Psi - Tagebuch

Psi - Tagebuch
die Macht des Unterbewusstseins

Donnerstag, 25. August 2016

Unsere Ahnen - die Kelten - wer keltische Kultplätze sucht, braucht nur in Kirchen gehen

Das war gestern meine Beschäftigung. Kelten aufspüren.

Wer in Österreich beheimatet ist, hat mit ziemlicher Sicherheit auch keltische Ahnen. Im Gebiet in und um Wien lebten schon vor 8000 Jahren Menschen, also lange bevor die Kelten einwanderten. Wir Menschen sind ja ziemlich vermischt und deshalb sind unsere Gene nie nur einem einzigen Volk zuordenbar. Unsere Vorfahren haben überall ihre Spuren hinterlassen. Oft handelt es sich um rätselhafte Gegenstände, Grabbeigaben und anderes, was man heute nicht mehr versteht. Das Christentum hat in Europa alte Kulte und archaische Religionen überlagert. Wirklich ausrotten konnte sie diese jedoch nicht. Unter der Decke der neuen Religion, blieb Altes erhalten. Das wird auch vorher schon so gewesen sein. Auch die Kelten werden Kulte und Götter anderer Völker übernommen haben.









Der Stephansplatz in Wien ist beispielsweise ein Ort, der eine lange Vergangenheit hat. Nicht immer weiß man genau, was man dort an kultischen Gegenständen vor sich hat. Der "Stock im Eisen", der den meisten Touristen wohl entgeht, weil sie nicht wissen, was sie mit dem unauffälligen Wandschmuck anfangen sollen, ist ein "Nagelbaum", der zwischen 1400 und 1440 wuchs und in den man Nägel einschlug. Niemand weiß heute mehr warum das gemacht wurde. Man nimmt an, dass man sie zum Schutz, oder Dank für Heilung einschlug. Somit wäre dies ein uralter Brauch, der nicht christlichen Ursprungs sein kann. Ein keltischer wahrscheinlich, weil den Kelten Bäume und Quellen heilig waren. Sie bauten keine großmächtigen Tempelanlagen. Das hatten sie nicht nötig. Das christliche Machtgehabe - geerbt von den alten Römern - war ihnen fremd. Stattdessen verehrten sie Bäume, Quellen und Steine.

Sicher war der Stephansplatz ursprünglich ein keltisches Heiligtum. Dort wurden am 26. Dezember weiße, heilige Pferde, den Göttern geopfert. Die Göttin Epona wurde in der Gestalt eines Pferdes, als „Göttliche Stute" gesehen und dargestellt. In späteren Darstellungen erhielt die Göttin eine menschliche Gestalt. Als wollten die Wiener die alten Traditionen unbewusst fortführen, verehren sie heute die weißen Lippizaner in der spanischen Hofreitschule. Ist das nicht eine sonderbare Parallele? Gerade durch ihre Beziehung zum Pferd, das seit jeher als Totemtier und Krafttier schamanischer Fähigkeiten heilig ist, gilt Epona auch als Göttin der Anderswelt und Führerin ins Jenseits und zur Wiedergeburt. Sie soll auch die Schlüssel zu den Türen in die Unterwelt besitzen bzw. hüten. http://www.artedea.net/epona-die-gottliche-stute/

Der Stephansdom ist eine sehr alte Kirche. Geostet ist die Kirche auf den Sonnenaufgang des 26. Dezember 1137. Später kamen neue Bauteile dazu. Was ihn ungewöhnlich macht, sind übergroße, menschliche Geschlechtsteile, angebracht auf seiner Außenmauer.










Das zweite Foto zeigt leider eine Leinwand, weil gerade renoviert wurde als ich das Foto machte. Ich werde es irgendwann austauschen.

Die Christen waren prüde. Die Welt war ihnen verhasst. Sie wollten im Jenseits leben. Offensichtlich waren die Erbauer des Stephansdoms nicht alle christlich eingestellt. 

Das Gebiet um Wien "gehörte" zum Königreich Norikum, wenigstens dem Einfluss nach, da es damals keine festen Grenzen gab. Besiedelt war es von den Boiern, einem Keltenstamm ursprünglich aus Südwestdeutschland (kommt das Wort "Bayern" davon?), der etwa im 2. vorchristlichen Jahrhundert aus Böhmen eingewandert war, nachdem Kimbern, Teutonen und Sueben ihnen dort das Leben schwer gemacht hatten.


Danach kamen die Römer. 

Die Kelten lebten mit den Römern gemeinsam in dem Gebiet des heutigen Wien. Wien hieß zur Zeit der Kelten Vedunia (Waldbach). Um 200 v. Chr. entstand der erste keltische Staat. Der erste namentlich bekannte König hieß Cincibilus. Mehrere Stämme schlossen sich zusammen, die Führung übernahmen die Noriker, benannt nach der Göttin Noreia. Offensichtlich waren Frauen bei den Kelten durchaus angesehen. 49 v. Chr. schickte der norische Keltenkönig Voccio (ein vom Volk gewählter König) Julius Caesar Hilfstruppen für den Bürgerkrieg gegen Pompeij in Form von 300 Reitern. Also waren sie auch Demokraten. 

Unter den Römern hieß Wien Vindobona. 

172 n. Chr. gibt es eine erste christliche Spur in Pannonien. "Regenwunder im Quadenland" und "Blitzwunder" während des 1. Markomannenkrieges, ausgelöst durch Gebete des christlichen Heerführers Donatus (12. römischen Legion, später heilig gesprochen). 

202 n. Chr. Edikt von Kaiser Septimius Severus: Übertritt zum Christentum mit wird mit schweren Strafen bedroht. 

304 n. Chr. Christenverfolgungen in Österreich unter Kaiser Diokletian. 4. Mai: Martyrium des Hl. Florian (Amtsvorsteher von Aelium Cetium, dem heutigen St. Pölten, später heilig gesprochen) in Lauriacum , Provinz Ufernoricum (heutige: Lorch, Öberösterreich, Ortsteil von Enns). Später wird hier die erste christliche Kirche und römisch-katholische Diözese Österreichs errichtet (370). 

