Freitag, 24. Februar 2017

War es Zufall, oder ein paranormaler Vorgang? Das Handy des Mörders ruft jemanden während der Tat an.

Am 23.2.2017 stand in der KRONE ein seltsamer Artikel. Ein Mann hatte seine Ehefrau ermordet und stand nun vor Gericht. Er leugnete die Tat, wurde jedoch von seinem eigenen Handy überführt. Während er die Frau tötete, die um Gnade bettelte, rief sein Handy einen Freund an. Der Freund hob aber nicht ab. Trotzdem wurden die Worte der Frau auf dem Anrufbewantworter des Freundes aufgenommen und gespeichert.



Was soll man vom Okkultismus halten? Gesellschaft für Anomalistik stellt eine neue Studie vor

„Der Okkultismus ist der Vater der Wissenschaft der Zukunft“ – Die Monatsschrift Die Uebersinnliche Welt"

Auf der Webseite https://www.anomalistik.de/  wird eine neue Studie vorgestellt:

"In den letzten Jahren sind viele historische Arbeiten zum Verhältnis von Okkultismus und Wissenschaft für die Entwicklung der westlichen Moderne erschienen. Um nur drei wichtige Arbeiten zu nennen: Corinna Treitels 2004 erschienener Band A Science oft he Soul, Heather Wolfframs The Stepchildren of Science (2009) und Egil Asprems The Problem of Disenchantment (2014). In der neuen Studie des Monats wird eine Arbeit der amerikanischen Historikerin Linda Henderson vorgestellt, die die Schlüsselrolle der von 1893 bis 1922 in Berlin erschienenen deutschen Wochenschrift „Die Uebersinnliche Welt“ in den Blick nimmt.
Henderson kann anhand der Beiträge in dieser Zeitschrift zeigen, wie wenig scharf abgegrenzt die Bereiche der Wissenschaft und des Okkultismus (und teilweise auch der bildenden Kunst) waren, wie sehr die Entdeckung etwa der Röntgenstrahlen unter Theosophen und Spiritisten für Aufregung sorgten und wie sich der Okkultismus als Vermittler zwischen Philosophie und Naturwissenschaft, aber auch als Wegweiser für eine Wissenschaft der Zukunft verstand."


http://www.glass-bead.org/article/the-forgotten-meta-realities-of-modernism/?lang=enview 

(https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89liphas_L%C3%A9vi#/media/File:Eliphas_levi.jpg) 
Alphonse Louis Constant, der sich den Künstlernamen Eliphas Levi zulegte, begann als Sozialist seine okkulte Karriere. Er kreierte den modernen Okkultismus. Christentum und Sozialismus versuchten manche gläubige Christen miteinander zu verbinden. Ein ähnlicher Versuch wie der heutige, der Islam und Sozialismus als Einheit darstellt und den Islam auf diese Weise für viele Linke als eine scheinbare Alternative attraktiv macht. Was darüber hinweg täuscht, dass Religionen in erster Linie dazu da sind, den Herrschaftsanspruch einiger weniger zu garantieren.

Der Sozialsimus hat vermutlich weit mehr Berührungspunkte mit dem Okkultismus, als Kunst und Wissenschaft. "Es wurde lange angenommen, dass der Sozialist Constant mit der Zweiten Republik untergegangen und dem Okkultisten Eliphas Lévi gewichen sei. Die gemeinsame Quelle dieser Darstellung ist Paul Chacornac, der wiederum Narrative zementierte, die Okkultisten wie Papus und Stanislas de Guaïta zum Ende des 19. Jahrhunderts verbreitet hatten. Im Gegensatz dazu wurde darauf hingewiesen, dass Constant seinen "Okkultismus" nicht nur auf der Grundlage seiner sozialistischen und neo-katholischen Ideen entwickelt, sondern bis zu seinem Lebensende die Verwirklichung des "wahren Sozialismus" propagiert hat.". https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89liphas_L%C3%A9vi

