege. "Der Polizist hat gesagt: Oh, das ist ja der Bestattungswald", erzählt Schneider. "Er sagte: Da schicke ich ein paar Leute hin." Die Polizei fährt tatsächlich vorbei. Sie findet: nichts. Und entdeckt die Leiche drei Tage später in einem anderen Waldstück, wenige hundert Meter entfernt. http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/ein-seher-aeussert-sich-zum-fall-carolin-g--130467954.html

Die Polizei freut sich meistens nicht über Hinweise von Medien. Die Hinweise sind oft mehr als ungenau. 800m Entfernung, oder mehr, ist keine konkrete Angabe. Solche Hinweise können auch aufgrund logischer Überlegungen entstehen. Ob Michael Schneider tatsächlich ein Medium ist, oder ob er nur rät, lässt sich schwer sagen. Immerhin ist er intelligent, gebildet und er war noch dazu Kriminalreporter, hat also Erfahrung mit Kriminalfällen. Einen tatsächlich korrekten Hinweis hat er anscheinend noch nie gegeben. Zumindest habe ich keinen bisher im Internet gefunden. 800m sind eine große Entfernung. Bildet man einen Kreis um einen Fundort, gibt es viele Möglichkeiten immer noch richtig zu liegen.  So gesehen sind seine Erfolge eher dürftig.
Michael Schneider (43) sitzt am alten Schreibtisch seines Vaters, vor sich eine aufgeschlagene Karte von Portugal. Langsam fährt der Siegburger mit dem Finger über das Blatt, bis er bei Albufeira wie von selbst stoppt.
Die Stadt liegt am Atlantik, ist 2432 Kilometer entfernt. Doch Michael Schneider ist Seher und behauptet: „Ein paar Kilometer westlich dieser Stadt ist Maddies Leiche vergraben!“
– Quelle: https://www.berliner-kurier.de/5699444 ©2017

Donnerstag, 16. November 2017

Ian Stevenson erforschte die Wiedergeburt. Wird er im nächsten Leben beweisen dass er wiedergeboren wurde?


Wer eine Wahrheit sucht, muss nach ihr Ausschau halten. Dann kommt sie irgendwann von selbst.

Ian Stevenson forschte nach der Wahrheit.

Ian Stevenson (* 31. Oktober 1918 in Montreal, Kanada; † 8. Februar 2007 in Charlottesville, Virginia, USA) war ein kanadischer Psychiater und Begründer der Reinkarnationsforschung. http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Stevenson
Er sammelte verschiedene Fälle die Wiedergeburt" nahelegen.

Die Meinung eines (bereits verstorbenen) Priesters zu diesem Thema:

Dieser wachsenden Verbreitung des Reinkarnationsglaubens stehen die christlichen Kirchen eher untätig gegenüber. Es besteht zwar ein breiter Konsens darin, dass dieser Reinkarnationsglaube, wie er sich im Spiegel der Esoterik und der New-Age- Literatur präsentiert, abzulehnen ist, weil er sich nicht mit dem christlichen Glauben vereinbaren lässt. Christen hoffen angesichts des Todes auf etwas anderes. Doch auf was Christen angesichts des Todes hoffen, ist wiederum nur schwer anzugeben. Das hängt damit zusammen, dass in der Kirche keine einheitliche Lehre vom Geschick des Menschen nach dem Tode existiert. Hier herrscht Streit: In der katholischen Kirche wird die Unsterblichkeit der Seele gelehrt, die sich im Tod vom Körper löst und durch das Fegefeuer hindurch zu Gott geht. In der evangelische Kirche wird immer noch die "Ganztod-Hypothese" vertreten. Nach dieser bleibt im Sterben und im Tod nichts vom Menschen übrig, was fortdauert. Der Mensch ist also ganz tot, nichts bleibt übrig, was fortdauert. Und bei der allgemeinen Totenauferstehung am Ende der Zeiten wird der Mensch mit einem neuen Leib bei und durch Gott neu erschaffen, das heißt dann "Verewigung des gelebten Lebens". Zum Thema Reinkarnation äußern sich Theologen und Kirchenvertreter kaum. Sie überlassen die Diskussion der Reinkarnationslehre den Weltanschauungsbeauftragten.