313 n. Chr. Mailänder Toleranzedikt (Zwei-Kaiser-Edikt), erlassen von Konstantin I., dem Kaiser des Westens, und Licinius, dem Kaiser des Ostens – das Christentum wird erlaubte Religion (Religionsfreiheit, Ende der Christenverfolgungen). Erste Spuren des Christentums in Wien (Johanneskapelle in Oberlaa). 

391 n. Chr. Das Christentum wird Staatsreligion im römischen Kaiserreich durch Kaiser Theodosius I. Alle anderen Religionen werden verboten. Ender der Vielgötterei. Ende der Opferungen. 

Davor und danach gab es viele kriegerische Auseinandersetzung, Zerstörungen, Völkerwanderung, usw. 


453 n. Chr. wäre noch erwähnenswert: Der Hunnenkönig Attila stirbt betrunken im pannonischen Standlager in Wien in der Hochzeitsnacht mit der burgundischen (Goten) Königstochter Hildico (Krimhild) an Blutsturz. In Wien wurde viel Alkohol getrunken, nicht nur von den Hunnen. Probus hatte den Weinanbau wieder erlaubt, nachdem dieser verboten worden war. Aber schon tausende Jahre vorher wurde Wein angebaut, daher vermutlich auch getrunken. 

740 wurde die erste Kirche in Wien gebaut, also ca. 400 Jahre vor dem  Stephansdom. 

Dazwischen gab es aber auch noch Kriege und Wien war einmal Teil des Awarenreiches, einem Teil des Magyarenreichs. Da wird nicht alles so richtig katholisch gewesen sein, was sich an Bevölkerung in Wien tummelte. 

Es gibt eine Legende die um 1012 spielt:


Nächst dem Bischofstor der Stephanskirche, am Türstock rechts, ist ein Stein eingemauert und darauf ist eine Inschrift zu sehen; sie ist aber schon ganz verwischt und kaum mehr leserlich. Darin heisst es, auf diesem Steine sei einst der heilige Koloman gemartert worden. Das Volk erzählt darüber folgendes:
Der heilige Koloman war ein fremder Königssohn. Er wanderte längs der Donau hin; denn er wollte ins heilige Land ziehen. In Stockerau ging er in eine Herberge. Es war aber damals eine unsichere Zeit und es zog viel Gesindel herum; das trieb den Leuten das Vieh weg, wo es nur ging. So hielt man auch den Jüngling für einen Spion oder für einen Bösewicht und er wurde festgenommen.
Zum Unglück verstand er die Sprache der Bewohner nicht und die Schriften, die er bei sich hatte, konnten sie nicht lesen.
Darum wurde er ins Gefängnis geworfen und nach dem damaligen Brauch gefoltert, weil die Richter glaubten, dass er sich nur verstelle. Auf einem Stein hauchte der Jüngling seine Seele aus und sein Leichnam wurde von den Knechten des Ortsrichters auf einen Baum gehängt, den Raben zur Speise. 

http://www.wien-tourist.info/index.php/Der_Kolomanstein 

Es folgten einige Wunder und so kam es in deren Folge, dass der Mann zum Heiligen wurde. 
 Die Geschichte selbst spielt also in Stockerau, aber der Stein wurde angeblich von dort zum Stephansplatz gebracht. Wieso das eine Märtyrergeschichte sein soll ist mir nicht klar, denn umgebracht wurde er schließlich von Christen. Da kann also auch etwas nicht so ganz stimmen.

Wikipedia meint dazu: Der heilige Koloman (* Irland; † 17. Juli 1012 bei Stockerau) soll ein irischer Königssohn gewesen sein, der auf einer Pilgerreise ins Heilige Land bei Stockerau gefangen genommen und hingerichtet wurde.
 Hier gibt es noch eine andere Geschichte:
 Aus dem Leben des Heiligen ist nicht viel bekannt. Die Legende berichtet, dass er ein irischer Königssohn oder Wanderprediger war, der sich auf eine Wallfahrt zu den heiligen Stätten in Jerusalem begab. Zu jener Zeit kam es zu etlichen Auseinandersetzungen zwischen König Heinrich II. und Herzog Bolesław I. Chrobry von Polen. Koloman wurde aufgrund seines fremdartigen Aussehens für einen böhmischen Spion gehalten und bei Stockerau in Niederösterreich festgenommen. Nach einem Martyrium wurde er zwischen zwei Mördern an einem dürren Holunderstrauch erhängt. Diese Szene ist auch auf dem Babenbergerstammbaum, einem sechs mal vier Meter breiten Tafelbild, dargestellt, das in den Jahren 1489 bis 1492 von Hans Part geschaffen wurde. Im Garten des Klosters St. Koloman in Stockerau kann man einen zu einem Baum ausgewachsenen Holunderstrauch betrachten, der bereits oft neu ausgetrieben hat und der der besagte Holunder sein soll. Nach einer weniger bekannten Legende wurde Koloman nicht erhängt, sondern erschlagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Koloman_(Heiliger) 
Hier wird schon klar, dass dieser Koloman ein Kelte gewesen sein wird. Oder aber ein Angehöriger eines germanischen Volkes. Denn den Kelten waren, wie erwähnt, die Bäume heilig, den Germanen der Hulunder. Im Holunder sitzt die Frau Holle. Es ist ein heiliger Baum, den man nicht umschneiden darf. Sogar heute noch gibt es Menschen die das glauben. Meine Nachbarin zum Beispiel.
Es handelt sich um eine vorchristliche Legende, welche man umgedeutet hat. Der Name Koloman ist angeblich keltischen Ursprungs und bedeutet Einsiedler. Das sagt doch schon sehr viel aus. Nachdem man seine Leiche auf den Baum hängte, um damit die Raben zu füttern, begann dieser Baum zu blühen. Man nahm die Leiche ab und grub sie ein, da gab es eine Überschwemmung. Das Grab blieb unversehrt und viele Blumen wuchsen auf ihm. Als man ihn wieder ausgrub, war die Leiche unversehrt. Zweifellos hat man es hier mit einem alten keltisch/germanischen Gott zu tun. Hugin und Munin sind in der nordischen Mythologie die beiden Raben Odins, der auch den Beinamen Hrafnáss „Rabengott“ trägt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hugin_und_Munin