Mag schon sein, dass Okkultismus auch Auswirkungen auf die Wissenschaft und auf die Kunst hatte. Was die Kunst betrifft, ist es sicher so. Viele Künstler und auch viele Dramatiker beschäftigten sich mit Alchemie, Rosenkreuzertum und mit verschiedenen okkulten Richtungen. Offen gesagt, halte ich davon absolut nichts. Der engste Berührungspunkt zwischen Okkultismus und Wissenschaft war vermutlich die Drogenabhängigkeit. Gerade um die Jahrhundertwende waren ziemlich große Bevölkerungsgruppen regelmäßig "high". Weil die Wissenschaft die Drogen entdeckt hatte. Opium, Haschisch, Kokain und andere Substanzen die das Bewusstsein, oder den Gemütszustand  verändern können, wurden als Medikamente eingesetzt. Vom Baby bis zum Greis, setzte man die Menschen unter Drogen. Dazu kamen Nervengifte in alkoholische Getränken, die zu argen Halluzinationen führten.


Viele angeblich okkulte Erlebnisse sind alleine darauf zurückzuführen. Ereignisse bei Seancen wurden sicher sehr oft durch Rauschzustände ausgelöst. Was die Psyche der Okkultisten betrifft, lassen sich auch aus dieser Sicht, Rückschlüsse machen, die vieles erklären. Europa war eine Gesellschaft von Junkies. Was den Süchtigen jedoch nicht bewusst war.


In diesem Zustand der Halluzinationen und der Verwirrung, wurden interessierte Menschen mit neuen - eigentlich alten - religiösen Vorstellungen konfrontiert. Man beschäftigte sich mit dem alten Ägypten und mit asiatischen Religionen, jedoch ohne tieferes Verständnis, weil das nötige, wissenschaftlich Wissen noch fehlte. Magische Bücher die angeblich uraltes Wissen bargen, wurden studiert und interpretiert. Die eigene Religion wurde demontiert. Man gründete geheime Zirkel und die Alpha Männchen der neu-religiösen Okkultisten, fühlten sich als Gesandte einer anderen Welt. Sie scharten Anhänger um sich - und machten sich sehr wichtig.




Auch Frauen durften vereinzelt in die erlauchten Clubs, wie beispielsweise Helena Blavatsky, die es den Männern so richtig zeigte. Sie machte das geheime Wissen öffentlich, welches bei Todesstrafe geheimgehalten werden sollte. Offenbar konnten ihr Flüche nichts anhaben. Aus diesem ganzen okkulten Müll, bastelte sie eine neue Idee. Davon und damit konnte sie gut leben. Rudolf Steiner kam ebenfalls zur theosophischen Gesellschaft, die von Blavatsky dominiert wurde und vertrat ähnliche Gedanken wie sie, bzw. schrieb er von ihr ab.

Auch wenn er von anderen später verlangte, sie mögen sich vom Alkohol fernhalten, war er selbst doch Alkoholiker. Medikamente wird er auch genommen haben.




Rosa Mayreder, die Vertraute aus der Wiener Zeit, meinte sogar, er sei „Alkoholiker gewesen, wenn auch nicht in jenem Übermaß, wie man es bei Mystikern oft findet. [Erst ab der Jahrhundertwende habe Steiner sich] ganz fest in die Hand genommen und sei der geworden, als den ihn die Welt heute kennt“. https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner

Nach Steiners Ideen werden heute noch unzählige Kinder unterrichtet. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg wurde seine Lehre populär. Seine Anhänger konnten sich in Europa  frei entfalten, was vorher nicht immer möglich gewesen war. Natürlich haben nicht alle Menschen seine Gedanken für richtig gehalten und sich von ihnen mitreißen lassen. Vor allem manche Linke übten schon bald Kritik: "Für die Analyse der Anthropsophie ist es von Bedeutung, daß sich alle Elemente in beinahe gleicher Reihenfolge in Steiners Anthroposophie wiederfinden lassen; in leicht gewandelter Form versteht sich, war doch Steiner stets darauf bedacht, seine 'Erkenntnisse' originär erscheinen zu lassen. So behauptet er in seinen Büchern, daß es sich um seine eigenen "Schauungen" handele, obwohl die Ausführungen beinahe deckungsgleich mit denen der Helena Blavatzky waren." https://www.anarchismus.at/religionskritik/esoterik/7535-gerhard-kern-theosophie-und-anthroposophi
 
 

Sie wollen einen Test machen? Kein Problem. Hier finden sie was sie suchen.