Doch sowohl die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele als auch die Ganztodhypothese werfen Probleme auf, die andeuten, dass sie letztlich keine idealen Lösungen darstellen, die den Beobachtungen gerecht werden, die die Menschen seit Alters her machen. Größtes Problem der Ganztodhypothese ist die Identitätsfrage: wieso soll der neue Mensch, der bei der Totenauferstehung neu erschaffen wird, derselbe sein, der ich hier gewesen bin? Zu einem Menschen gehört ja auch seine Geschichte, sein persönliches "Gewordensein". Und wenn das ausgelöscht wird wie eine Kerze, die jemand ausbläst, dann ist der andere, der da neu erschaffen wird, nicht mehr ich, sondern ein anderer.

Die Reinkarnation scheint zunächst mehrere Auswege aus diesen Problemen anzubieten. Sie setzt voraus, dass es etwas im Menschen gibt, was sein physisches Ende überdauert, eine Seele oder einen Geistleib – wie auch immer man sich ihn vorstellen mag. Damit löst sie die Identitätsfrage. Und sie führt den Gedanken der Entwicklung in das ganze Geschehen ein. Damit aber ist sie die passgenaue Ergänzung zur Evolutionstheorie, die die Entwicklung des Lebens in biologischer Hinsicht erklärt. Die Frage allerdings bleibt bestehen: welche Rolle spielt dann noch Gott in dem ganzen Geschehen? Und: ist die Reinkarnationsvorstellung eigentlich verträglich mit dem, was wir heute über Raum, Zeit und Ewigkeit wissen?

http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/papers/reinkarn.htm

An und für sich ist es ziemlich dumm, sich eine Theorie "passend" auszusuchen - also sie nur zu akzeptieren, wenn sie die eigene, bisher bestehende Meinung stützt. "Passt" sie nicht wie gewünscht, lehnt man sie ab. Das beweist dann nur, dass man die eigene Meinung (Theorie) nur glaubt und nicht belegen kann.

In einem irrt der Herr Priester:

Die ältesten Belege für die Reinkarnation sind in den indischen Upanishaden (um 800 v. Chr.) zu finden. Religionsgeschichtlich handelt es sich also nicht um eine sehr alte Vorstellung, wie öfters in der gängigen Reinkarnationsliteratur behauptet wird.

Ein "Beleg" für etwas ist kein Beweis gegen etwas. Nur weil es keine eindeutigen Belege dafür gibt, dass es schon vorher den Glauben an Wiedergeburt gab, bedeutet das nicht, dass niemand daran geglaubt hat. Auch Pythagoras glaubte an Wiedergeburt. Es wird berichtet, Pythagoras habe sich an seine früheren Leben erinnern können (u.a. daran, im Trojanischen Krieg gekämpft zu haben). Auch diese Lehre wurde ausschließlich mündlich überliefert, in Form von Lehrsätzen, die seine Schüler zusammenstellten. (wikipedia) Der Glaube an Wiedergeburt entsteht aufgrund von Berichten derer, die sich an ihre Vorleben erinnern. Wenn es jedoch eine verordnete Religion gibt, werden derartige Berichte unterdrückt, weil sie unerwünscht sind. Das alte Griechenland ein gutes Beispiel für "verordnete Religion". Wer nicht an die Götter glaubte, musste sterben. Unter solchen Umständen wird sich jeder gut überlegen, ob er über seine Erinnerungen spricht.