In der Gründungssage von Lyon (Lugdunum) wird berichtet, dass vom Himmel Raben heruntergekommen wären und die Stadt deshalb den Namen Lugdunum erhalten habe (nach Pseudo-Plutarch, de fluviis 6, 14, soll „Rabe“ auf gallisch lugos heißen). Es gibt dafür zwar keine etymologische Bestätigung, aber die Münzen und einige Medaillons der Stadt zeigen ein rabenähnliches Tier. Auf einer Silberschale (Beginn 1. Jh. n. Chr.) ist der Gott Lugus mit einem über ihm flatternden Raben zu sehen. Das Rabenorakel in einem nicht lokalisierten Atlantik-Hafen mit dem Namen „Zwei Raben“ (Δύο κοράκων) fußt ebenfalls auf einer örtlichen Legende. Im inselkeltischen Bereich ist der Rabe stets mit kriegerischen Handlungen verbunden. Die irischen Kriegsgöttinnen Bodb und Morrígan sowie die Kriegsdämoninnen Scáthach, Uathach und Aife sind von Raben begleitet oder können sich in solche verwandeln. In der walisischen Sage Branwen ferch Llŷr sind die Namen Brân Fendigeid („Gesegneter Rabe“) und Branwen („Weiße Rabin“) zu finden. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Keltische_Mythologie

Direkt am Stephansplatz befindet sich eine unterirdische Kapelle von der niemand weiß wozu sie überhaupt gebaut worden war.

Die Geschichte der Kapelle ist nicht ganz klar: Ihre Architektur lässt sich auf das frühere 13. Jahrhundert datieren. Zu dieser Zeit war der letzte Herzog aus dem Hause Babenberg, Friedrich der Streitbare (1230–1246), Herr von Wien. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass der Herzog, der Wien gerne als Bistum gesehen hätte, eine Krypta für den heiligen Koloman als damaligen Schutzpatron der gewünschten Diözese errichten ließ. Die Achsen der Kapelle sind nach dem Sonnenstand am Namenstag des Heiligen ausgerichtet. Die Chroniken erwähnen den Bau jedenfalls nicht, was zu der Vermutung Anlass gibt, dass es sich um ein wie auch immer gescheitertes Projekt handelte.

http://www.klostergeschichten.at/virgilkapelle.php

Forscht man weiter, findet man Hinweise auf Koloman, die ganz weit in ferne Vergangenheit weisen, vielleicht sogar noch in vorkeltische Zeit. Da gibt es beispielsweise noch einen anderen Kolomanistein.

Der Kolomanistein bei Eisgarn im Waldviertel besteht aus zwei übereinanderliegenden Granitblöcken mit einer Höhe von rund 2,5 Metern. Einer Sage nach soll hier der heilige Koloman seine Füße in Wasser gebadet haben, das sich in einer Vertiefung an der Oberseite des flachen Steines gesammelt hatte.

Darüber  wurde etwas gebaut und eine Statue hinein gestellt. Heilige Steine also - wen wundert das? Wo heilige Steine sind, ist auch eine heilige Quelle nicht weit.

(Foto: Author GuentherZ https://commons.wikimedia.org/wiki/File:GuentherZ_2010-10-23_0032_Eisgarn_Naturdenkmal_Kolomanistein.jpg#mw-jump-to-license


Ebenfalls in Zusammenhang mit dem Kolomanistein steht die Achazquelle mit dem Achazmarterl an der Bundesstraße 5 zwischen Heidenreichstein und Eisgarn.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kolomanistein



Wikipedia erklärt uns auch was Schalensteine sind:

Als Schalensteine, Näpfchensteine oder Schälchensteine, im Volksmund oft Opferstein und ähnlich genannt, werden in der Regel unverlagerte und ansonsten unbearbeitete Steine genannt, die artifizielle napfförmige Vertiefungen aufweisen. Schalensteine sind weit verbreitet. Es handelt sich um von Menschen eingearbeitete, runde oder ovale, meist mehrere Zentimeter durchmessende Vertiefungen; einzelne Steine weisen zusätzlich Wetzspuren auf.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schalenstein 

Schon die Neandertaler kannten und verwendeten sie. Es sind Kultsteine. Der Stein am Stephansdom ist sicher so ein Stein:

Beim Betreten des Kirchenraumes pflegte man den "Kolomanistein" zu berühren. Der Herzog hat diesen Stein im Zuge der Erweiterung der Kirche am 3. Mai 1361 über der Schwelle des neuen Nordportales einmauern lassen. Unter dem Stein, über den das Blut des Hl. Koloman geflossen sein soll, legte der Herzog persönlich viele Reliquien. Dieser Stein ist hinter der Türe des Schriftenstandes noch erhalten, und man kann deutlich die Mulde, die durch jahrhundertelange Berührung entstanden ist, sehen und spüren.

http://www.stephansdom.at/dom_architektur_bischofstor.htm

Die Mulde entstand nicht durch Berührungen. Leichte Berührungen können einen Stein "nicht erweichen".

Die Geschichte beginnt in Stockerau. Angeblich wurde Koloman an der Stelle hingerichtet, an der heute dieses Kloster steht.

(Kwerdenker (talk) https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Kloster_Koloman_in_Stockerau.jpg)

Jetzt habe ich noch eine neue "Übersetzung des Namens gefunden: Koloman = altnordisch "der behelmte Mann"; altnordisch Kollir = Helm. Muss aber nicht stimmen. 


Die katholischen Christen verehren in Wahrheit einen alten, keltischen Gott, indem sie Koloman zum Heiligen machten. Die alten Götter sind zäh.




Die Kelten, meine Ahnen, oder eine frühere Inkarnation - ein sehr seltsamer Traum

Gestern beschäftigte ich mich mit den alten Kelten. Alte Völkerr wie dieses, scheinen weit weg zu sein. Aber in Wahrheit sind sie in uns. Zum Teil in Form von Genen, zum Teil in Form nicht bewusster Erinnerung an frühere Leben. Genetisch bin ich sicher auch mit den Kelten verwandt. Doch war ich auch irgendwann einmal ein Kelte, oder eine Keltin?