Auf der Seite http://www.psychologie-heute.de/service/mitmachen/ 
findet man psychologische Studien, für die Teilnehmer gesucht werden. Vielleicht lernen sie ihr wahres ICH auf diese Weise kennen - oder auch nicht.



Machen sie mit! Die Wissenschaft braucht sie unbedingt!!! Mancher Test wird sogar honoriert, wenn auch nur sehr geringfügig.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Das Quija Board wurde auch schon wissenschaftlich untersucht - Geister wurden keine gefunden


Kaum zu glauben, aber doch wahr. Forscher scheuen sich nicht mehr, esoterische Praktiken aufzugreifen. In diesem Fall geht es um das Ouija-Brett. Wie Grenzwissenschaft aktuell berichtet http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.co.at/2014/05/turoffner-zu-verborgenem-wissen.html
hat sich das Team um den Psychologen und Projektleiter Dr. Ronald Rensink, Dr. Helene Gauchou und Docky Duncan vom Visual Cognition Lab an der psychologischen Fakultät der University of British Columbia dieses "Spiel" als Forschungsobjekt ausgesucht. Mit verblüffenden Ergebnissen. Zwar entmystifizieren sie es, indem sie der Geistertheorie widersprechen, trotzdem beweisen sie andererseits auch, dass man mit diesem Spiel zu einem Wissen gelangen kann, welches weit über dem bewussten Wissen liegt. Sie halten es für eine Kommunikationsmöglichkeit mit dem Unbewussten. http://www.innerintelproject.org/

Was ist das Quia-Brett?

Auf einem Ouija-Brett sind Zeichen abgebildet, meist das Alphabet, sowie die Ziffern und die Wörter „ja“ und „nein“. Bei manchen Boards stehen zusätzlich Wörter wie „Danke“, „Ich warte“, „Ende“, „Ich gehe“, oder Ähnliches. Zusätzlich gibt es einen Zeiger, der ein Zeichen markieren kann. Zur Benutzung muss man die Hände darauf legen und einige Zeit warten, bis dieser Zeiger sich auf dem Brett bewegt. Die markierten Zeichen ergeben dann eine Botschaft. Meist werden diese Botschaften als Signale von paranormalen Wesen interpretiert. Der Führer des Zeigers soll sich dabei keines Einflusses auf dessen Bewegung über das Brett bewusst sein. 

Im Jahre 1891 wurde das Ouija-Board von dem US-amerikanischen Erfinder Elijah Bond patentiert. Ein Jahr später wurde das Patent von William Fuld gekauft, der das Ouija-Brett veränderte und ein zweites Patent darauf anmeldete. Mit ihm machte er ein Vermögen. 1966 verkaufte die Baltimore Talking Board Company, die von Fuld gegründete Firma, die Rechte am Ouija-Board an die Firma Parker Brothers.
(Mijail0711)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ouija 

Elia Bond (1847-1921) brachte das Board in den Handel. Es war einfach ein Gesellschaftsspiel. Er war Freimaurer, was sich vielleicht auf die Gestaltung des Bretts ausgewirkt haben mag. Erst Perle Curran erklärte es als ein Werkzeug der Weissagung. Sie benützte es bei ihren Seancen und behauptete, der Geist eines verstorbenen Menschen spreche über das Board. Skeptiker warfen ihr Betrug vor, was nie bewiesen werden konnte. Sie schrieb Romane und Theaterstücke mit Hilfe des Bretts, angeblich von einem Geist geleitet. Der Psychologe Charles Cory deutete ihre Fähigkeit als Folge einer dissoziativen Störung. http://psychicinvestigator.com/demo/helen_smith.htm
Walter Franklin Pierce von der American Society for Psychical Research widersprach ihm. Er glaubte nicht an eine multiple Persönlichkeit, weil sie seiner Meinung nach gar nicht das nötige Wissen haben konnte, welches sich während der Seancen äußerte. 