Viele Kulturen kennen den Glauben an Wiedergeburt. "Im „Hibbert Journal“ vom April 1957 berichtet Dr. E.G. Parrinder von der Universität Ibadan (Nigeria), Autor zahlreicher Bücher wie „Die traditionelle Religion Afrikas“ oder „Westafrikanische Psychologie“, in einem Artikel über „Verschiedene Arten des Reinkarnationsglaubens“: 

Im tropischen Afrika ist der Glaube an die Wiedergeburt tief verwurzelt. Die Studien, die insbesondere in den letzten vierzig Jahren von Anthropologen und anderen ernstzunehmenden Forschern in den verschiedensten Teilen Afrikas erstellt wurden, haben gezeigt, daß die meisten afrikanischen Völker einen tiefen Glauben an die Reinkarnation besitzen.
Auch der Ethnologe Theodore Besterman, der die religiösen Überzeugungen von über hundert Völkern aus allen Teilen des Kontinents erforschte und systematisierte, kam zu folgendem Ergebnis: 36 Stämme, unter ihnen die kulturell und philosophisch am weitesten entwickelten, glauben, daß die Toten als Menschen auf die Erde zurückkehren; 47 Stämme glauben, sie kämen als Tiere wieder, und 12, als irgendwelche anderen Lebewesen.
Unter denjenigen Stämmen, die an die Wiedergeburt als Mensch glauben, besitzen wohl die Zulus in Südafrika die umfassendste Reinkarnationslehre. Manche Historiker vermuten, daß bereits in vedischer Zeit Verbindungen zwischen dem indischen Subkontinent und Südafrika bestanden, wodurch sich gewisse Ähnlichkeiten mit der vedischen Philosophie erklären ließen.
Die Zulus glauben, daß in jedem Körper eine individuelle Seele (Idhlozi) ruht, in welcher seinerseits ein Funke des universellen göttlichen Geistes (I-Tongo) leuchtet. Sie beschreiben darüber hinaus, daß es insgesamt sieben aufsteigende Stufen der menschlichen Existenz gebe, nämlich 1. den Schüler, 2. den Studenten, 3. den Bruder, 4. den Älteren, 5. den Meister, 6. den Wissenden (Isangoma) und 7. den vervollkommneten Menschen (Abakulu-bantu), der nach vielen Inkarnationen einen Zustand erreicht hat, in dem er nicht wiedergeboren werden muß."

http://www.rodiehr.de/e06/e_06_zuerrer_reink_kap5_01_alte_stammesk.htm

Nicht alle Völker haben uns schriftliche Aufzeichnungen darüber hinterlassen. Je bewusster ein Mensch ist, desto eher wird er sich erinnern.

Ian Stevenson verließ sich nicht aufs "Glauben", sondern er sammelte Fälle von Kindern die behaupteten, sich an ein früheres Leben erinnern zu können.Seine Arbeit ist zum Teil jedoch umstritten. Ihm wird von Skeptikern vorgeworfen, nicht nach wissenschaftlichen Kriterien vorzugehen.

Auf http://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/frueheres-leben/berichte-ueber-reinkarnation.html findet man unter anderem die Geschichte eines Mädchens, aus seiner Fallsammlung:

Es ist der Fall eines algerischen Mädchens, welches recht früh mit dem Sprechen anfing. Es sprach immer wieder davon, es müsse zu seinem Mann zurück und seine Kinder versorgen. Es sprach in einem anderen Dialekt als dem des Dorfes. Eines Tages kam eine Fremde in das Dorf. Als das Kind sie sah, rief es: „Das ist meine Nachbarin“ und wollte zu ihr hin laufen. Die Eltern hielten es jedoch zurück. Ian Stevenson hatte irgendwie von dieser Geschichte erfahren, flog dorthin und sprach mit dem Kind. Er fragte nach allen möglichen Einzelheiten: wie das Haus aussah, in dem sie gelebt hat, wie die Kinder hießen, wie der Mann aussah. Das Kind beschrieb alles sehr detailliert und erwähnte sogar eine Ecke, in der es Goldmünzen in der Erde vergraben hatte als letzten Notgroschen. Ein Dorfbewohner konnte sich daran erinnern, aus welchem Ort die Fremde stammte, die das Kind als seine Nachbarin bezeichnet hatte. Ian Stevenson fuhr mit dem Kind in diesen Ort. Dort fanden sie tatsächlich ein Haus, das genauso aussah, wie das Kind es beschrieben hatte. Der Ehemann und die Kinder lebten dort und sie fanden auch die vergrabenen Goldmünzen. Das Mädchen hatte sogar einen großen Teil der Namen der Familienmitglieder und der Bewohner dieses Dorfes korrekt wiedergegeben.  