Von den Römern wurden sie als Barbaren gering geschätzt, denn die Kelten waren Kopfjäger und opferten Menschen. Was auch die Römer und Griechen in ihrer langen Geschichte einmal gemacht, später jedoch vergessen hatten. Die Römer blieben Baren, denn ihre "Spiele" waren nichts anderes, als sinnentleerte Menschenopfer, von den Etruskern abgekupfert. Die Kelten schafften irgendwann ihre blutigen Bräuche ab - so wie alle Völker mit der Zeit auf Opfer verzichteten. Heute ersetzt der Kürbis den abgeschlagenen Kopf. Tieropfer gibt es bis heute: bei den Spaniern die Stierkämpfe und bei den Moslems das Opferfest.

Der Agnesbrunnen  (auch oben) ist eine heilige Quelle der Kelten und bis heute ein Wallfahrtsort. Im Hintergrund sieht man einen Baum, auf dessen Zweigen bunte Bänder gehängt wurden. Dort bin ich auch vor einigen Jahren hingepilgert, empfand dabei jedoch nichts Ungewöhnliches. Mit den Kelten habe ich mich damals ziemlich intensiv auseinandergesetzt, ohne irgendwelche Träume in dieser Richtung hin zu produzieren. Warum also gerade jetzt?
Zu dieser Quelle gibt es natürlich eine Legende, welche ziemlich wirr ist und damit endet: "
Agnes und Karl sind verwunschen, herumzuwandeln bis zum Jüngsten Tag, und zwar er in Schuld und sie in Unschuld”. Seither wird die Jägerwiese beim Agnesbründl täglich zur Bühne. Da erscheint nämlich „ein geharnischter, schwarzer Mann. Um zwölf Uhr mittags und zwölf Uhr nachts steigt er aus einem Baum heraus.”
Agnes wird als eine menschliche Frau dargestellt. In Wahrheit war sie jedoch ursprünglich eine keltische Göttin. Karl wird in der Legende als Kämpfer gegen die Türken beschrieben. Bei Koloman ging es um die Ungarn. Betrachtet man diese Legenden näher, wird klar: wenn es um Bedrohungen geht, beten und verehren die einfachen Menschen die alten Götter, indem sie diese in Heilige verwandeln. Einen schwarzen Mann (heute würde man vielleicht von einem Schattenmann sprechen) habe ich dort nicht gesehen. Allerdings war ich weder um 12, noch um 24 Uhr dort. :)
Der Kult des Agnesbrünnels blieb jedenfalls auch nach den schweren Zeiten lebendig. Man ging hin um die Lottozahlen zu erfahren, oder um geheilt zu werden. Ob die Wünsche an eine angebliche, katholische Heilige, oder an die alte Muttergottheit gerichtet sind, bleibt ein Geheimnis.




Ganz besonders beschäftigte ich mich gestern mit dem heiligen Koloman, welcher von Katholiken als Heiliger verehrt wird. Ich meine, es handelt sich bei ihm um einen keltischen Gott. Denn die Koloman-Legende ist durch und durch von keltischen Vorstellungen geprägt, bis hin zur Aufbewahrung seiner Leiche und der viel später erfolgenden Beerdigung. Ausgrabungen bestätigten, die Kelten beerdigten manche Leichen erst nach längerer Aufbewahrung.

Nun hat mich diese Beschäftigung mit ihm anscheinend ordentlich mitgenommen. Ich reagierte darauf mit einem Traum, wie ich noch nie zuvor einen hatte. Dabei erlebte ich anscheinend meinen Körper ganz real, so wie er derzeit ist. Das verwunderte mich, weil er mir so groß erschien - eben so groß wie er real eben ist. Auch andere Körper konnte ich wahrnehmen und auch diese wirkten groß und wirklich. Sogar ertasten konnte ich sie. Dazu gab es keine wirkliche Handlung, nur Verletzungen - die ich aber nicht spürte, vielleicht waren es gar nicht meine - und Blut. Aus verschiedenen, durch Gewalt hervorgerufene  Körperöffnungen, rann Blut in Strömen. Alles war so wirklich und unwirklich zugleich. Normalerweise ist man in einem Traum drinnen und spürt doch irgendwie die tatsächliche Körperlosigkeit. Doch dieser Traum war ganz anders. Er war körerlich quälend und doch schmerzlos. Ein sehr schwer zu beschreibender Zustand.  Lag es an Koloman? Den hatte ich bisher übersehen, glaube ich. Zumindest fiel er mir nicht besonders auf.


Schon während der Eiszeit wurde Kopfjagd praktiziert. Diese Menschen dachten, auf diese Weise den Geist des Toten im Jenseits unschädlich zu machen. Hat die Beschäftigung mit den Kelten alte, bisher unbewusste Erinnerungen ausgelöst? Es war aber ganz anders, als meine Erinnerung an ein früheres Leben, weil sich der Traum auf rein körperliche Zustände beschränkte, ohne Erinnerung an eine bestimmte Persönlichkeit.

Mittwoch, 24. August 2016

Erfüllte Träume - ein Traum bezüglich England erfüllt sich gerade

Ein Traum der sich mit England beschäftigt, ist dabei sich zu erfüllen. Diesen Traum hatte ich schon vor sehr langer Zeit. Wenn man die Träume analysiert - wichtige Aussagen findet man meistens kurz und bündig innerhalb des Traumgeschehens - stellt man fest, dass er die Auflösung der EU vorhersagt.







Dieser Traum wurde von mir (unter anderem) in diesem Buch aufgezeichnet.








Er spricht vom Ende des Reichtums in Europa. Dieses Stadium haben wir im Prinzip ja schon erreicht. Weiter erwähnt er eine Feindschaft zwischen England und Frankreich. Es gibt zwar NOCH keine derartiger Feindschaft, aber doch den Beginn einer gewissen Entfremdung. Stichwort: BREXIT.