Es gibt verschiedene Ausgaben. Unter anderen auch eines mit Swastika und dem Wort "Nirvana" in der Mitte. Auf dieser Seite gibt es Fotos von Sammlerstücken.


http://www.williamfuld.com/ouija_people_elijahbond.html


Werbungen in Zeitungen

http://biggamehunterca.blogspot.co.at/2012/03/universal-possessed-by-ouija.html 

Museum

http://www.museumoftalkingboards.com/gal1.html

Immer wieder liest man im Internet Warnungen vor dem Brett. Man könne sich einen "Geist" einfangen, sozusagen besessen werden. Als würden die Geister massenhaft um uns herum lungern und nur darauf warten, von Hinz und Kunz gerufen zu werden. Die neuesten Forschungen können zwar nicht wirklich erklären wie es funktioniert, aber sie zeigen, dass es sich um ein inneres Wissen handelt das sich manifestiert, weil der "innere Zensor" ausgeschaltet wurde. Was genau jemand in diesem Zustand "weiss" mag von Person zu Person unterschiedlich sein. Sicher scheint zumindest zu sein, dass jeder Mensch viel mehr weiss als er glaubt - ganz ohne Geister. Ich glaube ich versuche es einmal mit Lotto. Da müssten doch auch die richtigen Zahlen leicht zu finden sein. Ich habe es bisher nur mit dem Pendel versucht - hat nicht funktioniert.

Astrologie - Stettin als ägyptisches und kosmisches Spiegelbild


Eine polnische Astrologin hat eine Theorie aufgestellt, die bisher nicht widerlegt werden konnte. Sie behauptet, Stettin sei sozusagen ein Spiegelbild. Ob das tatsächlich zutrifft kann ich nicht sagen, auf jeden Fall ist es eine gute Geschäftsidee, weil Touristen diese Theorie gerne persönlich überprüfen wollen. Es gibt sogar ein Hotel Orion.

Laut der Theorie der Stettiner Astrologen - Małgorzata und Edward Gardasiewicz – nimmt die Lage der Stettiner Plätze und der strahlenförmig von ihnen abgehenden Straßen Bezug auf die Konstellation Orion und das uralte Pyramidenkomplex in Giza. Die Anordnung der Flussbette und der Nebenflüsse von dem Nil und der Oder ist ähnlich und die Gestalt der Milchstraße gleicht der Strömung der beiden Flüsse.

http://www.szczecin.eu/de/odwiedz_szczecin/warto_byc_i_zobaczyc/die_orionplaetze.html

Doch damit nicht genug, versucht auch ein Musiker die Schwingungen des Weltalls einzufangen:

Die (Astrologen) haben Ähnlichkeiten zwischen dem Sternbild des Orion und dem Stettiner Stadtplan entdeckt und einen deutschen Musiker damit inspiriert. Der fängt mit seinem Cello kosmische Schwingungen auf und fühlt sich den Sternen damit ein Stück näher.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Meine letzten Remote Viewing Übungen

In letzter Zeit habe ich einige Remote Viewing Übungen gemacht, mit wechselndem Erfolg. Manche waren zwar nicht falsch, aber auch nicht so eindeutig, dass man sie als Beweise anerkennen könnte, andere waren doch relativ gut. Der heutige Test war meiner Meinung nach eher gut, aber das verwendete Foto war wieder nicht optimal.


Vom Prinzip her waren meine Zeichnungen fast alle richtig. Wie man etwas undeutlich erkennen kann, befand sich bei den Säulen auch ein Mensch, was nicht günstig für die Auswertung ist. Den Hintergrund kann man fast gar nicht erkennen.

Hier nun die Übung. http://psi-versuche.blogspot.co.at/2017/02/remote-viewing-ubung-vom-2222017.html


Dienstag, 21. Februar 2017

Wiedergeburt eines buddhistischen Meisters - Ling Rinpoche

Der Dalai Lama wurde von Ling Rinpoche unterrichtet. Einem Lehrer, der - so glauben es die tibetischen Buddhisten - seine Vorleben kannte. 1983 starb er und wurde angeblich 1985 wiedergeboren.