Auf http://1791.blogspot.co.at/2013/02/erinnerungen-fruhere-leben-abu-hassan.html (drezit nicht erreichbar) erwähnte ich eine Geschichte, welche mit dieser fast identisch zu sein scheint. Nur ist es in der einen Geschichte ein Bub, in der anderen ein Mädchen. Der hier zitierte Fall stammt angeblich von einem Vortrag Stevensons, bei einem Reinkarnationssymposium (Nassau, Bahamas, 1986) und stammt aus einem seiner englischen Bücher. Leider nennt der Autor nicht den Titel.

Ich erwähne diesen Fall, weil eine derart auffällige Übereinstimmung zu erkennen ist, welche auf Skeptiker sicher befremdlich wirken muss.Das kann Zufall sein, aber es könnte sich auch um eine Geschichte handeln, die unter mehreren Versionen kursiert.

In seinem Buch "Reinkarnation in Europa" Aquamarin Verlag, findet man einige Fälle die nicht von ihm untersucht wurden, weil sie aus der Vergangenheit stammen. Einige Fälle hat Stevenson aber selbst untersucht. Ich habe mir vorgenommen die von ihm beschriebenen Fälle, später einzeln in anderen Artikeln zu behandeln.

Stevenson schrieb mehrere Bücher, in denen er auch Fälle präsentierte, die überraschende, körperliche Merkmale zeigten. Kinder die behaupteten, in ihrem früheren Leben gewaltsam zu Tode gekommen zu sein, hatten etwa Hautveränderung die wie Narben aussahen. an Körperstellen, wo sie vor ihrem letzten Tod verletzt worden waren. Er strab im Jahr 2007.

Hier findet man einige dieser Fälle beschrieben.
http://www.zeitenschrift.com/magazin/49-reinkarnation.ihtml

"Stevenson verwendet nicht das Wort "Seele" und prägt stattdessen einen neuen Begriff: "Psychophore", wörtlich Seelenträger. Die Psychophore sei eine Art Schablone, die die Attribute des letzten physischen Körpers enthalte, darunter auch Missbildungen und Muttermale. Diese Schablone präge dem Embryo die Erinnerung an "die Wunden, Male oder anderen Charakteristika des früheren physischen Körpers" auf. Sie bestehe jedoch nicht aus der uns vertrauten Materie. „Woraus sie gemacht ist, weiß ich nicht". so Stevenson."
http://www.das-weisse-pferd.com/99_23/reinkarnation_beweise.html

http://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/frueheres-leben/berichte-ueber-reinkarnation.html
Auf dieser Seite gibt es ein Foto.
http://www.origenes.de/praeexistenz/tuerkei/tuerkei.htm

Natürlich kennt man solche Fälle vor allem aus Gesellschaften, die an Wiedergeburt glauben. Kinder merken schnell, ob ihnen jemand glaubt, oder nicht. Deshalb werden sie auch nicht viel erzählen, wenn man ihnen mit Abneigung begegnet, sobald sie behaupten jemand anderer zu sein.

Stevenson forschte nicht nur in diesem Leben, sondern er versucht auch, sich im nächsten Leben zu erinnern.

"Als praktischen Test der Überlebenshypothese hinterließ Stevenson ein Zahlenschloß, das seit 40 Jahren im Institut aufbewahrt wird. Falls er eine Möglichkeit fände, so wollte er nach seinem Tode die nur ihm bekannte Kombination kommunizieren, berichtet Emily Williams Kelly, Assistenzprofessorin in Stevensons Institut. Doch bisher konnte das Schloss nicht geöffnet werden."
http://www.anomalistik.de/aktuell/nachrichten/stevenson-verstorben.html

Dieser Versuch erinnert an die Praxis der tibetischen Lamas, nur dass sie die Kinder aktiv suchen und dann prüfen, ob diese sich an bestimmte Gegenstände erinnern. Stevenson möchte sich aus eigener Kraft erinnern. Mal sehen ob es klappt, bzw. wann.