Auch die Außenseiter haben es noch nicht schwer in der Gesellschaft, aber sie sollten sich vorsehen.


Brexit-Minister David Davis fordert auch nach dem Austritt aus der EU vollen Zugang zum Binnenmarkt, will umgekehrt aber die Niederlassungsfreiheit der EU-Bürger beenden.
 (DiePresse.com)
Der britische Brexit-Minister David Davis hält am Konfrontationskurs mit der EU fest. Großbritannien könne auch jenen EU-Bürgern, die noch vor dem Austritt ins Land kämen, kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht garantieren, sagte er in einem Interview mit „Mail on Sunday“. Den drei Millionen EU-Bürgern, die bereits im Land sind, hat er eine „großzügige Lösung“ versprochen, Neuankömmlinge müssten sich hingegen darauf einstellen, dass sie nach dem offiziellen Brexit wieder die Heimreise antreten müssen, so der Konservative.

http://diepresse.com/home/politik/eu/5051798/BrexitMinister_Nicht-alle-EUBurger-durfen-bleiben

Erfüllte Träume - bezüglich der Türkei, ist ein Traum dabei sich zu erfüllen

Auf meine Traumsammlung achte ich nicht mehr so genau, aber hin und wieder bemerke ich doch, dass sich der eine, oder andere Traum zu erfüllen beginnt. Einer dieser Träume betrifft die Türkei.








Dieser Traum wurde von mir in dem Buch




veröffentlicht. Sieht man sich nun die politische Lage in der Türkei an, findet man den Traum zumindest teilweise bestätigt.

Die türkische Regierung hat nach dem Putschversuch Tausende Beamte entlassen, die der Gülen-Bewegung angehören sollen. Zudem verloren 24 Rundfunksender ihre Lizenz.

Alte Zufälle und Schicksal


Weil ich gerade meinen alten Blog teilweise las - auf der Suche nach einer damaligen Zufallsserie mit Marienkäfern  - stieß ich auf folgende Geschichte:

Montag, 23. Februar 2009 
Wieder so eine Zufallssache. Gerade eben lese ich folgende Geschichte. Ein Fußgänger, der anscheinend sehr sportlich war, wurde von einem Schneeräumfahrzeug getötet. Der Fahrer dürfte einen "Sekundenschlaf" gehabt haben. Detail am Rande - er hatte keinen Führerschein, hätte das Fahrzeug nicht steuern dürfen, angemeldet war sein Vater. 







(L.B. Hansen The Norns spin their tapestry at the roots of Yggdrasil. https://de.wikipedia.org/wiki/Nornen#/media/File:Nornorna_spinner_%C3%B6dets_tr%C3%A5dar_vid_Yggdrasil.jpg)


Vor wenigen Tagen raffte ich mich auf und besuchte L. Ich überwand mich und hörte mir an, was sie so zu sagen hatte. Anfangs war es ziemlich nervig. Sie erzählte mir wieder von den Hundeausstellungen, die sie besucht hatte, zeigte mir unzählige Fotos von ihrem Mops und anderen Möpsen (klingt heutzutage lustig, ist aber ernst gemeint) und wollte mir eines dieser Fotos sogar noch aufdrängen. Ich lehnte dankend ab. 

Tja und dann erzählte sie mir von ihrer Freundin, die am Karfreitag, nachdem Ls Mutter gestorben war, einen schweren Autounfall hatte - Sekundenschlaf

Den Hund hatte sie von dieser Freundin bekommen. Bezahlen musste sie ihn selbst, obwohl die Freundin in ihr einfach so mitgebracht hatte. L. hatte ihre Mutter viele Jahre lang gepflegt und war deshalb etwas vereinsamt. Als nun die Mutter starb, war sie total fertig. Wer weiß wie die Sache für sie ausgegangen wäre, hätte sie den Hund nicht gehabt.

Ich war einmal mit Y. bei dieser Freundin, weil sie chinesische Medizin ausübte und L. uns einredete, das würde Y. sicher helfen. Die "Behandlung", sofern man das so nennen kann, war nicht gerade billig. Diese Frau war ein Energiebündel, engagierte sich in der 3. Welt für "Ärzte ohne Grenzen", indem sie Medikamente transportierte, was ihr der Diplomatenpass, den sie besitzt, sehr erleichterte. Obwohl sie relativ alt war, ordnete sie ihr Leben neu, verkaufte ihre Apotheke und begann als Therapeutin. Sie stellte selbst Kräuterextrakte her und war der Meinung, ihr Hund sei deshalb so alt geworden, weil sie ihn damit fütterte. 

Sekundenschlaf - und jetzt ist sie ein Pflegefall.

Man kann noch so gesund leben, noch so sportlich und aktiv sein - schlägt das Schicksal zu, gibt es kein Entrinnen. 

Nachdem ich so viele Zufälle gesammelt habe, frage ich mich schon, ob sie uns etwas sagen wollen. Oder besser: ob sie mir etwas sagen wollen. Bin ich nun ein Schmetterling, der träumt er sei ein Mensch? Wer oder was bin ich?

Von Arthur Schopenhauer ist eine amüsante Anekdote überliefert: Während seiner Zeit in Dresden (1814-1818) besuchte er den Botanischen Garten. Dort fiel dem Aufseher auf, wie Schopenhauer heftig gestikulierend laut zu sich selbst sprach. Verwundert über dieses seltsame Verhalten fragte er ihn, wer er sei. Schopenhauer erwiderte:  “Ja, wenn Sie mir das sagen könnten, wer ich bin, dann wäre ich Ihnen vielen Dank schuldig.`”


Wenn die Welt letztlich lediglich Ausdruck eines einheitlichen metaphysischen Willens, also letztlich eine Einheit ist, warum sehen wir sie normalerweise nur als Vielheit? 
Alles, was wir wahrnehmen, erfolgt in Zeit und Raum. Hierdurch wird Vielheit erst möglich. Schopenhauer nennt es das principium individuationis . Dieses Prinzip ist - wie  es Schopenhauer mit Bezug auf die indischen Religionen ausdrückte - der “Schleier der Maja”, denn es verhüllt, was letztlich hinter aller uns erscheinenden Vielheit ist: Einheit.
  