Vor Kyabje Ling Rinpoche waren drei frühere Inkarnationen von Ling Rinpoche Tutoren für die vorherigen Dalai Lamas, darunter das 13., dem 12. und dem 6. Dalai Lamas. Drei Inkarnationen von Ling Rinpoche waren auch Ganden Tripas. Über viele Jahre haben die Ling Rinpoche Inkarnationen viele Klöster in Tibet gegründet und Studenten in jeder Sekte des tibetischen Buddhismus gelehrt. Viele der Mönche in Ling Khangtsen kommen aus diesen Klöstern.
Die aktuelle Inkarnation von Ling Rinpoche ist der spirituelle Leiter und Leiter von Ling Khangtsen. Er wurde 1985 in Indien geboren und studiert an der Drepung Loseling Monastic University, Mungod, Karnataka. Er ist bekannt als Ling Choktul Rinpoche. (wikipedia)

Der wiedergeborene Ling Rinpoche.



Über den "neuen" Ling Rinpoche:

"Inzwischen hat man die Reinkarnation von Ling Rinpoche entdeckt, der ein sehr frecher und lebhafter Junge ist. Seine Entdeckung war eine von denen, bei der das Kind ein Mitglied des Suchtrupps klar erkennt. Obwohl er nämlich erst 18 Monate alt war, rief der kleine Junge die Person beim Namen, ging ihr entgegen und lächelte. Später erkannte er noch mehrere andere Bekannte seines Vorgängers.
Als ich den Jungen das erste Mal sah, hatte ich keinen Zweifel über seine Identität. So wie er sich benahm, war es ganz offensichtlich, dass er mich kannte, obwohl er mir den größten Respekt entgegenbrachte. Bei jener ersten Begegnung gab ich dem kleinen Ling Rinpoche eine große Tafel Schokolade. Die ganze Zeit, die er bei mir war, hielt er sie regungslos mit ausgestrecktem Arm und gebeugtem Kopf in der Hand. Ich bezweifle, dass ein anderes Kleinkind etwas Süßes, ohne es anzurühren, in der Hand gehalten und zugleich noch so förmlich dagestanden hätte.

Als ich den kleinen Jungen dann zu Hause empfing und er an meine Tür gebracht wurde, verhielt er sich genauso, wie sich sein Vorgänger verhalten hatte. Es war offensichtlich, dass er sich auskannte. Als er in mein Arbeitszimmer kam, erkannte er meinen Diener Lobsang Gawa wieder, der sich gerade von einem Beinbruch erholte. Zuerst überreichte ihm der Kleine feierlich einen Katag, dann nahm er eine seiner Krücken in die Hand, hielt sie wie einen Fahnenmast und lief damit lachend und kichernd im Zimmer herum.

Beeindruckend ist auch die Geschichte, die sich in Bodhgaya zutrug, wo der Junge im Alter von zwei Jahren hingebracht wurde, als ich dort Unterweisungen gab. Ohne dass ihm jemand etwas gesagt hätte, fand er mein Schlafzimmer, nachdem er auf allen vieren die Treppe hinaufgeklettert war, und legte einen Katag auf mein Bett.https://www.tibet.de/zeitschrift/rezensionen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9c9698a72cb51177c96c1e0e5167b45

Man setzt voraus, dass Menschen die ihr Leben der Meditation widmeten und eine hohe Bewusstseinsstufe erreichten, sich im nächsten Leben an ihr Vorleben erinnern. In diesem hier geschilderten Fall, hält man den Menschen allerdings sogar für einen Gott, der nur deshalb als Mensch auf Erden wandelt, weil er mithelfen möchte, die leidenden Mitgeschöpfe zu erlösen. Er lebt nicht für sich und was er tut, macht er auch nicht für sich, sondern er opfert sich, indem er das Leid auf sich nimmt, welches das Leben mit sich bringt.

Die Gläubigen verlangen jedoch Beweise. Nur einer der sich an sein Vorleben erinnert und Menschen, Gegenstände und Orte wiedererkennt, kann auch die richtige Person sein. Es wird aber aktiv nach dem Wiedergeborenen gesucht, weil er ein Kind ist und sich im Normalfall wohl nicht von selbst melden kann. Darin besteht jedoch ein großes Risiko. Eine Beeinflussung durch die Umgebung wäre selbstverständlich denkbar und da es auch politische Interessen gibt, wird manchmal versucht, das "richtige" Kind - im Sinne von "passend" - als Wiedergeburt zu etablieren.