Wenn aber doch alles Einheit ist, oder wäre, bin ich alleine. Denn Einheit ist nicht Verbundenheit, sondern etwas Absolutes. Wird mir das bewusst, erkenne ich es zuerst in den anderen, im Äußeren, welches mir zu begegnen scheint. Obwohl es in Wahrheit garkein Äußeres gibt. Dann gibt es eigentlich gar kein DU, kein WIR und auch kein göttliches Wesen, sondern nur ein ICH. Die einzige Person, die durch Erkenntnis (Gnosis) erlöst wird, wäre dann ich, weil sich mit mir - also mit meinem Bewusstsein - alles andere auflösen würde. Denn dann wäre auch das Bewusstsein ein EINZIGES. Der Glaube der Buddhisten, jeder müsse selbst für seine Erlösung sorgen, wäre dann naiv. Ist ALLES EINES, kann nur das Ganze Erlösung finden. 

Oder aber die Existenz dieser Welt ist doch nur ein Traum - dann braucht es keine Erlösung. Man muss nur aufwachen wollen. 

Andererseits hatte ich einmal einen wirklichen (biologischen) Traum und dieser sagte mir, es gäbe auch den Tod der Seele. Stimmt diese Aussage, die wie ich bemerkt habe, vielen Menschen nicht passt, würde dies bedeuten, dieses "Ganze" von dem immer wieder gesprochen wird, gibt es nicht. Dann wären wir jeder für sich, ein Individuum mit eigenem Schicksal. So wie die Zellen in unseren Körpern. Wir werden geboren, auch wiedergeboren, aber irgendwann sterben wir auch als Seele - oder manche Seelen werden sterben, andere vielleicht nicht. Ob wir dieses Schicksal uns selbst erschaffen, oder ob es uns aufgedrängt wird, ist wieder eine andere Sache.

Obwohl ich eigentlich immer stärker darauf beharre, rein physikalisch Psi zu erforschen, drängt sich immer wieder der Wille auf, philosophisch zu ergründen. Aber tief im Inneren weiß ich, dass es nicht um die Erkenntnis des Verstandes geht, sondern um eine in einer anderen Dimension. Welche ich auch erlebt habe. Nur kann ich diese eine noch immer nicht einordnen.

Dienstag, 23. August 2016

Eine alte Zufallsserie vermischt sich mit einer neuen


Manchmal vermischen sich Zufälle auch. Dafür möchte ich jetzt ein kleines Beispiel bringen. Es geht um Marienkäfer (Frauenkäferln) um nach dem Weg gefragt werden - und um Slawen. Es geht mir aber noch um etwas anderes, das sich aus der Betrachtung solcher gehäuft auftretender Zufälle ergibt.

"Ich weiß nicht, ob ich ein Mann bin, der träumt, ein Schmetterling zu sein, oder ob ich ein Schmetterling bin, der träumt, ein Mann zu sein.", sagte Dschuang Dsi
(350 - etwa 275 v. Chr.), taoistischer Philosoph, Gegner des Konfuzianismus. In der letzten Zeit frage ich mich oft, welche der beiden Theorien der Realität entspricht. 









Wie wahrscheinlich ist es, dass es zufällige Verflächtungen ähnlicher Ereignisse gibt, ohne von einem höheren Willen gelenkt zu sein? Wenn man träumt ist hingegen alles möglich, weil es nur einen einzigen Willen gibt. Doch dann wäre man allein und alles andere und alle anderen wäre reine Illusion.


Gerade eben habe ich einen Facebook-Beitrag geteilt. Er enthält das Foto eines Marienkäfers. https://www.facebook.com/petra.valentinova.5?fref=nf&pnref=story "Petra Valentinova" heisst sie und sie schreibt:

Беше краят на март. Необичайно топло за сезона. Градът потънал във весело очакване на идващата пролет и слънце разпиляно навсякъде - по тротоарите, по листата на палмите, в очите на минувачите... Въоръжена с усмивка и притиснала леко ръката на любимия човек, изчаквах зеления сигнал на светофара. Пешеходната пътека разгъната пред мен като река, по която ще се гмурна в един от най-щастливите дни в живота ми. Едно неочаквано потупване по рамото. Непозната жена с широка усмивка ми казва заговорнически - Момиче, имаш калинка в косата, пожелай си нещо! После взима калинката и ми я подава с широко отворена ръка. Благодарих и вежливо, малко сконфузено но, не взех калинката. Все още не зная защо. Може би неисках да изглеждам смешна в очите на любимия, може би светофарът светна зелено ...
Пожелавам, онова неизказано желание всеки ден, но калинката я няма.
Не съм суеверна, не вярвам , че калинката изпълнява желания, обичам черните котараци и любимото ми число е 13 .... само мисля за всички малки моменти в които щастието каца на рамото ни и ние го игнорираме. Добро утро FB, прекрасен ден 



Dazu gibt es eine nicht ganz verständliche Übersetzung, welche ich brauche, weil ich sonst kein Wort verstehe:

Es war das Ende März. Ungewöhnlich warm für die Jahreszeit. Versunkene Stadt Spaß im Vorgriff auf den kommenden Frühling und Sonnenschein überall auf den Bürgersteigen, die Blätter von den Palmen, in den Augen der Passanten... bewaffnet mit einem Lächeln und leicht die Hand eines geliebten Menschen, der ich war Warte auf grün Signal an das Licht. Zebrastreifen sich vor mir wie ein Fluss, ich will tauchen sie ein in einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Eine unerwartete Klaps auf den Rücken. Unbekannte Frau mit einem großen Lächeln sagen mir konspirativen - Mädchen, du hast einen Marienkäfer in meinem Haar, wünsch dir was! Dann nimmt die Marienkäfer und ich ging es mit einem breiten offene Hand. Ich dankte und rücksichtsvoll, aber leicht skonfuzeno zerkleinern der Marienkäfer. Ich weiß immer noch nicht, warum. Vielleicht habe ich das nicht lächerlich, wollen in die Augen deines geliebten, vielleicht die Ampel grün...
Ich wünsche, dass unausgesprochenen Wunsch, jeden Tag, aber die Marienkäfer ist weg.
Ich bin nicht abergläubisch, ich glaube nicht, dass die Marienkäfer Wünsche erfüllen, ich liebe schwarze Katzen und mein Lieblings-Nummer ist 13.... denk an all die kleinen Momente, in denen das Glück zu uns gekommen und wir es ignorieren. Guten morgen fb, es ist ein schöner Tag
 


Ich gehe also davon aus, sie will sagen, dass sie den Marienkäfer getötet hat.  

Eigentlich hatte ich - während ich Facebookbeiträge durchsah - an ein Foto gedacht, welches ich von einem alten, keltischen Kultort gemacht hatte. Irgendwann einmal hatte ich einen alten Blog von mir, den es nicht mehr gibt, herunter geladen. Ich dachte dort sei das Foto zu finden. Den sah ich durch, auf der Suche nach dem Foto. Es war der falsche Blog, die Suche war also umsonst.

Aber er enthielt eine Zufallssammlung aus dem Jahr 2009, bei der es um Marienkäfer ging. Unter anderem fand ich dieses alte Foto, auf dem ein Marienkäfer zu sehen ist. Valentinova schreibt, ihr Erlebnis sei Ende März gewesen. Meine Blogeinträge mit einer Marienkäfer-Zufallssammlung stammen ebenfalls aus den Monaten März/April - aber eben aus dem Jahr 2009. Weiter unten zeige ich was ich damals geschrieben habe. Jetzt jedoch zu den derzeitigen Zufällen.




Am letzten Samstag, das war der 20.8.2016, krabbelte etwas unter meinem Hosenbein. Ich hatte gerade Besuch. Als ich das Hosenbein hoch schob, fand ich einen kleinen Marienkäfer. Wir unterhielten uns danach über einheimische und asiatische Marienkäfer - was auch im alten Blog auftaucht. 

Dazu kommt obendrein, dass der Facebookeintrag den ich geteilt habe, in einer slawischen Schrift abgefasst ist. Wahrscheinlich ist das Bulgarisch. In meinem alten Blog gibt es einen Eintrag, der einen Zusammenhang mit Russen herstellt. Genauer gesagt, mit einer Siedlung, die man als "Russensiedlung" bezeichnet. Weil die Straßennamen von Namen russischer Autoren und Komponisten stammen. Also zwar slawisch, aber nicht unbedingt Bulgarisch. Ich kann das aber nicht auseinander halten.




Nachdem ich auf Facebook über diese Zufälle geschrieben habe, ging ich hinaus. Auf der Stiege stand eine leere Plastikbox. Beim letzten Regen kam Wasser hinein und darin entdeckte ich eine Spinne - die ich rettete. In meinem alten Blog hatte ich von einem ertrinkenden Marienkäfer geschrieben, den ich gerettet hatte - im Gegensatz zu Valentina. 

Hier jetzt die alten Einträge.



Sonntag, 26. April 2009
Heute bin ich bei meinem Spaziergang anders als sonst gegangen, weil es keine freien Parkplätze gab. Deshalb kam ich an einem Haus vorbei, hinter dessen Gartentüre ein Ball auf dem Frauenkäferln sind, lag.




Dienstag, 21. April 2009
Na lustig, da habe ich einfach so drauflos gesurft und wo endet das alles? Genau! Bei einem Frauenkäferl. http://web.archive.org/web/20010220134609/http://www.ceiberweiber.at/index.html


Freitag, 3. April 2009
Jetzt bin ich mir nicht sicher worunter ich das posten soll, also mache ich es unter psi. Heute fragte mich eine junge Joggerin nach dem Weg im Wald. Seltsam, sie sagte, sie brauche Hilfe und das klang saublöd...aber bitte...

Als ich etwas im Vorgarten machen wollte, bemerkte ich ein Marienkäferl in der Wassertonne. Ich habe ihm das Leben gerettet. 


Dienstag, 31. März 2009

Heute habe ich ein Frauenkäferl in natura gesehen und fotografiert.

 
Sonntag, 29. März 2009

Ein weiterer Zufall. S. ging gestern fort und als ich sie abholte erzählte sie mir ganz verwundert, dass sie noch nie von jemandem nach dem Weg gefragt worden sei, aber an diesem Tag gleich von zwei Männern, unabhängig von einander.

Ich wartete gerade auf sie im Auto. Da kamen mindestens zwanzig Taxis, vielleicht sogar mehr hintereinander gefahren. Sie fuhren vor mir zum Randstein und bogen dann nach Links ab, indem sie die Straße überquerten, was nur an dieser Stelle erlaubt ist. Nur in einem saß ein Fahrgast, ein Mann, der orientalisch aussah. Ich habe noch nie so viele Taxis auf einmal gesehen.

Gestern war wunderschönes Wetter, heute regnet es wieder.

Zeitumstellung.


Im Kurier Beilage Club News prangt auf der Titelseite ein Frauenkäfer.

Samstag, 28. März 2009
Heute wollte ich etwas fotografieren. Ich hatte mir das schon lange vorgenommen, aber entweder vergessen, oder aber ich hatte den Fotoapparat nicht ausborgen können. Heute passte beides und ich hielt an der günstigsten Stelle. Genau vor mir parkte ein Auto und als ich ausstieg sah ich, dass es im Auto zwei kleine Keramik-Marienkäfer gab. (Nummer notiert)

Am Abend ging ich noch mit dem Hund in den Wald. Ein Mann kam mir entgegen, der mir irgednwie bedrohlich erschien, ohne dass ich hätte sagen können warum. Deshalb wollte ich ihm zuerst ausweichen. Er griff in die Jacke und holte offenbar einen kleinen Kopfhörer heraus, den er sich ins Ohr steckte. Ich ging dann doch etwas näher an ihm vorbei, wollte ihm aber nicht zu nahe kommen, weil ich einfach das Gefühl hatte, er würde etwas von mir wollen. Da sprach er mich an und fragte wie die Siedlung am anderen Ende des Waldes heißt, oder die Straße dort. Das wisse ich nicht, sagte ich. Mir fiel es auch nicht ein. Ich glaube aber jetzt, sie heisst im Volkmund die Russensiedlung, oder das Russeneck (weiß nicht genau) weil dort so viele Straßen russiche Namen haben (z.B. Name von russischen Schriftstellern). Der Mann hatte einen leichten Akzent, könnte slawisch gewesen sein, bin mir aber nicht ganz sicher. Er fragte noch einiges über die Siedlungen und ging dann in den Wald. 

Freitag, 27. März 2009
Gerade höre ich nebenbei ntv und da wurde eine Marien-Käfer-Zahnspange gezeigt. (Zufall)

Sonntag, 22. März 2009
Meine Zufallssammlung wurde wieder erweitert. Heute gab es als Beilage in Krone, oder Kurier eine Werbung der Firma Ludwig. Es sind dort Fußmatten abgebildet. Eine zeigt Marienkäfer (kostet nur noch 4,49 €) 

Freitag, 20. März 2009
Vor kurzem habe ich auf meiner Seite die "ewige Ameise" gegen ein "Fraunkäferl" getauscht, weil schon 2x darauf bezug genommen und behauptet wurde, das Tierchen sei eine Fliege. Dieses Tierchen wird wohl jeder als das erkennen, was es ist. Und wie der Zufall es will, wurde heute auf ntv, oder n24 (ich weiß es nicht genau, hab nicht so hingesehen) ein Foto bei den Wetternachrichten eingeblendet, auf dem zwei "Fraunkäferln" zu sehen sind.






Sonntag, 21. August 2016

Ich überlege gerade, ob ich "Faraday Future" als weiteren Zufall gelten lassen kann

Heute war mir langweilig. Ich wollte nichts sinnvolles tun und surfte deshalb im Internet, auf der Suche nach "Schattenwesen". Jemand hatte ein Foto gepostet und ich wollte herausfinden was da wirklich zu sehen ist. Nachdem ich damit fertig war, gab ich bei Facebook Begriffe ein, um halbwegs interessante Seiten zu finden. Was gar nicht so leicht ist. Je anspruchsvoller, desto schwerer wird man fündig. Die Leute wollen in erster Linie Einfaches, oder Spektakuläres. Der Dalai Lama hat schon Recht wenn er meint: Je höher man steigt, desto einsamer wird es. Tief unten hingegen wurlt es gewaltig, aber dort ist es für mich uninteressant.






Ich versuchte es mit Metaphysik, wobei ich wenig Hoffnung hatte. Es kam auch fast nichts, außer Gruppen. Eines sah ich mir an: Verein für angewandte Metaphysik - VFAM und fand dort auf Anhieb einen Link: "

Die Spannung um Faraday Future steigt

Das jüngste Elektroauto-Startup aus Kalifornien nennt sich Faraday Future und möchte nicht weniger als das Automobilgeschäft zu revolutionieren."

http://www.kleinezeitung.at/auto/4898075/ELEKTROAUTOS_Die-Spannung-um-Faraday-Future-steigt


Am Rand der CES bestätigte das Unternehmen jetzt, dass zu seinen Investoren der chinesische Milliardär Jia Yueting gehört, der Chef des populären chinesischen Videodienstes LeTV. Faraday und LeTV hätten eine strategische Partnerschaft geschlossen und wollten bei der Produktion zusammenarbeiten, bei der On-Board-Unterhaltung oder dem autonomen Fahren, hieß es.

Hat absolut nichts mit Metaphysik zu tun. Dafür vielleicht etwas mit meiner Zufallsserie: Faradayscher Käfig. Zwar auch nichts mit einem Käfig, dafür etwas mit Faraday. 



Stanisław Skowron - Eigenes Werk  
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Faraday#/media/File:Faraday_cage.gif



Dort steht: Am Rand der CES bestätigte das Unternehmen jetzt, dass zu seinen Investoren der chinesische Milliardär Jia Yueting gehört, der Chef des populären chinesischen Videodienstes LeTV. Faraday und LeTV hätten eine strategische Partnerschaft geschlossen und wollten bei der Produktion zusammenarbeiten, bei der On-Board-Unterhaltung oder dem autonomen Fahren, hieß es.

Herr Faraday - ausgerechnet eine chinesische Firma verwendet seinen Namen - führte etwa 30.000 Experimente durch und veröffentlichte 450 wissenschaftliche Artikel. Den meisten Menschen ist er trotzdem vor allem wegen des nach ihm benannten Käfigs bekannt.

Vielleicht sollte ich mich mehr mit Faraday beschäftigen? Passt durchaus zu meinen eigenen Versuchen. 

Von Anfang an haben Parapsychologen den faradayschen Käfig benützt, um ihre Versuchspersonen abzuschirmen.

"Auch ohne Kenntnis der genauen Daten lassen sich gegen die
Schlußfolgerungen Manczarskis grundsätzliche Bedenken erheben: die
sich widersprechenden Ergebnisse von ihm und Wassiljew - Abhängigkeit
bzw. Unabhängigkeit des telepathischen Phänomens von der
Abschirmung elektromagnetischer Wellen kurzer und mittlerer Länge -
haben in bezug auf ihre Beweiskraft ein ganz verschiedenes Gewicht.
Wassiljew hat durch den Nachweis, daß die Abschirmung eines Perzipienten
durch einen Faradayschen Käfig den telepathischen Effekt
nicht beeinträchtigt, objektiv demonstriert, daß die von der Abschirmung
betroffenen elektromagnetischen Wellen nicht Träger der telepathischen
Information sein können. Manczarski hingegen demonstriert
durch die Abschirmung eine subjektive Reaktion seiner Versuchspersonen
: das Aufhören des telepathischen Effekts
." http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_parapsychologie1963-06/0196/ocr?sid=3b5111039488bdcb1ce995dc7b05e366

Man kann sich sehr leicht selbst abschirmen. https://pronatur24.eu/anleitung-abschirmung-elektrosmog-handystrahlung-wlan/3598